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Unprätentiöses Uni-Jubiläum: Hedonisten feierten trotzdem

Stell’ dir vor, jemand aus deiner Familie wird 555 und niemand gratuliert! So ähnlich verlief gestern das Jubiläum der Universität Greifswald.

Die Universitätsleitung zog die Feierlichkeiten des Jubiläums auf den 8. Oktober vor und feierte in bescheidenem Rahmen den Tag der Wissenschaft. Elf Tage später wollte aber niemand mehr an den Uni-Geburtstag denken. Die Öffentlichkeitsarbeiter der Hochschule informierten gestern weder über Twitter noch mit einer klassischen Pressemitteilung über den 555. Auch die Ostsee-Zeitung widmete sich nicht diesem Thema, so dass Blogger daburna gestern der einzige öffentlich wahrnehmbare Gratulant war.

“ARNDT VOM SOCKEL FEGEN!” (H.I.G.H.)

Erst in den späten Stunden der Nacht versammelte sich eine Gruppe von etwa 20 Personen, die den runden Geburtstag zum Anlass nahm, der Universität ihren neutralen Namen zurückzugeben:

Wir finden es unerträglich, dass die ehrwürdige Alma Mater Gryphiswaldensis weiterhin durch den Namen des Rassisten Ernst Moritz Arndt besudelt wird, welcher von den Nationalsozialisten als Vordenker betrachtet wurde und deswegen 1933 von Hermann Göring zum Namenspatron ernannt wurde. Entnazifizierung des Uninamens selber machen!

Überraschungsgäste zur verschlafenen Geburtstagsfeier

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(Foto: 17vier via Flickr)


Trotz Dunkelheit konnten einige Beteiligte erkannt und als Funktionäre der im universitären Untergrund operierenden Gruppierung H.I.G.H. (Hedonisten inna Greifswalder Hochschule) identifiziert werden. Mit Sprechchören wie Für die Uni, für das Leben — Arndt von seinem Sockel fegen, Wir haben Euch gewarnt — wir haben keinen Bock auf Arndt oder Mit der EMAU ist jetzt Schluss — gebt dem Arndt den Gnadenschuss, artikulierten die Überraschungsgäste ihren Unmut darüber, dass auch 18 Monate nach der Senatsentscheidung nicht mit einer kritischen Aufarbeitung des universitären Namenspatrons begonnen wurde.

Videolink (00:59)

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38 Responses to “Unprätentiöses Uni-Jubiläum: Hedonisten feierten trotzdem”

  1. susu says:

    Tja, liebe OZ-Leserbrief-SchreiberInnen und webmoritz-PöblerInnen – das Thema der Namensablegung war wohl doch keine Sebastian Jabbusch one man show. Mich macht es wirklich froh, zu sehen, dass das Thema auf der Agenda bleibt, der Finger in die Wunde gebohrt wird und so langsam klar wird, wie verlogen diese Senatsentscheidung eigentlich war.
    Aber irgendwie ist es auch nachvollziehbar, dass eine kritische Auseinandersetzung mit Arndt oder die Etablierung einer aktiven Gedenkkultur ausbleibt. Sonst müsste sich die Universitätsführung immer häufiger die Frage gefallen lassen, wieso ein Rassistenschwein und Wegbereiter des biologistischen Antisemitismus, Nazi-Ikone und hetzerischer Propagandist noch immer den Namen der Hochschule beschmutzt.
    Dass die Greifswalder Neonazis ihrerseits Arndt zur Gallionsfigur erheben und sein Konterfei in ihr “Wappen” eingearbeitet haben, ist dabei nur logisch. Universität, Stadt und Neonazi-Szene traut vereint in der Identifikation mit einem Mann, der in erster Linie für Hass steht.
    Einfach nur erschreckend und ekelhaft!

  2. orst3n says:

    also wenn ich bedenke das die uni 10000 studis hat und da 20 leute standen is das ne one man show, oder 2 man show :P und der rest der greifswalder burger sagt wohl auch WAYNE ;)

  3. orst3n says:

    Wieso fangt ihr nicht erst mal klein an und versucht es mit der Arndt schule :P da bekommt der nachwuchs das problem nämlich schon in die wiege gelegt..

    • susu says:

      Das liegt wahrscheinlich in dem Fakt begründet, dass sich die Gegner des Namenspatrons in erster Linie aus dem studentischen Milieu rekrutieren. Zudem ist für eine Universität, die mit internationalen Kontakten brillieren will, ein Hort der Aufklärung, der Bildung und der Offenheit sein möchte, ein rassistischer Namenspatron wohl ein dringlicheres Problem (womit ich nicht gutheißen will, dass Schulen diesen Namen verpasst bekommen)
      Der “Rest der Greifswalder Burger” kriegt es ja auch nicht auf die Reihe, sich an Castor-Protesten zu beteiligen, trotzdem sind deswegen nicht alle vom Endlager-Lubmin begeistert. Ich glaub, deine Logik, die Zustimmung zu Arndt anhand der nachts um 23 Uhr auf der Straße sichtbaren AktivistInnen abzuleiten, hinkt etwas…

      • Jockel says:

        Die Idee mit der Schule gefällt mir aber, die hab ich auch kurz besuchen müssen / dürfen!

        • orst3n says:

          “Der “Rest der Greifswalder Burger” kriegt es ja auch nicht auf die Reihe” Danke für diese tollen Worte. aAlso ich glaub in sachen “gegen rechts” is greifswald doch einer der vorzeige stadte im land, hier haben nazis schon lange nicht mehr viel zusagen, ich erinnere nur an Der “Rest der Greifswalder Burger” kriegt es ja auch nicht auf die Reihe

  4. [...] blog.17vier (Artikelbilder, CC-Lizenz), wikipedia.de (Ernst Moritz Arndt, [...]

  5. da_silva says:

    Großartig!

  6. orst3n says:

    “Der “Rest der Greifswalder Burger” kriegt es ja auch nicht auf die Reihe” Danke für diese tollen Worte. Also ich glaub in sachen “gegen rechts” ist greifswald doch einer der vorzeige städte im land, hier haben nazis schon lange nicht mehr viel zusagen (1999/2000) ihr habt einfach nur zu viel zeit wie es mir scheint, ich erinnere gern an http://www.youtube.com/watch?v=dGtazTC7yRQ , ABER Rechtsradikalismus ist überall siehe http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6544:npd&Itemid=840 , und auch die hihgw ist da von nicht verschont..

    • Radikalinksi says:

      Meinst du damit, bei den Greifswalder Hedos tummeln sich auch ehemalige Neonazis?

      • orst3n says:

        Wer weiß das schon so genau? Würdest du dafür deine Hand ins Feuer legen ? Die Gedanken sind Frei.. Wie gesagt Rechtsradikalismus ist überall, Verheimlichen der Vergangenheit ist da auch ein ganz großes thema. genau das selbe problem hat ja zur zeit die piratenpartei mit dem bohner.. ;)

        • hedo-freund says:

          Ich glaube, du erzählst ganz schönen Bullshit! Für deine These “Verheimlichen der Vergangenheit ist da auch ein ganz großes thema” fehlen jegliche Nachweise, Hinweise o.ä.
          Erklärungen?

        • philipp says:

          Also ich lege meine Hand nicht nur ins Feuer, sondern auch in deinen Arsch, dass bei der HIHgw niemand eine rechte Vergangenheit hat. Was du hier so vage in den Raum stellst, grenzt ja schon an Rufmord…

          • orst3n says:

            zu @Radikalinksi , ohne worte dein nick sagt alles…

            zu philipp: Oh ein Gedankenleser mit Analen Vorlieben, nächstes mal wähle ich meine Worte anders, der satz oben lässt sich wirklich etwas falsch auffassen..

          • orst3n says:

            du musst mir jetz aber erklären wie du dir da so sicher sein kannst. nur weil man für eine organisation wie der HI tätig ist, heisst es noch lange nicht das man NIE was mit rechtem gedankengut am hut hatte.

          • philipp says:

            Lieber orstn3n,

            ich weiß es einfach und die backgroundchecks in der HI sind nicht die schlechtesten ;)

            Alles Liebe, ein Hedo ohne rechte Vergangenheit.

            P.S.: Ich finde es gut, dass du dich neben der Goa Musik, scheinbar auch der Psychologie und der ANALyse sexueller Vorlieben fremder Menschen verschrieben hast. Dies ist eine wahrlich gute Sache…

          • Mame says:

            Soweit ich weiß, ist die gesamte Hedonistische Internationale vom Verfassungsschutz unterwandert. Oder besser gesagt: der Verfassungsschutz ist die Hedonistische Internationale und andersrum. Da kommt kein Nazi rein!

          • orst3n says:

            “P.S.: Ich finde es gut, dass du dich neben der Goa Musik”

            das is aber sehr oberflächlich jetz.. goa ist tot. es gibt auch andere klänge mit denen ich mich sehr verbunden fühle ;) und wer mich mal gehört hat weiß das mein sound mit goa nich viel am hut hat auch wenn gern auf solchen partys gehört.. hast du etwas vorurteile gegen diese szene ?

    • Lt. Dan says:

      Versteh ich was falsch, oder fühlst du dich falsch verstanden. Der Ausdruck “Der Rest der Greifswalder Burger” stammt doch von dir… sei’s drum.
      Mit deiner Feststellung zum Kampf gegen Rechts magst du insoweit richtig liegen, dass sich in Greifswald mehr bewegt, als beispielsweise in Ueckermünde, Eggesin oder Teterow. In einer Stadt mit mehr als 12.000 Studierenden wäre alles andere auch wirklich erbärmlich. Auch die Entwicklung, die die städtische Politik insbesondere in Blick auf den 1.Mai genommen hat, könnte etwas hoffnungsfroh stimmen. Doch dass Nazis hier keine Rolle mehr spielen, ist wohl nur ein Wunschgedanke. Die Mordversuche durch Anschläge aufs Ikuwo oder Überfälle auf nicht-rechte Jugendliche zeugen von der Gefahr, die von der hiesigen Nazi-Szene ausgehen kann. Aber eben auch anhand des Streits um den Uni-Patron wurde deutlich, wie fest verankert fremdenfeindliches Gedankengut in dieser Stadt und der Region ist. Und das betrifft nicht nur A*schlöcher, die sich als Nazi-Szene organisieren, sondern auch den CDU-Malermeister oder den Stadtchronisten.
      Wäre Greifswald also wirklich eine Vorzeigestadt in dieser Hinsicht, hätte die Uni den Namen bereits nach dem Ergebnis der Untersuchungskommission 2001 abgelegt.

  7. retmarut says:

    Etwas eigenwillige Aktionsform, aber schön, dass weiterhin jemand in Greifswald gegen den reaktionären Namenspatron aktiv ist.

  8. Edward says:

    “… nicht mit einer kritischen Aufarbeitung des universitären Namenspatrons begonnen wurde”
    Interessanter Gedanke, aber war das denn vom Senat beschlossen worden? Oder nicht viel mehr ein frommer Jabbusch-Wunsch?
    Aber wenn man Arndt als Antifranzose und Antisemit bezeichnet, müsste man dann nicht die deutsche Nationalhymne abschaffen? Sowas von nationalitisch, was einzig und allein der Entstehungszeit geschuldet ist.

    Ach übrigens, wäre es nicht möglich, dass deien Einträge irgendwie ein Datum des Eintrags erhalten, damit man das interessante Archiv auch einordnen kann?

    • Jockel says:

      “Die Beschäftigung mit Arndt in einem speziellen Forschungsschwerpunkt nach der Namensablegung ist bislang nicht geplant. Vor der Abstimmung wurde diese von einem Senatsmitglied für den Fall empfohlen, dass der Name beibehalten wird.” (http://www.uni-greifswald.de/organisieren/leitung/senat/senatsbeschluss.html) Es stand damals im Raum.

      Ach übrigens, wäre es nicht möglich, dass deien Einträge irgendwie ein Datum des Eintrags erhalten, damit man das interessante Archiv auch einordnen kann?

      Haben sie doch (zwischen Tags und Kommentarfeld unter den Beiträgen in der Einzelartikelansicht)! Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, über einen Klick auf einen Tag (in diesem Fall “Arndt”) oder eine Kategorie (in diesem Fall “Universität” zu klicken. Für diese Unterseiten kann man dann auch ein eigenes RSS-Feed abonnieren.

      • Edward says:

        also doch nur ein Jabbusch-Wunsch. Er war doch wohl dieses Senatsmitglied, wie ich dem Video entnehme.
        Die Datierung habe ich jetzt gefunden, danke.

        • mame says:

          Nein, nicht nur ein Jabbusch-Wunsch (wie seltsam, dass der Name wieder ins Spiel kommen muss), sondern mehr oder minder stiller Konsens der Uni-Führung im Vorfeld der vorhersehbaren Entscheidung zugunsten des Rassisten Arndt. Während der Anhörung der Universitätsangehörigen ist dies meiner Erinnerung nach sogar mehrmals von den geladenen ExpertInnen (von denen einige auch pro Arndt waren) erbeten worden.

          “Dem Senatsvorsitz ist bewusst, dass die Beibehaltung des Namens in der Öffentlichkeit umstritten sein wird. Das Ergebnis der demokratischen Abstimmung muss nun jedoch akzeptiert werden.” (http://www.uni-greifswald.de/organisieren/leitung/senat/senatsbeschluss.html)

          Mit dieser “demokratischen” Entscheidung hat es die Uni sogar in den diesjährigen Band der “Deutschen Zustände” geschafft, herausgegeben von Prof. Heitmeyer, das jedes Jahr demokratiefeindliche Vorgänge in der BRD beleuchtet. Sagt alles…

    • boger says:

      die erste strophe der nationalhymne ist verboten wenn ich mich nicht irre…
      und ja auch diese ist ihrer zeit geschuldet und wird deshalb heute nicht mehr gesungen.

      • Edward says:

        ein verbreiteter Irrtum (Verbot, also Zensur?), Die Nationalhymne bilden alle drei Strophen. Aber nur die dritte als offizielle. Beleg: http://www.deutschlandlied.de/
        Übrigens hätte m.E. die DDR-Nationalhymne (http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/Nachkriegsjahre_liedtextStaatenhymneDerDDR/index.html) bedeutend besser auf das vereinigte, heutige Deutschland gepasst als die gedrechselte Begründung für die nationalistische Hymne.

        • Jockel says:

          Aus musikalischer Sicht betrachtet, ist die DDR-Hymne auch definitiv die bessere Wahl. Andererseits: wer braucht heute noch Nationalhymnen?

        • retmarut says:

          Lieber Edward, Du irrst in diesem Punkte gleich zweimal:
          1. Das Deutschlandlied (also Strophe 1-3, anno dunnemal von Fallersleben im britischen Helgoland gedichtet) ist nicht die Nationalhymne der BRD.
          Die Nationalhymne besteht nämlich nur aus der dritten Strophe des Deutschlandlieds.

          Wer alle drei Strophen singt, singt ergo nicht die Nationalhymne dieses Staates. Er stellt sich damit vielmehr in einen historischen Kontext, der stark nach Reaktion mieft. Aber verboten ist solch ein Gegröle in der Tat nicht. Nur hat das halt auch mit der derzeitigen Nationalhymne nichts zu tun.

          2. Die DDR-Hymne geht von einem friedliebenden sozialistischen Staat aus, nicht vom westdeutschen Imperialismus. Geschrieben wurde sie von Becher, Melodie von Eisler, beides durchaus bekannte Kommunisten. Also wenig wahrscheinlich, dass die beiden einen bürgerlich-kapitalistischen Staat, der andere Länder überfällt und besetzt, im Sinne hatten, als sie das Lied produzierten.

          Eine Textpassage wie diese ließe sich auch schwer mit der bourgeoisen Klassenherrschaft vereinbaren:
          “Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
          Reicht den Völkern eure Hand.
          Wenn wir brüderlich uns einen,
          Schlagen wir des Volkes Feind!”
          (Mit des Volkes Feind ist ja wohl eindeutig die bürgerliche Klasse gemeint.)

          Du kannst ja 1-3 Strophen des Deutschlandliedes auf dem Klo singen, wenn’s Dir danach ist. Ein passender Ort dafür wäre es jedenfalls.

          • Edward says:

            du hast recht, das Deutschlandlied sollte ich besser nur auf dem Klo singen, zumindest die beiden ersten Strophen. Da bin ich wohl selber einem Nationalisten aufgesessen, denn die offizielle Version: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/Nationalhymne/nationalhymne.html.
            @Jockel Dabei wird auch deutlich, wofür man heute noch eine Nationalhymne braucht: fürs diplomatische Protokoll. :-)

            Aber beim zweiten irrst du, denn Becher hatte sich bewusst klassenneutral gegeben. Nicht umsonst durften wir später den Text nicht mehr singen, war zu sehr auf Einheit Deutschlands getrimmt.

            Aber egal, in einem waren wir uns ja alle einig: sowohl Nationalhymne als auch Arndt sind nationalistisch, waren in ihrer Entstehungszeit zwar fortschrittlich, aber heute unangebracht.
            Betreffs Nationalhymne habe ich sogar einen entsprechenden Spiegel-Beitrag gefunden: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,422419,00.html

  9. Claudia says:

    Mal so ganz ohne Wertung, eine Frage. Wie wollt ihr denn die UNI umbenennen? Also wie soll sie heißen?

    • so says:

      ich würd ja vorschlagen, sie soll heißen, wie sie zwischen 1456 und 1933 hieß: Universität Greifswald!

        • Morta Della says:

          mal ganz davon abgesehen, dass wenn man sich nach einem Namen sehnt, sich die Suche nicht schwer gestalten sollte
          Greifswalds Geschichte bietet sicher den einen oder anderen Namen, der es allemal mehr verdient hat als Arndt!
          ansonsten – freie Fahrt für die Fleischervorstadt Uni ^^

          • mame says:

            Seh ich auch so!
            Ein Friedrich Loeffler oder auch Caspar David Friedrich hätten es mit ihren Errungenschaften allema mehr verdient, Namensgeber der hiesigen Hochschule zu sein, als Arndt!
            Fleischervorstadt-Uni gefällt mir auch, aber dazu müssten dann wohl noch n paar Institute usw. umziehen :-)

  10. [...] Vierkant hatte allen Grund, sich zu ärgern, denn am letzten Dienstag musste er auf dem webMoritz lesen, dass Gegnerinnen des umstrittenen Namenspatrons Arndt eine inoffizielle Umbenennungsfeier veranstalteten. Ein Aktionskommando der vom Verfassungsschutz unbeobachteten Untergrundorganisation H.I.G.H. (Hedonisten inna Greifswalder Hochschule) führte in der Nacht von Montag auf Dienstag eine symbolische Namensdepatronisierung der Universität durch und köpfte zum 555. Geburtstag der Hochschule eine Flasche Sekt (der Fleischervorstadt-Blog berichtete). [...]

  11. [...] beobachteten Situationisten H.i.G.H. (Hedonisten inna Greifswalder Hochschule) eine symbolische Umbenennungsaktion der Ernst-Moritz-Arndt Universität. Nachdem sich der webMoritz über das Spektakel amüsierte, [...]

  12. Wildwuchs-MV says:

    [...] hedonistische Internationale hat eine Umbenennung zelebriert, um die Totenstille um Arndt zu durchbrechen, und wurde dafür in einer Pressemitteilung des RCDS [...]

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