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Stellenausschreibung: IT-Servicetechniker bei Gryps Computer

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Ab spätestens November ist in der hier ansässigen Firma Gryps Computer die Stelle einer IT-Servicetechnikerin (m/w) zu besetzen. Die Tätigkeit — sowohl im Außendienst als auch in der betriebseigenen Werkstatt — beinhaltet Arbeit mit PCs, Notebooks, Druckern, Netzwerken und Software.

Von den Bewerbenden werden fundierte Kenntnisse in Sachen Virenschutz, Netzwerkerei und Microsoft-Produkten genauso vorausgesetzt, wie eine technische Ausbildung und 2-jährige Erfahrung im Vor-Ort-Service. Erfahrungen mit verschiedenen Herstellern wie Fujitsu, HP oder Lexmark sind von Vorteil.

Neben basalen Englisch-Kenntnissen und einem Führerschein erwartet man zudem die üblichen Eigenschaften eierlegender Wollmilch-Angestellter: Kommunikationsgeschick, Kundenorientierung, Selbstständigkeit, Eigenmotivation, Flexibiliät und Belastbarkeit.

grypscomputer header greifswald

Die Bewerbungunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Eintrittstermin) sollen per E-Mail oder auf dem Postweg an Gryps Computer geschickt werden. Die entsprechenden Adressen sind in der Stellenausschreibung auf der Webseite der Firma zu finden.
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4 Responses to “Stellenausschreibung: IT-Servicetechniker bei Gryps Computer”

  1. Markus says:

    “die üblichen Eigenschaften eierlegender Wollmilch-Angestellter: Kommunikationsgeschick, Kundenorientierung, Selbstständigkeit, Eigenmotivation, Flexibiliät und Belastbarkeit.”

    Welche der o.g. Eigenschaften wäre denn aus Deiner Sicht (Du wärst ja z.B. auch Kunde) verzichtbar?
    Das klingt so nach “Bürgergeld für alle, aber bitte nicht mehr Steuern zahlen”. Wenn die Kunden ein an ihrem Problem orientiertes Fachgespräch mit nicht-0815-Lösungsvorschlag mit Zeitnaher Lösung wollen, was nicht abbricht, weil um 16 Uhr der Hammer fällt, dann trifft doch o.g. Anforderungsprofil zu, oder?

  2. wayne interessierts says:

    Das ist jetzt aber mal ein klassischer Sommerlochartikel.
    Zwar der richtige Job für mich, nur leider 10 Jahre (in der IT-Welt also ein halbes Jahrtausend) zu spät.
    Mich würde interessieren, ob die Eigenschaften “Flexibilität und Belastbarkeit” auch auf das Unternehmen zutreffen. Denn wenn dies gegeben wäre, dann könnte sich “Gryps Computer” (falls denn ein Fachkräftemangel wirklich existiert) sicherlich auch motivierte Arbeitnehmer an Board holen, die keine 2 Jahre Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich besitzen und den künftigen Arbeitnehmer selbst einarbeiten (oder noch einfacher: mehr junge Menschen selber ausbilden) oder jemand einstellen, der nicht den Altersschnitt unten hält, aber über ander Vorzüge verfügt.
    Da ich aber davon ausgehe, dass es genug Fachkräfte (die den Anforderungen entsprechen gibt) interessiert mich am meisten, ob in dem Unternehmen nach Tarif (also knapp über 2,6k€ als Einstiegsgehalt) bezahlt wird und falls nicht – wieso nicht?
    [Aber nun gut: Der Mittelstand hat es ja bekanntermaßen auch nicht leicht (so sagt man, oder ist das vllt. nur Jammern auf hohem Niveau?).]
    Viele Fragen, Herr Blogwart, die mal eine Recherche wert gewesen wären (obwohl Firmen natürlich auch nicht so gerne aus dem Nähkästchen plaudern) so wirkt es, wie ein simpler Lückenfüller.

    btw: Für den Verweis auf das letzte Jobangebot, will ich aber danken. Hab es weitergeleitet und vllt. wird das ja was mit Happyend. (Also zumindest auf Zeit)

  3. Jockel says:

    @wayne:
    Da du dich hier in der Vergangenheit häufiger selbst zitiertest, will ich es dir gleich tun und dir in Kurzform antworten.

    Als regelmäßiger Leser hast du sicher mitbekommen, dass hier seit gefühlt einem halben Jahr öfter Stellenanzeigen aus Greifswald auftauchen. Dazu gab es positive wie negative Kritik, die Anlass zu diesem Posting war: http://blog.17vier.de/2010/09/27/intern-verkommt-der-fleischervorstadt-blog-zur-jobborse/

    Letztlich hat mich vor allem das postive Feedback jener überzeugt, die aufgrund dieser hier geposteten Stellenhinweise zu Verdienstmöglichkeiten gekommen sind, weswegen ich das für mich als “content mit Mehrwert” verbuche. Du findest alle Beiträge dazu, wenn du oben auf dieses kleine Bildchen “Lohnarbeit” klickst.

    “Mit Sommerloch hat das überhaupt nichts zu tun und ich wehre mich dagegen, dass jedes Posting zwischen Juni und September diesem Generalverdacht ausgesetzt wird.”

    In Bezug auf die weiterführenden Fragen gebe ich dir natürlich recht, das wäre natürlich noch viel besser gewesen.

    @Markus:
    Das war eine überspitzte Formulierung, weil diese Eigenschaften sich in nahezu jeder Stellenausschreibung wiederholen — so häufig, dass anzunehmen ist, dass das selbstverständlich ist. Keine dieser Eigenschaften ist verzichtbar…

  4. kapitulist says:

    @jockel:

    “Keine dieser Eigenschaften ist verzichtbar…”

    Das war doch Zynismus*! (oder?) Dein bewusst offen gelassenes Satzende ließe sich in etwa auch so zu Ende führen “… für jeden arbeitgebenden Wollmichsau-Suchenden.”

    Jedenfalls mag ich deine Formulierung “Eigenschaften eierlegender Wollmilch-Angestellter” generell, weil in vielen Stellenausschreibungen die Eigenschaften einfach nur aus derb viel Euphenismus bestehen.
    Klar, der potenzielle Bewerber fühlt sich von der Erwerbsarbeitwelt fein angesprochen (” na diese Eigenschaften hab ich doch alle – na aber selbstverständlich, wer nicht?!”). Zack, mal aussagekräftig(!) bewerben. Zack, Super-Sau im Stall – eierlegend, Wolle und Milch spendend. Wenn die dann dummerweise doch mal abhauen sollte, holt man halt die nächste – stehen ja genug vor’m Stall. Dasn muss eher als selbstverständlich gesehen werden. Die Eigenschaften wörtlich sind selbstverständlich, bräuchten nicht so peinlich oft penetriert werden. Warum macht man sowas noch in diesen Stellenausschreibungen – wo doch mobil/flexibel/motiviert zum Standard unserer Wachstumsgesellschaft gehört? Vielleicht damit sich einfach nur die Wunscheigenschaften* hinter diesen Euphenismen endlich mal komplett in allen Köpfen ‘selbstverständlichen’.

    *
    - sei bloss nie krank (“hohe belastbarkeit”),
    - komm überpünktlich und geh später nach Hause
    (“Eigenmotivation”)
    - mach halt oft mal Überstunden – unbezahlt (“sie haben ihren Beruf zum
    Hobby gemacht” … steht in diesem Original Ausschreibungstext).

    Das nenn ich mal’ne (zumindest klar formulierte) Stellenausschreibung:
    junior lucky bastard ;)

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