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Archive for the ‘Universität’ Category

Jetzt beim Uni-Laden bewerben!

Wednesday, September 1st, 2010

Wer zwischen Studium und Hartz4 noch eine mehr oder minder profitable Zwischenphase in seiner Erwerbsbiographie unterbringen möchte, sollte vielleicht in Erwägung ziehen, sich um die ausgeschriebene Stelle im Uni-Laden zu bewerben. Für mindestens ein Jahr wird hier ein studentischer Mitarbeiter beziehungsweise eine studentische Mitarbeiterin gesucht – Geschlecht egal, Hauptsache immatrikuliert.

Der Aufgabenbereich umfasst neben dem Verkauf von Merchandisingartikeln der Universität und der Information von Studieninteressierten und Touristen über die Universität auch die Mitwirkung bei der Produktplanung und -entwicklung, bei Verkaufsförderungsmaßnahmen sowie bei der Erledigung von Verwaltungsaufgaben.

Von den Bewerberinnen wird, abgesehen von den üblichen Dingen wie positiver Einstellung gegenüber Kunden, Planungs- und Organisationsvermögen sowie der Lust am Arbeiten, nichts außergewöhnliches erwartet. Kaufmännisches Grundwissen sei erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.

Nach Absprache umfasse die Arbeitszeit mindestens 15 Wochenstunden. Der universitätsinterne Stundenlohn für studentische Hilfskräfte beträgt derzeit 8,28 Euro.

Das ausgeschriebene Arbeitsverhältnis beginnt am 01. Oktober, die Bewerbung mitsamt Lebenslauf und Foto muss bis zum 10. September an die E-Mailadresse des Uniladens gesendet werden. Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich vom 13. bis zum 17.09. vonstattengehen.
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Greifswalder Ukrainicum füllt kulturelles Sommerloch

Wednesday, August 18th, 2010

Wir stecken bis zum Hals im kulturellen Sommerloch, aber diese Woche ist noch nicht verloren, denn überraschenderweise sorgt die bereits zum fünfzehnten Mal stattfindende Greifswald Ukrainian Summer School für Abwechslung.

ANARCHY IN THE UKR?

alexander wöll

Hinter diesem Titel verbirgt sich sich eine Sommerakademie mit unmittelbaren Berührungspunkten zum Greifswalder Ukrainicum, einer zweisemestrigen Zusatzausbildung in ukrainischer Sprache und Kultur, die als Ergänzung zu den bestehenden Studiengängen am Institut für Slawistik verstanden werden kann und vom Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Alexander Wöll – seines Zeichens inzwischen Vorsitzender des Polenmarkt e.V. – wissenschaftlich geleitet wird.

Die Summer School hat bereits am 11. August begonnen und auf ihrem Lehrplan stehen Intensivsprachkurse und Seminare, wie zum Beispiel Feminismus und Frauenliteratur in der Ukraine oder Ukraine-Russia: A historical perspective on contemporary relations. Das Angebot der Lehrveranstaltungen wird durch ein Kulturprogramm ergänzt, das auch für diejenigen offen steht, die nicht zu den angemeldeten Teilnehmerinnen der Tagung zählen.

JAZZY-PUNKY REGGAE MIT DEN HUNDEN IM WELTALL (more…)

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Vom StuPa, Thor Steinar und der Revolution im Supermarkt

Tuesday, August 17th, 2010

Auf der Sondersitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 11. August wurde unter anderem über ein mögliches Verbot von Kleidungsstücken der Marken Thor Steinar und Consdaple in universitären Räumen gestritten. Übrig blieb das nebulöse “Grundverständnis von Demokratie und Toleranz” (den dazugehörigen Antrag stellten die StuPistinnen Sophie Augustin, Timo Schönfeldt, Martin Hackbarth, Christopher Denda und Julien Radloff).

Obwohl dank der umfang- und bildreichen Aufbereitung der Geschehnisse durch den webMoritz jeder der Stupisten von der NPD-Demonstration, die nur wenige Tage zuvor in Anklam stattgefunden hatte, Notiz genommen haben muss und wiederholt deutlich wurde, wie problematisch sich die Situation auch in beinahe unmittelbarer Nachbarschaft gestalten kann, fand der couragierte Antrag keine einstimmige Anerkennung. Das Verbieten von Kleidung, die als rechtscodiert gilt beziehungsweise unmittelbar rechte Strukturen ökonomisch unterstützt, ist überhaupt nicht so verkehrt, wie es einige Stupisten darzustellen versuchten. Die tatsächlichen Schwierigkeiten dieser Regelung würden allerdings auch erst bei der Durchsetzung dieses Verbotes freigelegt.

SCHMIDT SPRICHT

alexanderschmidt-stupasitzungStuPist und Cimbrianer Alexander Wilhelm Schmidt (“Schmidt spricht!”) mischte die Debatte unangenehm auf und verfiel in vermeintlich obsolete Verhaltensmuster seiner Zeit als Schriftführer und Landesjugendbeauftragter der Leipziger Republikaner (REP). Wären doch nur mehr Wählerinnen der Nichtwahlempfehlung gefolgt! Einem missverstandenen Liberalismus anheimgefallen, lehnte er anfangs den Antrag ab, um später zu fordern, ihn auf die vormals linke Ikone Che Guevara auszuweiten – von der Marke zum Motiv. (more…)

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Auf zur Großdemo nach Schwerin!

Wednesday, July 7th, 2010

Eigentlich kam man in den vergangenen Tagen kaum umhin, nichts von der für morgen geplanten Demonstration in Schwerin mitzubekommen.

demoaufruf-8juli-astaDie Dekane der Philosophischen und und der Theologischen Fakultät haben alle Studierenden am morgigen Tag von den Universitätsveranstaltungen befreit, um die Möglichkeit einzuräumen, sich an den Protesten gegen die Pläne des Bildungsministeriums, das Gros des Lehramtsstudiums aus Greifswald abzuziehen, zu beteiligen. Der AStA sorgt für kostenlosen Transport in komfortablen Reisebussen, die um 07.30 Uhr (Bahnhof) bzw. 07.45 Uhr (Südbahnhof) losfahren werden.

Wer noch mitfahren will wird gebeten, sich mit einer E-Mail unter Nennung seines Namens beim AStA anzumelden. Das Mitbringen klassischer Demonstrationsaccessoires wie Trillerpfeifen, Transparente und mehr ist ausdrücklich erwünscht. Für Unterhaltung im drögen Protestalltag will das Greifswalder Studententheater (StuThe) sorgen.

Einen ausführlichen Artikel über die Hintergründe der befürchteten Entscheidung zuungunsten der Greifswalder Universität findet sich auf dem webMoritz. Auch die Kolleginnen von Moritz TV haben die Propagandamaschine angeworfen und eine Art Demotrailer produziert.

Video (0:43)

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Abstimmung über die neue webMoritz-Chefredaktion *update*

Wednesday, June 16th, 2010

Heute Abend wird ab 20 Uhr wieder das Studierendenparlament debattieren. Auf der Tagesordnung stehen neben der Wahl einiger Referentinnen auch ein Votum über die Besetzung der Chefredaktion des webMoritz.

Seit Mitte Mai 2009 führten Carsten Schönebeck und Gabriel Kords Kommando über das einst von Sebastian Jabbusch ins Leben gerufene Online-Portal. Die beiden Herren werden sich jetzt wieder ihrem Studium widmen und die jeweils mit 240 Euro entlohnten Stellen werden nun mit ihren Nachfolgern besetzt. Auf die Ausschreibung bewarben sich allerdings nur zwei Studierende, was der Spannung der zu erwartenden Abstimmung nicht unbedingt zuträglich ist.

ARNDT-BEFÜRWORTER BALD CHEFREDAKTEUR?

marcowagnerBeide Kandidaten sind keine unbeschriebenen Blätter. Neuer Chefredakteur möchte Marco Wagner werden. Der Geschichts- und Germanistikstudent ist seit langem rege in den Kommentarspalten des webMoritz aktiv und engagiert sich dort seit Ende April auch als Redakteur.

Wagner war Mitglied der Arndt AG , die sich im Streit für die Beibehaltung des Namenspatrons einsetzte und gestaltete gemeinsam mit der Initiative Uni ohne Arndt die Zeitung zur Urabstimmung, die hier als pdf-Dokument abrufbar ist.

(Foto: Patrice Wangen / webMoritz)

KARRIEREBEWUSSTES CDU-MITGLIED ALS STELLVERTRETER?

Für die Position des stellvertretenden Chefredakteurs bewarb sich Torsten Heil. Der Greifswalder studiert Politikwissenschaften und Jura, ist Mitglied der Jungen Union und war 2008 Wahlkampfmanager des Landratskandidaten Jörg Hasselmann (CDU). Bereits 2004 unterstützte er den Europawahlkampf von Alfred Gomolka (CDU) und absolvierte ein Praktikum beim früheren Greifswalder Bundestagsmitglied und Schelsky-Spendenskandalstolperer Ulrich Adam.

torstenheilHeil war Mitglied im Senat der Universität Greifswald und Referent für Hochschulpolitik, seit gut eineinhalb Jahren sitzt er im Vorstand der KPV MV (Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Mecklenburg-Vorpommern).

Er schreibt für den webMoritz erst seit Ende Mai und veröffentlichte dort bislang drei Artikel, in denen es zweimal um die Kündigung der Theatergeschäftsführung und einmal um das Millionengrab Technisches Rathaus ging. Zuvor arbeitete er bereits beim Printmoritz.

(Foto: JU OVP)

ROSIGE AUSSICHTEN?

Die Sitzung wird – wie auch in der Vergangenheit – via Liveticker der nichtanwesenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sollen die Stupisten für die beiden Bewerber votieren, erwarten uns für das nächste Jahr an der Spitze des webMoritz ein glühender Arndt-Befürworter und ein langjähriger CDU-Aktivist. Die Aussichten sind heilsam, aber keinesfalls rosig.

Fakten: 16.06. | 20 Uhr | Konferenzsaal des Uni-Hauptgebäudes

*update 17.06. 10 Uhr*

Marco Wagner wurde gestern Nacht zum neuen Chefredakteur des webMoritz gewählt. Torsten Heil konnte keine Stimmenmehrheit auf sich vereinigen. Somit bleibt der Posten des stellvertretenden Chefredakteurs vorerst unbesetzt.

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webMoritz versus GrIStuF – Kritik am Rückblick

Monday, June 14th, 2010

Vor einigen Tagen veröffentlichte der webMoritz als Aufmacher einen sehr kritischen GrIStuF-Rückblick und sorgte damit ganz bestimmt für getrübte Stimmung im Festivalteam. Bedenklicherweise steht dieser Artikel seit nunmehr vier Tagen unkommentiert und unwidersprochen an exponierter Stelle. Der folgende Text ist als Antwort darauf zu verstehen, als eine mit Binnenperspektiven angereicherte Kritik an der Kritik in epischer Breite.

Für den webMoritz blickte Marco Wagner auf das vor einer Woche ausgeklungene Greifswald International Students Festival (GrIStuF) zurück und zog ernüchtert Bilanz. Der Titel des Beitrags versprach “Viel Lob und ein wenig Kritik” – ein Versprechen, das der Autor seiner Leserschaft leider bis zum Ende des Artikels schuldig blieb.

webmoritz1Was folgte, war eine unvollständige Aufzählung von Pannen und organisatorischen Problemen – vermutlich aufgeschnappt bei einer der zahllosen Feedbackrunden gristufscher Art, an deren Rande womöglich auch Philip Wagner interviewt wurde. Mit lobenden Worten wurde dagegen gehadert.

KLEINKARIERT FORMULIERTE KRITIK

Gejammert wurde viel, zum Beispiel darüber, dass der von MoritzTV produzierte Trailer nicht verwendet wurde, dass sich der Beginn einzelner Veranstaltungen verzögerte, Eintrittspreise zu hoch waren, Workshops ausfielen, die englischsprachigen Programmhefte zu spät eintrafen, es anfangs zu “Engpässen bei der Versorgung aller Gäste mit Unterkünften” kam und schließlich beim Finale am Strand das Bier zwischenzeitlich ausverkauft war – “für viele ein unverzeihlicher Lapsus“.

gristuf-krempelDie kleinkarierte Penibilität, die aus dieser Problemsammlung spricht, setzte sich in der Bebilderung des Artikels fort. Wenn mit nur drei Fotos das zurückliegende Festival erzählt wird, sollte die Auswahl wohlüberlegt erfolgen. Wieso dann die Unordnung vor dem GrIStuF-Büro hierfür herhalten muss, bleibt unklar.

Wohlgemerkt ist das Bild nur einen Tag nach dem Open Air in Eldena entstanden, auf der man so gut wie alle aktiven Vereinsmitglieder in der arbeitsamen Betriebsamkeit ihrer zwanzig – in manchen Fällen auch über dreißig – Stunden andauernden Schichten beobachten konnte.

Ist das nachbarschaftliche Verhältnis zwischen Moritz Medien und GrIStuF, die sich ein Gebäude in der Wollweberstraße teilen, so angespannt, dass man sich subtil über ein paar Sofas und Pavillons mokiert, die den Weg zum Hof blockieren?

(Foto: Gabriel Kords / webMoritz)

BERECHTIGTE VORHALTUNGEN

Die von Wagner formulierte Kritik entbehrt in den meisten Fällen nicht ihrer Grundlage, das ist klar. Wenn das Bier vorzeitig ausgetrunken und in den Mündern derjenigen, die mehrheitlich keinen Gast aufnahmen und sich auch nicht als Helfer am Festival beteiligten, verschwunden ist, sind die Planungsfehler in Sachen Barbetrieb offenkundig. (more…)

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RCDS blamiert sich und sein “Projekt Zukunft”

Wednesday, June 9th, 2010

Es ist dieser Tage nicht leicht, aktives Mitglied beim RCDS zu sein. Pünktlich zum großen Fußballspektakel gibt man sich beim CDU-Studierendenverbund WM-fiebrig und publizierte einen eigenen Planer, der für Übersicht im Dickicht der sportiven Begegnungen sorgen soll.

wm-planerDas Druckerzeugnis wurde heute Mittag auch in Greifswald von ambitionierten Hochschulpolitikern unter die Leute gebracht. Das Cover ziert eine Fußball gewordene Rückansicht einer weiblichen Hüfte, die zum Aufklappen einladen soll.

Dem Versuch, ein aktuelles und an eine große Masse adressiertes Thema zu besetzen, ist allerdings das Potential zum Image-Fiasko eingeschrieben; das Werk ein papierner Griff ins Klo.

PROJEKT ZUKUNFT?

Bereits gestern wurden die ersten ablehnenden Reaktionen auf die Gestaltung des WM-Planers laut. Auf dem Medienwebblog der Trierer Universität wurde ein offener Brief an den RCDS veröffentlicht, der danach fragt, wie dieses Cover zu lesen sei:

Frauenärsche sollen aussehen wie Fußbälle, damit sie uns – die Männer – während der WM überhaupt noch interessieren? Oder seid ihr Befürworter einer Mangelernährung – die Oberschenkel der abgebildeten Dame sind etwa so dick wie mein Unterarm, wenn die Proportionen stimmen? Die Hotpants erinnern dann noch eher an Beachvolleyball, als an Fußball. Ein Fußball ist doch zum Schießen da, oder sehe ich das falsch?

Die inzwischen auch schon ergraute Maßgabe des RCDS, das Projekt Zukunft, wird auf dem gleichen Blog und unter Betrachtung des unsäglichen Covers folgendermaßen interpretiert:

Mädels macht Diät! Wenn uns danach ist dann haltet bittet den Po hin, zum Reintreten versteht sich. Oder gibt es da etwa noch die Metaebene? Das Demographieproblem vielleicht? Hat das Ding eigentlich auch einen Kopf? Kann es denken? Wahrscheinlich nicht!

Wenn so Zukunftsvisionen aussehen, erscheinen Gegenwart und Vergangenheit plötzlich gar nicht mehr so übel wie bisher.

WILLKOMMEN IM MITTELALTER!

cooldrauf-rcdsAuch in der Greifswalder Twitter Community rumort es seit gestern. Dort wird der RCDS im Mittelalter willkommen geheißen, die entsprechenden Links werden als #fail verschlagwortet. Die Zuschreibungen sind überdeutlich; eine erfolgreiche Image-Offensive erzeugt ein anderes Echo.

Auch hier werden die gleichen Fragen wie auf dem zitierten Blog laut: “Sollen Frauen fussballförmige Ärsche haben? Soll man ihnen in den Arsch treten? Was ist die christliche Botschaft?” und dem Ärger über den offenkundigen Sexismus wird ganz zivilcouragiert über Twitter, Facebook und wie die neuen Medien alle heißen, Luft gemacht.

Dabei stehen die jungen Konservativen mit ihrer tumben und sexistischen Werbung in selbstgenerierter Tradition. (more…)

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