Hortus conclusus: Verschrobene Schattenwelten im kardinalen Hofstaat

Die Greifswalder Künstlerin M. Kardinal funzelt wieder und verlässt ihre Gemächer, um im angrenzenden Garten an  ihre Schatteninstallation SHIMA anzuknüpfen und zu einer “phantastischen Reise voller Irritationen und Absonderlichkeiten” einzuladen.

Im Hinterhof des Wohnhauses in der Böhmke-Straße werden am Wochenende utopistische Bildwelten zwischen Buschwerk und Blätterwald entstehen. Da treffen Vertreter der afrikanischen Tierwelt auf wagemutige Astronauten, werden Proportionen ganz im Sinne eines Jonathan Swift verschoben, während im Hintergrund ein Akkordeon über den Knisterbeat hustet. Moon Safari galore!

hortes conclusus

Begleitet wird die visuelle – von einer Soundcollage flankierte – Performance, vom Videokünstler Christian Sonntag (visual berlin), der gleichsam dem am zweiten Abend auflegenden DJ Mr. Burns ein ehemaliger Bewohner des Hauses inmitten der Fleischervorstadt ist.

“Entstanden ist bei diesem Zusammenspiel der Sinne eine Hommage an den Garten als Stätte von Schöpfung, Wahrheit und Lüge. Als Inszenierung einer geträumten Welt wird dieser Garten dargestellt: er ist ein hortus conclusus.

Einen ersten Eindruck der Performance vermittelt der eigens produzierte Videotrailer.

Video (02:11)

Fakten: 23./24.7. | 21.30 Uhr | Böhmke

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2 Gedanken zu “Hortus conclusus: Verschrobene Schattenwelten im kardinalen Hofstaat

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