Ob nun gemalt oder gesprüht wurde, ist eigentlich irrelevant. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde laut Ostsee Zeitung die zum Fischmarkt gerichtete Seite des Rathauses mit einem markigen Slogan (Verräter, König köpfen!) und einem Hakenkreuz versehen.
Die Diskussion, ob in Greifswald wieder ein neues Neonazi-Problem heranwächst wird schon an anderer Stelle geführt. Festzuhalten bleibt, dass ein derartig grosses rechtes Symbol in der Innenstadt ein Novum ist und eine neue Qualität des Problems bedeutet.
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Tags: Rechtsextremismus, Streetart



[...] Anfang April kam es zu vermehrten rechten Schmierereien an Gebäuden in Greifswald. Dabei wurden der Hörsaal Makarenkostrasse, die Unibibliothek, sowie weitere Orte mit Hakenkreuzen oder anderer rechter Propaganda eingeschmiert. Das ging bis in den Mai hinein, doch so plötzlich, wie diese Welle kam, verschwand sie aber wieder uns es blieb bis jetzt eher ruhig. Vielleicht auch, weil den Neonazis andere Aktivitäten wichtiger waren. [...]