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Aber hier kleben – Nein, danke!

Eine Kolumne von Mary Celeste

kolumne 17vierDie Suptras Rostock und der Vorpommern Mob meinen es gut mit Greifswald und Umgebung: Würde ich meinen Tag in Hashtags fassen, würden zweifellos #ostseestadion #allesfuerdenfch und #suptrasrostock zu meinen Top-Tweets gehören. Während des Wartens an einer Ampel oder bei einem Spaziergang über den Schießwall – die Suptras Rostock begleiten mich in Form von Stencils, Tags oder bekrizzelten Postaufklebern auf Schritt und Tritt.

“ICH MAG’S, WENN SICH DIE WUT ENTFACHT”

hansa rostockOb stolz dreinblickender Wikinger oder Sprüche wie “Alles für den FCH”, dies scheint mir nicht nur ausgeprägte Nachwuchswerbung zu sein. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass sich dahinter ein ungezügelter Markierungsdrang verbirgt. Die Kombination mit Gewaltexzessen zwischen verfeindeten Fußball-Fans versprüht gleichzeitig auch den strengen Duft einer männlich-heroischen Attitüde.

Die massenhaft verbreiteten kreativen Umsetzungen sprechen ihre eigenen Sprache: Street-Art bis zur bedingungslosen Hingabe für den Rostocker Fußballverein. Alles für den FCH eben.

So rasant, wie die kreativen Kennzeichnungen verstreut wurden, so schnell vergeht mir auch die Lust, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Vielleicht handelt es sich bei den Klebereien um ein Geltungsbedürfnis, das die Suptras und der Vorpommern Mob befriedigen wollen. Also doch nicht nur Werbung?

“WENN DER WAHNSINN FLAMMEND GRÜSST” 

Dafür spricht nicht nur das oben beschriebene Phänomen: Sind es doch auch unter anderem Pyrotechnik und physischer Kampf, über die sich die Suptras, Wolgastä oder der Vorpommern Mob identifizieren. Um dem erhöhtem Drang nach Aufmerksamkeit nachzugeben, kommt es nicht selten zu Eskalationen. Bestes Beispiel dafür ist das Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt Mitte September. Hier zeigte sich die volle Kraft der Fan-Unterstützung. Oder zumindest das, was die pyromanischen Ballsportfreunde darunter verstehen.

Video (01:58)

“EINE BEWEGUNG GEGEN DEN FLEISS”

Was davon am Ende bleibt, offenbart sich gegenwärtig: Die Suptras Rostock feiern derzeit ihr zehnjähriges Jubiläum. Hinter ihnen und anderen gleichgesinnten Gruppen liegt eine brisante Dekade zwischen dem Namensstreit um das Stadion, Repressionen vonseiten der Polizei oder auch imposanten Choreografien auf den Tribünen der selbsternannten “Rüpel”.

Dazu gehören aber auch nicht zuletzt die Ausweitung der Street-Art-Kampfzone und die pyrotechnische Stadionherrschaft während der Spiele — koste es Raketen und Strafgelder, was es wolle.

Alles für den FCH?

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(Foto: 17vier via Flickr)

Aufgrund der Ausuferungen während des Frankfurt – Hansa-Spiels muss die Mannschaft für zwei kommende Auswärtsspiele auf alle Fans verzichten. In diesem Zusammenhang ist der Verein Hansa Rostock außerdem dazu verpflichtet worden, 50.000 Euro Strafgeld zu entrichten. Gerade jetzt, zur zehnjährigen Jahresfeier der Suptras, würde es sich anbieten, über einen Taktikwechsel nachzudenken. Geht es doch letzten Endes darum, dem Lieblingsverein den Rücken zu stärken statt seine Standhaftigkeit durch Raketen zu torpedieren.

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Die Frage, die sich Suptras und ähnliche Gruppierungen angesichts der negativen Konsequenzen für ihren Verein Hansa Rostock stellen sollten, muss logischerweise lauten: Ist das noch wirklich alles für den FCH?

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87 Responses to “Aber hier kleben – Nein, danke!”

  1. fbm says:

    Danke.

    Mich nervt die Allgegenwärtigkeit dieses angeblichen Fankults total. Bald 20 Jahre verfolge ich jetzt schon die Geschicke des FCH. Auf den Stadionbesuch habe ich schon früh keine Lust mehr gehabt, weil mich “die Typen” einfach stören. doch dieses Zuballern aller flächen mit den stets gleichen Parolen? Langweilig, unkreativ, hässlich.

    Und dann noch dieser alberne Hass aus Prinzip: Scheiss St. Pauli, Scheiss SGD, Scheiss alle…warum kann man nicht einfach Toleranz walten lassen. Die andern sind doch auch nur Fussballfans.

    Dass diese sogenannten Fans zum vorteil des Vereins arbeiten glaube ich sowieso nicht. Die rechtfertigen ihre blöden Aktionen doch damit, dass sie selbst das Event sind und das Spiel sie garnicht interessiert, weil das ja sowieso alles Kommerz ist. Die wünschen sich doch geradezu, dass Hansa ligatechnisch nach unten durchgereicht wird…

  2. Sascha says:

    Ich freue mich über jeden Hansa-Sticker! Dass es hier nicht vordergründig um Kreativität sondern mehr um ‘Reviermarkierung’ geht, dürfte klar sein. Und diese Art von Tribalism muss nicht jedem Menschen gefallen.

    Ansonsten noch die Anmerkung, dass Pyro nicht gleich Randale ist. Eine gute Initiative dazu hier: http://www.pyrotechnik-legalisieren.de/blog/

    • Morta Della says:

      Warum erfreust du dich denn an Reviermarkierung ? Stehst du selber mit etwaigen Gruppen in Verbindung oder woher kommt die Verbidung zu diesen Stickern ? Ich schätze Qualität eher als Quantität!
      Und diese Faninitiative, zu der sich die Ultras des FCH nicht verbunden fühlen, kann man mit der Aktion in Frankfurt nur in dem Sinne verbinden, dass die Ultras dadurch wieder Unmut auf Pyrotechnik im Allgemeinen gezogen haben und damit auch indirekt dieser Initiative schaden. Das den Mob oder die Suppenkasper kaum einer mehr sehen kann liegt nicht zuletzt an solchen Aktionen!

      • Sascha says:

        Ich freue mich grundsätzlich an Stickern auf der Straße, weil die Malermeisterdoktrin “Ordnung & Sauberkeit” gefährlich ist für die Zivilgesellschaft. Denn öffentlicher Raum muss auch benutzbar sein!
        Wenn die Ultras noch Platz für kreative und politische Sachen an den Mauern und Masten dieser Stadt lassen, dann sollen sie ihr Ding halt machen. Und nein, ‘Reviermarkierung’ finde ich persönlich nicht so spannend – wollte nur über die Funktion aufklären.

        • Morta Della says:

          Okay, das kann ich nachvollziehen bzw. da kann ich mitgehen.
          Mir gefällt es sehr wenn ich verschiedene Aufkleber o.ä. Streetart-Aktionen entdecke, neu oder schon bekannt. Aber wie gesagt, finde echt, dass die Suppis sich mal am Schlübber reißen sollten. Ich kenne jetzt nicht die Situation in anderen Städten oder Dörfern aber diese große Menge im Bereich Greifswald ist doch sehr verwirrend.

  3. Pauli says:

    Danke für diesen Beitrag. Um es mal drastisch auszudrücken: wurde Zeit, dass das jemand thematisiert.
    Mir persönlich geht es wie fbm – ich bin durch die unglaubliche Penetranz der Suptra-Klebetrupps und die allgegenwärtigen Hingabe -ja, Unterwerfungsparolen nur noch genervt. Aber nicht nur das! Fußball ist nicht grad mein Lieblingssport, dennoch kann ich verstehen, wenn Fan-Begeisterung auch über die Stränge schlagen kann. Gewalt lehne ich ab, aber ich hab an sich kein Problem mit Hooliganschlägereien auf Feld und Wiese. Wer den Adrenalinrush in der körperlichen Auseinandersetzung sucht, soll sich die Kauleiste doch kaputthauen lassen… solang es keine Unbeteiligten trifft ist es ihre Sache.
    Wo für mich aber der Spaß aufhört, ist, wenn Fan-/Ultra-/Hooligantrupps meinen, sie könnten eine Alltagskultur in ihrem Sinne beeinflussen. Ich erinnere da nur an Veranstaltungen von viva con agua, die gezielt von Hansa-Anhänger gestört (oder schlimmeres) wurden, nur weil das humanitäre Projekt in St. Pauli seinen Ursprung hat. Eine wirklich gute und wichtige Sache, nämlich bspw. Brunnenbau in Afrika, aus falsch verstandenem Regionalstolz kaputtzumachen, zeugt nicht nur von Ignoranz und Dummheit, sondern auch von falsch verstandener Fanliebe! Aber in genau dieser Position sehen sich die Ultras ja meistens. Sie sind nicht mehr nur Anhänger eines Vereins, sie wollen mitreden. Und wenn dann Spieler ein- oder verkauft werden, Pyrotechnik verboten wird, die Sponsoren wechseln… dann sehen sie das als Verrat. Irgendwie ziemlich realitätsfremd, die Jungs. Ja, Jungs, denn Frauen haben in der Szene bekanntlich keinen Platz. Arm!!!

  4. Mit Tocotronic Zitaten könnte man den Artikel noch mindestens ewig verlängern. :) Die Goldenen Zitronen würden aber auch passsen:

    Ich möchte einen Namen haben,
    den ich ertragen kann
    Ich möchte einen Namen haben,
    den ich dir dann sagen kann

  5. PEhLE says:

    Eher allgemein zum Ultra-Phänomen bzw. im Speziellen dann zu Nürnberg, aber grundsätzlich empfehlenswert: http://www.faz.net/artikel/C30127/ultras-gewalttaeter-und-sozialarbeiter-30722717.html

  6. Zu den Suptras und Tocotronic-Zitaten fällt mir zunächst einmal ein:
    http://www.rostock-fotos.de/html/0809/fch_pauli0809/fch_pauli0809r.jpg

    Ansonsten finde ich den Artikel reichlich undifferenziert in seinem Zusammenwerfen von pyrotechnischer Choreographie, Männlichkeitskult, Kollektividentität, ambitionierte Street-Art, Lokalpatriotismus usw. Nicht das ich die Ultra-Ideologie nicht vielfach kritikwürdig finde, aber das müsste dann halt auch gemacht werden. Hier vielleicht noch zwei Hinweise: Nicht aufgrund “der Ausuferungen” musste der Verein auf irgendwas verzichten, sondern aufgrund von DFB-Entscheidungen – deren Legitimität kann durchaus bestritten werden, ebenso wie das Verbot von Pyrotechnik im Stadion. Zweitens: Die Gleichsetzung von dem “FCH” von dem die Ultras sprechen mit dem institutionalisierten Sportverein ist leichtfertig, da Ultras sich fast allenorten in einem recht gespaltenen Verhältnis zu der institutionalisierten Vereinsführung befinden.

    • mema says:

      Was ist denn an den DFB-Entscheidungen und ihrer Legitimität zu bezweifeln? Wenn ich das Video sehe, würde ich Hansa viel eher noch mehr Geisterspiele aufdrücken. Es tut mir leid, dass der Verein, die Spieler, der Sport und die “normalen” Fans solche Idioten aushalten müssen, die – meist im alkoholisierten Zustand – z.B. mit Pyrotechnik andere Menschen in Gefahr bringen, Spiele stören und dergleichen. Ich finde, der DFB hat durchaus Recht und könnte das Strafmaß noch reichlich ausschöpfen! Lebendige Fan-Kultur schön und gut, aber nicht unter allen Umständen und schon gar nicht auf bedrohliche Art und Weise.
      Undifferenziert mag stimmen, deswegen ist es ja auch ne Kolumne und eben KEIN Artikel! Viel zusammengeworfen ist auch richtig, aber auch das kann eine Kolumne ausmachen, wie ich finde…

    • fbm says:

      “Die Gleichsetzung von dem “FCH” von dem die Ultras sprechen mit dem institutionalisierten Sportverein ist leichtfertig, da Ultras sich fast allenorten in einem recht gespaltenen Verhältnis zu der institutionalisierten Vereinsführung befinden.”

      Ultras sind also letztlich Schmarotzer, die das zivile Umfeld eines Vereins als Bühne brauchen um ihre eigene Sache durchzuziehen.

      Mögen sie sich verpissen -_-.

      • Vieles wurde ja schon in anderen Kommentaren gesagt, etwa das die Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion das ganze deutlich sicherer machen würde – und Legalisierung heißt ja nicht die Legalisierung etwa des Werfens von Bengalos, sondern die Legalisierung des sicheren Abbrennens. Und wieso die (im Kapitalismus notwendigerweise) ökonomisch orientierte Vereinsführung jetzt “der FCH” sein soll (um bei dem Beispiel zu bleiben) müsste mir nochmal erklärt werden. Nunja, offensichtlich gibt es unterschiedliche Bedürfnisse, wenn ich mal ins Stadion gehe (selten genug) dann freue ich mich über gelungene Fangesänge, Choreos und stör mich da auch nicht an Pyros. Woran ich mich störe sind regressive Fangesänge und Choreos und wenn Menschen in Pyrotechnik in Gefahr gebracht werden, aber auch an Unmengen Polizeipräsenz, Taschenkontrollen & Abtasten und Unmengen an Produktinformationen im Stadion und rund ums Spiel (für diese gehe ich dann lieber auf entsprechende Messen).
        Was die Street Art angeht: Graffiti hatte nicht den Anspruch zu gefallen, nicht den Anspruch hübsch auszusehen und war im Groben auch bloß Reviermarkierung aka Aneignung des angeblich allgemeinen öffentlichen Raums durch Marginalisierte. Das kann als Bruch mit der bürgerlichen Ästhetik und der Werbeästhetik interpretiert werden, als subversive Gegenästhetik usw. – muss es aber nicht, vielleicht ist es auch einfach hässlich. Ich jedenfalls mag geschmierte Tags.

        • retmarut says:

          “nicht die Legalisierung etwa des Werfens von Bengalos, sondern die Legalisierung des sicheren Abbrennens”

          In einem Stadion, wo Zehntausende Menschen zusammenstehen/-hocken Pyrotechnik verbrennen und das dann auch noch legalisieren wollen? – Vielleicht sollte der Schreiber sich mal die Gebrauchsanweisung von Starklichtfackeln und Bengalischen Fackeln genauer anschauen, u.a. bzgl. Hitzeentwicklung und Sicherheitshinweise. Je nach Produkt werden die Dinger immerhin zwischen 1.600 und 2.500 Grad Celsius heiss. Mal ganz abgesehen von umherfliegenden heißen Metallspänen und der Rauchentwicklung.
          Ich finde es unverantwortlich, in Menschenmengen solche Pyrotechnik anzuzünden, dazu noch in Gebäuden. Sollte das einmal nicht kontrolliert abbrennen, sondern andere Stoffe entzünden, kannst Du Dir ja ausmalen, was das für eine Massenpanik ergibt – erst recht starker Rauchentwicklung. Frag mal bei aktiven Feuerwehrleuten nach, was die so über Metallbrände (Brandklasse D) halten.
          Und das alles nur, weil einige wouldbe-”Fans” sich am eigenen Auftritt aufgeilen wollen.
          Das Spiel selbst scheint ihnen ja herzlich egal zu sein, wenn sie für ihren Auftritt sogar künftige Geisterspiele, Geldstrafen für den eigenen Verein oder auch Punktverluste in Kauf nehmen.
          Gut, dass FIFA und DFB seit einigen Jahren aktiv gegen Pyro-Einsatz vorgehen.

          Und zum Thema Streetart: Was ist denn an Fussball-Tags- und Aufklebern Streetart? Das ist Werbespam im öffentlichen Raum, dazu noch recht inhaltsleer. Die Intention des Ganzen ist ja nicht Kunst (im weitesten Sinne), sondern lediglich Reviermarkierung.

          • mema says:

            retmarut +1 !

          • j says:

            total dämonisierend. WIE die bengalos dann bei einer legalisierung abgebrannt werden steht doch noch überhaupt nicht fest. klar sind die dinger heiss. aber bloß weil man suptra ist, heisst das doch noch nicht, dass man per se bescheuert/rücksichtslos/lebensmüde ist.

            meine fresse, hätte nie gedacht, dass ich mal prollofußballkacke verteidige^^

            aber evtl mal wieder b2t?

          • Die Verschiebung von Street Art zu Grafitti war durchaus bewusst. Und ein klassisches Tag ist nun nicht inhaltsvoller als ein FCH-Tag. Aber ich vermute auch, das dein und mein Kunstbegriff auseinandergehen.

            Was die Bengalos angeht: Seltsam, das sie, so gefährlich, in Stadien anderer Länder hier und da durchaus legal sind.

          • Melange says:

            Über das legalisieren von Pyros beim Fussball wird übrigens ernsthaft nachgedacht: http://www.taz.de/!75347/ so gefährlich wie Retmarut versucht das darzustellen, scheinen die also gar nicht zu sein.

        • Sascha says:

          Ich kann spiegelschrift da nur zustimmen.

      • fressbrett says:

        @fbm…bist du besoffen???muss mann ja ma fragen wenn mann das liest??

        • fressbrett says:

          spiegelschrift sieht durch und redmarut hat keine ahnung wovon er redet…metallspäne???hast wohl noch nie n bengalo iner der hand gehabt was??aber hier umherlabern..pyro gehört seit jahrzehnten zum fussball wie der schal und die fahne und zum tzhema gefährlich kann icg auch nur auf andere länder hinweisen zwar ist das werfen von bengalos schon etwas gefährlich aber deshalb sollte es ja legalisiertz werden um es kontrollierter ablaufen zu lassen und pyro hat auch nichts mit aufgeilen zu tun es ist schlciht weg weg einer form des einheizens und an”feuern” der mannschaft und zum thema sticker bleibt es ja nunmal jedem selbst überlassen was er/sie als kunst empfindet oder eben nicht aber diese kolumne an sich ist schlicht und weg eine lachnummer weil der/die verfasser_in einfach keinen schimmer von der thematik hat und sich einfach nur an der großen masse der kleber stört und hier im großen stile eine kultur durch den dreck zieht….ich finds toll wenns bunt is in greifswalds strassen und auch sonst ist ultras an sich etwas unglaublich emotionales und jeder sollte mal die stimmung in einem stadion(die nur von den ultras organisiert wird) miterleben…wer dies nicht getan hat sollte sein verdammt dummes maul halten…diese kolumne ist ein witz!!!

          • ssv says:

            Mit verlaub – dein kommentar ist ein witz.und das allein durch den nachsatz,leute mit anderer meinung und ansicht sollten “ihr blödes maul” halten. Ihr benutzt sport als plattform – sport soll verbinden und spaß machen und zwar für alle menschen. Dieses elitäre und sexistische macho-5etue ist aber genau das gegenteil. Niemand möchte fankultur niedermachen,aber gott sei dank herrscht ja meinungsfreihheit. Das leben ist eben keine choreo im block!!

  7. mo says:

    das is auch wieder son bissn son provinzding, sich über (streetarttechnisch oder wie auch immer) aktive leute aufzuregen, wenn man selber nichts gestartet kriegt und dann aus ner bequemen studi-position heraus rummeckern.
    pyro macht stimmung und street art is gut fürs auge. egal ob da fch oder shellshock drunter steht!

    • fbm says:

      es geht nicht um “wie auch immer aktive Leute” sondern lediglich um die Hyperaktiven.

      Inwiefern Pyro Stimmung macht will ich besser gar nicht wissen. Wie war denn die Stimmung der Frankfurter Fans, als das Spiel zuletzt nicht angepfiffen werden konnte?

    • denkmaldrübernach says:

      Was lässt Dich denn so sicher sein, dass die Kolumnistin selber “nichts gestartet” kriegt und aus bequemer Studi-Position auf Dich armen missverstandenen Aktiven hinabblickt?

  8. alex says:

    Wie jung ist die Kolumnistin?

  9. oi-pirat says:

    Ich schließe mich Spiegelschrift an, reichlich undifferenziert der Artikel.
    Was mich wundert ist, dass du dich über Streetart anderer Künstler, die ebenfalls reviermarkierenden und werbenden Charakter besitzt – etwas was Streetart und Graffiti wohl immanent ist – nicht echauvierst. Das mag sicher auch daran liegen, dass es in Greifswald kaum andere Streetart gibt, wie die magere Bildergalerie von “daklebtwas” zeigt. Zudem beansprucht die Streetart von SR und Vorpommenmob nicht die “Streetarthoheit” in der Stadt, sondern “lediglich” die Hoheit über die Zuneigung zum nächsten großen Fußballverein in Greifswald, was sich daran ablesen lässt, dass mit den Fußballstickern andere Kunstwerke selten oder nie mutwillig überklebt wurden. Demzufolge finde ich deinen Artikel nicht nur undifferenziert, sondern auch noch in überzogenem Maße dramatisierend. Meine These: Würde es mehr nicht-fußball bezogene Streetart in Greifswald geben, so würde die Fußball-Streetart weniger “stören”.

    • Erbsenzähler says:

      Ich hab mir mal die Mühe heute morgen aufm Weg zur Arbeit gemacht und kann statistisch zusammenfassen:
      -rund 400 Hansa-Aufkleber und Graffitis
      -etwa 50 Graffitis im Bereich Tags
      -etwa 20 Dinge, die man bei Streckung des Begriffs als street art bezeichnen könnte
      Knapp 90% der Objekte stammen also aus dem FCH-Umfeld. Dabei ist noch wichtig, dass ich keinen Laternenpfahl und nur einen Stromverteiler *ohne* Hansa-Bezug entdecken konnte.
      Du hast also schon recht, dass Streetart vergleichsweise etwas mau ausfällt, allerdings sehe ich nicht, wie sich die fußballorientierten Klebenden sich überhaupt noch in Sachen Masse steigern könnten.

    • Jockel says:

      Vielleicht echauffierte sich die Kolumnistin nicht über andere fragwürdige “Streetart”, weil das schon an anderer Stelle geschah: http://blog.17vier.de/2011/05/25/how-to-win-friends-and-influence-people/

      Vielleicht aber auch nicht…

      • mema says:

        magere Gallerie bei der daklebtwas? Soweit ich weiß, musste die streetart-watcher einen zweiten FlickrAccount eröffnen, weil die Höchstzahl an Fotos überschritten wurden. Und da sind wenige oder gar keine Ultra-Werke dabei… zu recht, wie ich finde! Dieses Fußball-Geeier zerstört mit seinem Anspruch auf absolute Dominanz eine aktive Streetart-Szene. Und doch, ich habe schon desöfteren Fälle entdeckt, in denen FCH-Sticker o.ä. über andere Aufkleber gepappt wurden.

        • mema says:

          PS: wieso tun sich einige so schwer damit, den Unterschied zwischen ARTIKEL und KOLUMNE zu erkennen? steht doch alles fein säuberlich angeordnet oben drüber…

  10. j says:

    pyro = randale? gefahr für “zivilist*innen”? BULLSHIT!
    sicherheit durch recht und ordnung! cdu-wähler*innen olé!

    seitdem die suptrakleberbrigade aufgehört hat zu crossen und
    andere streetart/polit. sticker zu überkleben, nehme ich sie als
    eine bereicherung im kampf für die frei nutzung desa öffentlichen
    raums für alle menschen.

    übrigens geht mir fußball ganz dezent am rücken vorbei.

    • fbm says:

      Es ist sowas von scheißegal ob Pyro Randale ist oder nicht.

      Die Vereine wollen es nicht. Wem das nicht passt, der möge doch bitte draußen bleiben. Durch dauerhafte Übertretung der Regeln werdet ‘ihr’ nicht erreichen, dass die Regeln zu ‘eurem’ Gefallen geändert werden.

      Und komm doch bitte nicht auch noch mit so einem Blödsinn wie “CDU-wähler*innen olé” um die Ecke.

      • j says:

        mir is scheissegal,was der verein will. “ich” will und “wir” werden vom verein ignoriert, obwohl “wir” die fans sind. identifikation oder geldmaschiene?

        “Wem das nicht passt, der möge doch bitte draußen bleiben.”
        CDU-wähler*innen olé!!!! LOL – kommt da noch was argumentatives um die ecke?
        immer schön den ball FLACH halten^^

        • mema says:

          Ach naja j, nur, weil vielleicht jemand keinen Bock drauf hat, mit Magnesium-Späne verbrutzelt zu werden, ist er/sie nicht gleich CDU-Anhänger/in! Und es ist doch nachvollziehbar, dass sich Leute von der Omnipräsenz dieser Selbstunterwerfung zugunsten eines Fußballclubs genervt fühlen.
          Was mich am meisten ankotzt an diesen Hanse-Hirnis ist jedoch, dass noch über 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands ein Ost-West-Konflikt herbeigeredet wird. Wenn ich Graffitis sehe wie “Wessis aufs Maul”, “Wessis jagen” etc. kommt mir das Kotzen!!!!!!!!

          • j says:

            wessi/ossi kacke geh ich mit, aber ich sehe nicht ein, warum in einem riesiegen stadion mit diversen abgetrennten arealen nicht auch raum für leute sein soll, die gerne neben pyros stehen.

        • retmarut says:

          Im Kapitalismus sind solche Liga-Vereine halt kleine Unternehmen. Wäre ja auch eigenartig, wenn der Massensport sich – abrakadabra – aus der bürgerlichen Ökonomie verabschieden würde.

          Es kommt eben nicht darauf an, was ein jemand (“ich”, “wir”) über sich selbst dünkt, sondern was die materiellen Grundlagen sind, in denen er agiert. Wer Massensport (im Kapitalismus) haben will, wird den eben nur kommerziell als Ware bekommen. Da hilft auch kein Suptra- oder Ultra-Eskapismus.

    • retmarut says:

      “seitdem die suptrakleberbrigade aufgehört hat zu crossen und
      andere streetart/polit. sticker zu überkleben, nehme ich sie als
      eine bereicherung im kampf für die frei nutzung desa öffentlichen
      raums für alle menschen.”

      Was ist denn das für eine krude Argumentation? Demnach wären Nazi-Aufkleber wohl auch “eine Bereicherung im Kampf für die freie Nutzung des öffentlichen Raumes”, oder wie?

  11. Jockel says:

    Mich nerven die ewig gleichen Sticker und FCH-Tags auch und da stimme ich oi-pirats steiler These zu: die domninierende Allgegenwärtigkeit stößt mir unangenehm auf. Dass es dabei nicht in erster Linie darum geht, die Stadt kreativ zu verschönern, sondern ein wie auch immer beschaffenes Revier zu markieren, wurde ja jetzt von fast allen festgestellt (die angemalten Stromkästen stellen in diesem Punkt eine positive Ausnahme dar).

    Als Subkultur mit all ihren Ausdifferenzierungen sind diese Gruppen ja erstmal da und nicht wegzureden, subversiv sind sie irgendwie auch noch. Mir, der schon lange vom Fußball geheilt ist, wärmen diese — zuweilen und zum Teil ja auch sehr gewaltaffinen — Männerzirkel wirklich nicht das Herz. Ob Fußball als gemeinsame Identitätsgrundlage taugt und befriedigt, müssen die Betroffenen feststellen. Klar ist aber auch, dass die Einschlüsse dieser Gruppenbildungsprozesse auch gleichzeitig Ausschlüsse darstellen (wie das bei sozialen Gruppen eben so ist). Und wieso sich Leute wegen Differenzen “ihrer” Vereine angreifen müssen oder Aktivistinnen, die sich für Viva con Agua engagieren, angepöbelt und bedroht werden, kann ich einfach nicht nachvollziehen und verachte das zutiefst!

    Das in der Kolumne eingebundene Video gibt mir eine Antwort auf die Frage, wieso nicht jederMANN mit Pyrotechnik im Stadion ausgestattet sein sollte.

    Um hier jetzt aber noch die Kurve zu kriegen und mit etwas Positivem abzuschließen, sei auf diese unglaubliche Choreographie hingewiesen — davor ziehe ich bei aller Abneigung wirklich den Hut!

    http://www.youtube.com/watch?v=oh48-VN2Zpo

    • j says:

      wenn pyro nicht so restriktiv behandelt werden würde, ließe sich mm die verantwortung auch sehr leicht in erfahrene hände deligieren. wenn alles >huschhusch, “viele leute her-ordner darf nix sehem”- bumm! ich bin so geil, weil ich sowas verbotenens mache< läuft, begünstigt das doch unfälle. was ganz neues^^

    • oi-pirat says:

      @jockel:
      Hahahaha… ich krieg mich nicht mehr ein. Du kritisierst zurecht den Männlichkeitskult, den Kämpferethos und die Gewaltaffinität, aber feierst ein Video ab, in dem eine Fußballmannschaft als eine Armee dargestellt wird, noch dazu aus muskelbepackten Männerkörpern mit Greifenköpfen.

      • Jockel says:

        Bei aller Abneigung habe ich doch nur meinen Respekt für die Organisation der Inszenierung zum Ausdruck gebracht. Mit dem Inhalt des Banners hat die für mich erstmal nichts zu tun.

    • fressbrett says:

      diese viva conagua geschichte..ist schlicht und weg falsch..es waren dort keine szene mitglieder dran beteiligt und nu tu ma hier nicht so bitte als hättest du ahnung von der fankultur….dieser bericht und die darstellung dieser gruppen von eurer seite aus wird noch konsequenzen haben.soviel sei schon mal vorweggesagt…und es ist eine frecheheit wenn sich hier diverse individuen zu wort melden die nicht mal ansatzweise nen durchblick haben zum thema ultras.und wenn sich jemand an den stickern stört kann er ja wegziehen aus m-v greifswald ist bunt und wird es in allen formen immer sein manche machen halt mehr als andere…die hro szene ist sehr aktiv und sie masse an klebern das ergebnis und es gibt jawohl ganz andere probleme in hgw z.b. der einzug der npd in den landtag und ravende nazis also den blick mal eher in die richtung werfen und nicht gegen ultras schiessen denn dann könnte nach hinten losgehn…FCH!!!

      • st. pauli says:

        Woher willst du wissen, um welche viva con agua veranstaltungen es geht? Welche konsequenzen willst du hier androhen? Sind die ultras doch nicht so pc und lediglich am sport und am fan-sein interessiert? Menschen mit unliebsamer meinung kriegen vors maul? Ist das euer sportsgeist? Es ist auch seltsam, dass du noch immer nicht kapiert hast, dass es einen unterschied zwischen bericht und kolumne gibt. Wikipediia kann da abhilfe schaffen!beim problem nazis geb ich dir recht, darf man deshalb nicht auch über andere dinge reden? Ich find es schade, dass hier einige so empfindlich auf eine polemik reagieren. Ich hoffe es spiegelt nicht die gesamte ultra szene wider. Dieses aggessivität steht dem echt nicht gut zu gesicht!

        • Jockel says:

          dieser bericht und die darstellung dieser gruppen von eurer seite aus wird noch konsequenzen haben.soviel sei schon mal vorweggesagt…

          Darf das jetzt als Drohung verstanden werden? Das wäre eine schwache Geste, nachdem hier ja einige Kommentierende sich darum bemühten, das in der Kolumne gezeichnete Bild von Ultras zu korrigieren. Aber he, das ist vermutlich eine Sache der Ehre und das versteht man als Nicht-Ultra vermutlich nicht und sollte mal gepflegt den Mund halten, sonst…

          es gibt jawohl ganz andere probleme in hgw z.b. der einzug der npd in den landtag und ravende nazis

          Das ist jetzt für mich das einzig Gehaltvolle, was ich aus deinen Kommentaren ziehen konnte. Glücklicherweise geht es auf dem Fleischervorstadt-Blog nur am Rande um Sport (ca. 7 Beiträge von ca. 1020) und viel häufiger um wichtigere Dinge.

          (ein ex-Fußballfan)

          • fressbrett says:

            niemanden wird hier gewalt angedroht die konsequenzen von denen ich rede sind anderer natur z.b. das überkleben eurer sticker oder eher der boykott dieses blogs(auf dem ich sonst gern gelesen habe)…für die düsigen kommentare könnt ihr auch nichts aber die darstellung von ultras und speziell 2 gruppen auch noch mit dem namen zu nennen ohne durchblick zu haben vom thema ist n schwache leistung..die autorin sollte mal ins ostseestadion gehn und sich n bild machen was nich vom i-netz oder den medien beeinflusst wurde..ich versteh trotzdem nicht wie jemand sich am anblick von stickern oder tags stören kann…und sowieso wird hier ständis von sexismus und so geredet wir haben auch fraun bei uns die zu hansa fahren und nen farbigen ebenso also von null toleran kann hier wohl nicht die rede sein aber naja vom pc aus könnt ihr das ja bestimmt besser beurteilen..pro pyro und für freie emotionen…ULTRAS!!!

        • fressbrett says:

          @st. pippi…kolumne hin oder her hier im netz kann dies jeder lesen und wird so gegen diese speziell 2 genannten gruppen und ultras im allgemeinen aufgehetzt es wird hier ohne jegliches hintergrundwissen geurteilt…und eigentlich kanns uns ja egal sein wat hier von irgentwelchen jappern geschrieben wird …nur mich persönlich ärgert es weil ich hier gern gelesen hab sonst und es einige gute kolumnen/berichte und artikel gibt..nur hier hat mann eindeutig übert die strenge geschlagen und versucht eine ganze szene in lächerliche zu ziehen ohne das nötige hintergrundwissen(wie mann ja an der behauptung der viva con aqua geschichte deutlich sehen kann)..und das stößt mir negativ auf…

          • pauli4life says:

            ist echt schade, dass du dich persönlich ärgerst, denn irgendwie sind wir doch alle halbwegs erwachsene menschen, die sich einfach nur mal die meinungen um die ohren hauen. es ging ja auch gar nicht gegen hansa oder die suptras an sich, sondern lediglich diese allgegenwärtigkeit und die absolute aufwertung des fankultes um jeden preis wurde angesprochen. wenn dann aber drohungen ausgestoßen werden und leute wegen ihres standpunktes hier als “japper” oder sonstwie bezeichnet werden, geht das zu weit. unterhalte dich doch ma mit den vca-aktivistInnen, was sie so in Greifswald und Stralsund erlebt haben, dank des verfehlten stolzes auf den fch. soweit sollte fankult und ein “leben für den fch” nun wirklich nicht gehen…

          • Analitschka says:

            Pauli Fans haben hier kein Standpunkt!!!

          • Jockel says:

            Liebes Fressbrett,
            Nach meinem Urlaub habe ich mir die Auseinandersetzung hier nochmal in Ruhe vorgenommen und möchte einige Kommentare so nicht stehen lassen. Dazu gehört zum Beispiel deine Aussage, dass hier gegen “gruppen und ultras im allgemeinen aufgehetzt” würde. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht, oder du hast einen sehr merkürdigen Begriff von Hetze (wie wäre es mit “Wessis raus!”?).

            Ähnlich verschroben ist ganz offensichtlich deine Vorstellung der Textsorte Kolumne. Denn hier geht es weder um eine Reportage noch um einen Bericht, sondern schlicht und ergreifend um das Meinunggstextformat Kolumne.
            Wer auf einem Blog (!) mit dem Untertitel “politisch, polemisch, positioniert” (!) eine Kolumne (!) liest und sich so sehr daran stört, dass er beschließt, den Blog zukünftig zu meiden und zu boykottieren, dem weine ich ehrlichgesagt keine Träne nach, so sehr mir doch alle Mitlesenden hier am Herzen liegen!

            Ich habe das kontroverse Potenzial des Beitrags unterschätzt und in der Tat könnte man diese Diskussionen hier zum Anlass nehmen, einen Beitrag zu machen, der sich in erster Linie um eine angemessene Darstellung dieser Fan-Szenen bemüht. Wenn du daran interessiert bist, melde dich doch mal via E-Mail (Impressum).
            Grundsätzlich steht auch noch die Möglichkeit im Raum, einen Gastbeitrag zu formulieren und bestimmte Dinge anders darzustellen (http://blog.17vier.de/unterstutzen/).

            @Analitschka: Pauli-Fans haben hier genauso einen Standpunkt, wie Freunde des IFK Göteborg, des KKW Greifswald oder des FCH!

  12. Morta Della says:

    @ j
    man sollte Kritik an den FCH Tags, Stickern etc nicht gleich als Angriff auf Streetart oder Fankultur sehen…
    und nur weil die Suptras Nazis überkleben wirds nich schöner, machen genug andere Menschen in Greifswald und darüber hinaus auch und das geht den Hochschilds (und ner menge ander Menschen) dieser Welt am Arsc* vorbei!
    und gleich sagen, dass in der Kolumne über Bengalos o.ä. gerichtet wird und denn auch noch recht eigensinnige “Zitate” einbringen, obwohl es lediglich um die Aktion in Frankfurt ging, ist auch ziemlich schwach!

    • j says:

      hab nix zu suptras und nazistickern gesagt und das wäre für mich auch keine legitimation. die brauchen die leute nämlich gar nicht. von wem? warum?

      mit dem schwank ins ot(pyro) gebe ich dir recht und damit höre ich jetzt auch auf. was daran und “eigensinnigen” zitaten “schwach” ist, erschließt sich mir aus deinem post aber leider nicht.

      mir stoßen diese law and order forderungen gegen diesen szene einfach total auf. das ist in meinen augen mit zweierlei maß gemessen. und das finde ich richtig scheiße.

  13. Stefan says:

    Merkwürdige Diskussion. Was haben Aufkleber mit Pyro zu tun? Was ist das denn für eine platte Logik? Wer Pyro sehen will, kann ja mal gelegentlich ins Greifswalder Volksstadion oder ins Stralsunder Stadion der Freundschaft pilgern, da gibt es übrigens auch Fußball.

    Also ich bin heute mal durch die Stadt gegangen und habe bestimmt 20 Aufkleber vom Fleischervorstadtblog gesehen. Die Spuckis der anderen Blogger werden rücksichtslos überklebt. Da geht es nicht mehr um Inhalte, sondern es soll eine mediale Omnipräsens geschaffen werden.

    Wer fragt mich denn eigentlich, ob diese ganze Werbung an den Plakatwänden und Bushäuschen sehen will?

    PS: Demjenigen Idioten, der die schiefe Mauer in der Schützenstraße bemalt hat, gehört allerdings die Hose straff gezogen. Das ist respektlos und kulturlos.

    • mema says:

      Deine Behauptung “Die Spuckis der anderen Blogger werden rücksichtslos überklebt.” zweifel ich sehr stark an, um nicht zu sagen, ich halte sie für eine infame Unterstellung! Ist zwar offtopic, aber wer die Greifswalder Bloggerlandschaft kennt, weiß, dass es hier friedlich koexistent dahergeht!
      Im Gegensatz dazu habe ich schon einige Sticker vom FVS-Blog gesehn, die von Suptras überklebt wurden. Ist das schon eine Reaktion auf die kritische Kolumne hier?

      • fressbrett says:

        na zu recht werden diese auch überklebt…

        • Zorro says:

          Na wenn du meinst. Ich hab noch nie auch nur einen Suptra Aufkleber abgerissen/überklebt, obwohl mich ihre Menge und ihre Aussagen zum Teil echt ankotzen. Aber so hat halt jeder seine Stufen der Toleranz, ne?!

  14. Zorro says:

    Suptras bloß energische Fußballfans, die mit ihren Choreos, Begalos, Tänzchen und Sprüchlein einem harmlosen Hobby frönen?
    Hm, wie erklärt sich denn dann das Motto “Baltic sea brutality”, das so oft auf den Stickern der Ultras zu lesen ist? Oder muss man das philosophisch betrachten? Gewalt als identitätsstiftendes Mittel ist genauso armselig, wie der falsche Regionalstolz, den sie zur Schau tragen. Vom Ost-West-Geseier und dem Sexismus mal ganz abgesehen. Armer Fußball!

    • Hat das hier irgendwer behauptet, also das mit den “bloß energischen Fußballfans”? Die meisten “Verteidiger_innen” sehen hier, wie mir scheint, das Phänomen Ultrà mit seinen männerbündischem, sexistischen und homophoben, regionalpatriotischem und häufig nationalistischem, mackerigem und gewaltaffinen Positionen negativ. Nur halten einige anscheinend die Stoßrichtung: “Pyros sind böse, weil verboten (oder wahlweise ach so gefährlich), Aufkleber und Tags, weil sie hässlich und viele sind” unangebracht, um das Phänomen zu kritisieren.

  15. Clau says:

    Also was mir als einzige unbeantwortete Frage im Raum stehen geblieben ist, ist die; was man an Raketen in die Menge schießen, legalisieren soll?

  16. fressbrett says:

    sach ma habt ihr langeweile ihr bauern???geht ma lieber gegen nazis vor und beschwert euch nicht über einen lebenstil..soviel zum thema toleranz…..

  17. AHA says:

    ihr habt doch alle nichts besseres zutun als euch über so was aufzuregen ,wer hat diesen beitrag überhaupt geschrieben, das is schon jahre so und wird sich nienienie ändern.

  18. OHO says:

    Ein herrliches Feiertagsamüsement, danke dafür… so viel aufgesetzte Kritik, von so viele lustigen Gesellen die keine wichtigeren Dinge im Leben finden worüber sie sich aufregen können….

    Den Lebenstil Ultra kann man halt nur verstehen, wenn man ihn selbst lebt. Und all das, worüber ihr euch hier echauffiert, vom Aufkleber bis zur Fackeln, gehört dazu. Am einfachsten macht man es sich natürlich, indem man die Begründung im Geltungsbedürfnis und Männlichkeitsgehabe sucht. Dazu noch ein kleiner BILDartikel, und schon ist das Bild fertig, vom bösen, gewaltsuchenden, arroganten, dummen Hansa-Ultra…

    p.s.: Warum sprecht ihr die Leute auf der Straße nicht einfach mal an und diskutiert auf vernünftige Art und Weise mit ihnen? Oh wait, dann müsstet ihr euch ja von eurem sicheren PC trennen und ins echte Leben eintauchen…

    schönen 3. Oktober noch
    (Übrigens, kein Fussballfan)

    • st. pauli says:

      Ich muss nur einige kommentare derer hier lesen, die meinen, eine lanze für ultras zu brechen, um das bild vom bösen, gewaltbereiten, aggressiven ultra zu modellieren, der keine andere meinung zulässt. Dein bild ist übrigens nicht sehr viel differenzierter, oder kennst du alle, die hier schreiben persönlich?

      • OHO says:

        Wie gesagt, es handelt sich bei diesem Bild um das Bild was man nur zu oft in den Medien sieht und auferlegt bekommt. Einfach mal mit den Leuten auseinandersetzen, kennenlernen was die Menschen denken und was der wirkliche Sinn in ihren Aktionen ist. Es laufen genug mit Hansa-shirts in der Stadt rum.

        p.s.: Schön das es dir aufgefallen ist (“nicht sehr viel differenzierter”), das war so gewollt.

        • st. pauli says:

          Na ich kenn durchaus Hansa-Anhänger, die sich in der Ultra-Szene tummeln. Mit denen hab ich kein Problem, wir trinken öfter ma nen Pils zusammen. Aber die drohen mir auch keine Schläge an oder meinen, ich solle mein Maul halten, nur weil ich mal ihre Aktionsformen hinterfrage…

    • Jockel says:

      Warum sprecht ihr die Leute auf der Straße nicht einfach mal an und diskutiert auf vernünftige Art und Weise mit ihnen? Oh wait, dann müsstet ihr euch ja von eurem sicheren PC trennen und ins echte Leben eintauchen…

      Ja warum pflegt man denn überhaupt einen Blog und publiziert online?

  19. fressbrett says:

    ich denke das einige leser und auch schreiber dieses blogs sehr medienbeeinflusst sind und vorschnell handeln(wie diese kulmne zeigt)…schade drum war sont n netter blog und nu werden wohl so einige hgw´ler drauf scheissen und hier nicht mehr lesen alleine schon 20 die ich kenne und das wird sich rumsprechen usw..sicher sind die inhaber nicht auf diese leser angewiesen und werden wohl ebenfalls drauf scheissen…naja schade drum

    • Zorro says:

      Ich find diese Engstirnigkeit irgendwie schade. Was hat der Blog mit der Meinung einer Kolumnistin zu tun oder mit den Äußerungen in den Kommentaren. Kommt mal wieder runter, alles halb so wild. Oder tut der Stolz wirklich sooo weh?

  20. Frankenfurter says:

    Also ich versteh nicht, warum sich alle so aufregen. Macht doch selber mehr geile Sachen.

  21. Analitschka says:

    Ich finde es persönlich nur lächerlich das man mit besagten “Gruppenklamotten” in ein Alternatives Wohnprojekt geht(wo viele dieser Selbsternannten Chefredakteure abends sitzen),sich ein Bierchen bestellt und von allen anwesenden nur dämlich angegafft wird!Keiner hat den Mut oder die Courage mal mit beteiligten Leuten der Ultraszene FCH drüber zu reden.Nein es wird Feige hier eine Kolumne veröffentlicht die einzig und allein,nur der Ultrasszene schaden soll weil sie hiermit in ein schlechtes Licht gerückt wird.Selbst wenn man sich in Greifswald mal umhört(und das habe ich jetzt 5 Tage lang getan)erfährt man auch von anderen Subkulturen das dieser Bericht einfach nur lächerlich ist!!!Abschließend will ich noch sagen das man wissen muss wo seine GRENZEN liegen!Der Fleischervorstadtblog hat mit dieser Kolumne seine Grenze in Greifswald deutlich überschritten!!!
    Stay rude!stay rebel!stay ULTRA!AFDFCH

    • Zorro says:

      Zum Glück regeln “Grenzen” in diesem Staat noch immer Verfassung und Grundgesetz und nicht Analitschka, die Suptras, ein Fußballverein oder sonstwer! Du, Fangruppen oder besonders verbissene Ultras werden hier niemandem Grenzen aufdiktieren!
      Ich werde das Gefühl nicht los, dass ihr euch immer ein Feindbild konstruieren müsst, um etwas zu haben, was euch bindet (um Fußball gehts ja scheinbar schon lange nicht mehr)
      Mal sind es die Bullen (“A.C.A.B.”), mal Menschen in den alten Bundesländern (“Wessis aufs Maul”), mal Fans anderer Vereine oder Vereine selbst (“Scheiß St. Pauli”") oder jetzt eben der Fleischervorstadt-Blog mit seinen kommentierenden LeserInnen.
      Deine Anschuldigungen sind lächerlich! Diese Kolumne ist weder feige, noch zieht sie die Szene durch den Schmutz, noch setzt sie voraus, dass jemand “keine Courage” hat, mit den Suptras zu reden. Wozu auch? Nochmal: wer wann worüber seine Meinung äußert, hast weder du noch sonstwer zu bestimmen!
      Die Drohungen, Beleidigungen und Verleumdungen, die hier als Folge dieser Meinungsäußerungen herausposaunt wurden, sprechen eine eindeutige Sprache mit kräftigem Flachzangendialekt.

      • fressbrett says:

        naja anal… sieht durch…habe ebenfalls nur negative kritik gehört(von nicht ultras)obs nu ausser musikszene oder von den antifas war…also regt euch ma über de kleber und tags auf und schriebt irgendwelche sachen ins netz…so wie es in den wald reinschallt…..

    • Jockel says:

      @Analitschka:
      Ich werde das Gefühl nicht los, dass du vermutest, ich als “selbsternannter Chefredakteur” oder die Kolumnistin würden Texte im Netz veröffentlichen, um Probleme mit Menschen zu lösen oder zuzuspitzen, und wir uns gleichzeitig nicht trauen, dass in “real life” zu klären. Das ist natürlich Unfug und dieser Blog ist auch kein Therapeutikum, mit dem jemand versucht, persönliche Probleme zu lösen, sondern vielmehr eine Plattform, wo Dinge diskutiert werden können.

      Was diese Grenzen in Greifswald anbelagt, so sei dir hier mit Verve versichert, dass ich mir die ganz gewiss nicht von jemandem, der hier (anonym) im Netz herumpoltert, droht und sich angestrengt auf der Brust herumtrommelt, vorschreiben und definieren lasse. Wenn du ein Problem mit anderen Meinungen hast, dann setze dich bitte mit denen vernünftig auseinander oder geh’ gefälligst zum Arzt!
      Aber die Möglichkeit, unliebsame Meinungen zu unterdrücken oder sowas wie eine Zensur zu installieren, die hast du glücklicherweise nicht!

      Gespannt bin ich auf deine Erläuterung zum Thema “Feigheit und Text” und wie diese Kolumne weniger feiger und viel mutiger geworden wäre.

  22. wayne interessierts says:

    Selten so gelacht! (also vor allem über einige Kommentare hier)

    Ich glaube Ich kriege gerade richtig Bock zu dem Thema meinen ersten Gastbeitrag einzureichen.

    note to myself: Da isse wieder meine pyromanische Ader. Anders kann ich mir das Bedürfnis nicht erkläre noch ein bisschen Öl ins Feuer giessen zu wollen.

  23. Analitschka says:

    @Jockel:Dann schlag ein treffen vor?!dann kann man ausdiskutieren wer zum Arzt muss!

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