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Archive for the ‘Universität’ Category

Absahnen #18: Universitätspreis für geschlechterbezogene Abschlussarbeit

Tuesday, May 15th, 2012

Seit 2006 prämiert die Universität Greifswald jedes Jahr wissenschaftliche Arbeiten, in denen die Geschlechterperspektive in besonderer Weise berücksichtigt wird. Diesen mit 300 Euro dotierten Universitätspreis vergeben die Gleichstellungskommission des Senats und das Rektorat, die bei ihrer Entscheidung die Qualität der wissenschaftlichen Darstellung und deren originären Ansatz besonders gewichten.

unipreis geschlecht(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Die Preisträger der vergangenen Jahre beschäftigten sich in ihren Arbeiten mit so unterschiedlichen Themen wie der Wirkung von Frauenförderung durch eine transnationale NGO in Indien, dem deutschen und europäischen Frauenstrafvollzug oder der Identitätsproblematik in zeitgenössischen literarischen Texten.

Für den Wettbewerb sind alle aktuellen wissenschaftlichen Abschluss- und Promotionsarbeiten aus den Fakultäten der Universität Greifswald einschließlich der Universitätsmedizin zugelassen. Um teilzunehmen, ist die Bewerbung mit der Arbeit bis zum 25. Mai 2012 in gebundener Form und als pdf-Dokument an das Büro der Gleichstellungsbeauftragten zu richten. Mehr zum Preis und ein ausführlicherer Rückblick auf die Preisträgerinnen der letzten Jahre findet sich hier.

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Riot Grrrl Revisited: “Revolution Girl Style Now!”

Thursday, May 3rd, 2012

Popkulturlehrstunde  mit dem testcard-Autoren Dr. Jonas Engelmann (Ventil Verlag). Es geht um Punk und Feminismus, um DIY und Selbstermächtigung, um Rebellion und Subkultur. Der Mitherausgeber des Sammelbands Riot Grrrl Revisited* stellt sowohl Geschichte als auch Gegenwart dieser vor über zwanzig Jahre in den USA gewachsenen Bewegung dar.

riot grrrls

“1990 gründeten sich Bikini Kill und Heavens to Betsy, aus denen später Sleater-Kinney hervorgingen. Damals hätte wohl keine der Beteiligten geahnt, dass 20 Jahre später eine Frau zum Superstar avancieren würde, die sich auf eben diese Bands beruft: Es gibt kaum einen Musikpreis, den Beth Ditto mit ihrer Band The Gossip in den letzten Jahren nicht bekommen hätte, kaum eine Musikzeitschrift, auf deren Cover sie nicht abgebildet war.

Höchste Zeit also, zurückzublicken und das Standardwerk zur Geschichte dieser Bewegung dem deutschen Publikum zugänglich zu machen: Riot Grrrl! erzählt die Entwicklung aus der Perspektive von Frauen, die in ihrer Wut auf den Sexismus der Punkszene und die gesellschaftlich vorgegebenen weiblichen Rollenmuster kurzerhand ihre eigene Szene gründeten – unter dem Schlachtruf: Revolution Girl Style Now!

Der durch  Filmausschnitte und Hörbeispiele ergänzte Vortrag findet in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZfG) statt.

Fakten: 03.05. | 21 Uhr | IKUWO | Eintritt frei

(*Referral-Link) 

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Arndt revisited. Über Urgreifswalder, Bauernbefreier und Kulturbolschewisten.

Tuesday, April 17th, 2012

Ein Gastbeitrag von Laure-Anne Weinberg

Vor kurzem hat das Sommersemester begonnen und die Universitätsstadt Greifswald füllt sich langsam wieder mit Leben und jungen Studierenden. Gefüllt mit Erwartungen und neuen Eindrücken, erkunden die Neuankömmlinge ihre Hochschule und ihren Studienort. Nichts ahnen sie von der kräftezehrenden Debatte, die vor fast genau zwei Jahren ein unrühmliches Ende nahm, nachdem sie zuvor die Studierendenschaft bewegte, entzweite und entnervte.

“DAS ERGEBNIS DER DEMOKRATISCHEN ABSTIMMUNG MUSS NUN AKZEPTIERT WERDEN”

Denn der Streit um den Namenspatron der hiesigen Universität Ernst Moritz Arndt und das rational nicht zu erklärende Festhalten der Hochschulleitung am rassistischen Namensgeber, haben zwar Spuren in der Medienlandschaft hinterlassen und Einzug in Fachliteratur gehalten — nur an der Universität in Greifswald selbst ist man weit davon entfernt, sich weiterhin mit diesem unliebsamen und beschämenden Thema auseinanderzusetzen.

Wieso auch, schließt doch der Senatsbeschluss zur Beibehaltung des Namens Ernst-Moritz-Arndt-Universität mit dem beinahe schon patzigen Satz “Dem Senatsvorsitz ist bewusst, dass die Beibehaltung des Namens in der Öffentlichkeit umstritten sein wird. Das Ergebnis der demokratischen Abstimmung muss nun jedoch akzeptiert werden.”

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Dass Demokratie von der beständigen Auseinandersetzung, von Meinungspluralismus, Reflektion und Kritik lebt, scheint sich hier noch nicht rumgesprochen zu haben. Die Diskussion um Arndt und die Art, wie sie geführt wurde, brachte Hochschule und Stadt sogar einen Eintrag in die Deutschen Zustände (Folge 9)* ein — jenes Buch, das Jahr für Jahr Demokratiefeindlichkeit wissenschaftlich ergründet. Doch damit nicht genug der hochnotpeinlichen Preise, die man für diesen Namenszusatz zahlen muss.

(*Referral-Link)

DIE UNIVERSITÄT UND DER NATIONALSOZIALISTISCHE UNTERGRUND

Die Alma Mater Gryphiswaldensis begibt sich mit ihrem Klammern an Arndt und seinem Vermächtnis in denkbar schlechte Gesellschaft. So berief sich der sogenannte Thüringer Heimatschutz, aus dem sich bekanntlich die Mördergruppe des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) rekrutierte, ebenfalls auf Ernst Moritz Arndt und sein Vaterlandslied.

heimatschutz thueringen  (Foto: © picture-alliance / dpa/dpaweb)

Die ersten Verse des nationalistischen Gedichtes, das sich in erster Linie durch einen propagandistischen und nahezu blutrünstigen Sprachduktus auszeichnet, sind dabei nicht selten als Fronttransparent vor Demonstrationszügen der selbsternannten Heimatschützer und Neonazis hergetragen worden.

Befragt man Wikipedia zum Vaterlandslied von Arndt, bekommt man die Information, dass das Lied besondere offizielle Pflege im ersten Weltkrieg und zu Zeiten des Nationalsozialismus erfuhr. Ein verirrter Dichter, dessen Werk besonders von jenen beklatscht wurde, die Todesfabriken bauen ließen und Weltkriege entfachten, taugt im einundzwanzigsten Jahrhundert noch als Leitfigur einer Hochschule?

EINE FRAGE DER DEUTUNGSHOHEIT 

Längst ist die entscheidende Frage geworden, wer die Deutungshoheit über Arndt und seine Hinterlassenschaften besitzt. Betrachtet man die Umstände der Namensverleihung und wirft einen Seitenblick auf die erwähnten Fronttransparente des Thüringer Heimatschutzes oder bemerkt, dass die Greifswalder Neonazis Arndts Konterfei auf ihrer Internetseite zum Markenzeichen politischer Verirrung erhoben haben, wird klar: am leichtesten fällt die Wiedererkennung in Arndt jenen, die rassistischen Wahn, Völkerhass und Antisemitismus als politische Notwendigkeit ansehen.

nationale sozialisten greifswald(Titelgrafik Nationale Sozialisten Greifswald)

Eine offensive und kritische Auseinandersetzung mit dem Nazi-Idol Arndt und seinen Schriften wäre bei der getroffenen Senats-Entscheidung absolut notwendig gewesen und von einer Universität als Hort der Wissenschaft auch irgendwie zu erwarten, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Hochschule ging vielmehr verschämt aus der Debatte und verharrt in dieser geduckten Haltung, die sie gegenüber einigen besonders laut jaulenden grauen Wölfen eingenommen hat — bis heute. Dabei hätte die Universitäts- und Hansestadt, der “Leuchtturm der Region” (CDU), noch einiges an Strahlkraft gewinnen können.

Eine Hochschule, die sich nach fast 80 Jahren von ihrem rassistischen und judenfeindlichen Namenspatron löst, den ihr die Nazis 1933 aufgezwungen haben, das hätte mit Sicherheit viel positives Echo gegeben, zumal doch die hiesige Region schon lange als Hochburg der Rechtsextremen gilt.

ES GING NIE NUR UM ARNDT

Tatsächlich lässt sich jedoch die These aufstellen, dass es in all den Debatten der letzten 20 Jahre nie nur um Arndt ging. Es ging nie wirklich darum, ob Arndts Werk tauglich ist, identitätsstiftend für junge Menschen in der akademischen Ausbildung zu wirken. Natürlich taugt es dazu nicht, diese Frage wurde schon früh relativ schnell beantwortet. Es ging in erster Linie auch immer darum, progressiven Entwicklungen Einhalt zu gebieten, den Jungen, den vermeintlich Fremden, den imaginierten Linken den Kampf anzusagen. (more…)

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Kumpelei im Diskolicht — die Nacht der Möglichkeiten

Wednesday, April 4th, 2012

Das Sommersemester hat begonnen und die Ersti-Woche zu Ehren jener, die ihr Studium gerade nach Greifswald verschlagen hat, ist so gut wie geschafft. Der Markt der Möglichkeiten, auf dem vorwiegend studentische Vereine und Gruppen um neue Mitglieder buhlten, ist längst abgebaut. Das große Willkommen ist vorüber und wird heute Abend mit der Nacht der Möglichkeiten für beendet erklärt.

SCHAUMWEIN, SOUNDS UND SEILSCHAFTEN 

Dieser alternativ geprägte Gegenentwurft zu seinem spätnachmittaglichen Pendant kommt in Gestalt einer Party daher und ist vornehmlich an Erstsemester adressiert. Veranstaltet wird er von mehreren Greifswalder Gruppen, wie zum Beispiel dem Arbeitskreis Kritischer Juristinnen (AKJ), der Antirassistischen Initiative, Greenpeace, dem Greifswald International Students Festival (GrIStuF), der Hedonistischen Internationalen Sektion Mensch und Sound im Kollektiv (M.u.S.i.K.) oder Medizin und Menschenrechte. Außerdem sind der Nordsorbische Kulturverein (i.G.) und Viva Con Agua an der Party beteiligt.

Die Nacht der Möglichkeiten bietet die einzigartige Gelegenheit, diese Gruppen unkompliziert kennenzulernen und sofort Schnittstellen für das eigene ehrenamtliche Tag- und Nachtwerk aufzutun — gerade für Neuankömmlinge eine absolute Empfehlung, um schnell Kontakte in Greifswald zu knüpfen.

Das kulturelle Rahmenprogramm wird auf zwei Floors ausgedehnt. Bestritten wird es von den HI_All_No_Stars, die ihre Programm zur griffigen wie wortkargen Formel “elektro-indy-hip-hop-ghett​o-funk-deep-teck-house-reg​gea-techno und Schlager” verdichteten, sowie Captain Planet und der Magic Moustache Gang, die mit Balkan- und Globalbeat, Russendisko und Ska direkt auf die Beine der Gäste abzielen.

Fakten: 04.04. | 21 Uhr | Klex (Lange Str. 14) | 2 EUR (Erstis frei)

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Stellenausschreibung: langfristige studentische Hilfskraft bei Greifswalder Ethikkommission werden

Sunday, March 25th, 2012

jobs arbeitFür die Ethikkommission der Greifswalder Universitätsmedizin wird ab sofort eine studentische Hilfskraft gesucht, die bei der Vor- und Nachbereitung der Kommissionssitzungen hilft und Bürotätigkeiten wie die Dokumentation und Archivierung von Ethikanträgen und den damit verbundenen Schriftverkehr erledigt.

aristotelesFür die Besetzung dieser Stelle werden explizit Studierende im ersten Studienjahr gesucht, die diesen Job nach Möglichkeit bis zum Ende ihres Studiums ausüben sollen. Diese sollten nicht nur Pharmazie, Medizin oder Rechtswissenschaften studieren, sondern auch über gute Englischkenntnisse verfügen und mit Microsofts Office-Paket umgehen können.

Das Arbeitspensum dieser Stelle beläuft sich auf 20 Monatsstunden. Der Stundenlohn einer studentischen Hilfskraft beträgt in Greifswald gegenwärtig 8,56 Euro.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen per E-Mail bis zum 15. April 2012 einzusenden (karen.salje [at] uni-greifswald.de).

(Foto: Eric Gaba via wikimedia, CC-Lizenz)

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Gewissen in Ruhe: In Greifswald gehen die Lichter aus

Wednesday, March 21st, 2012

Am 31. März schlägt wieder die Earth Hour, zu der weltwelt an tausenden Gebäuden die Lichter ausgehen. Hinter diesem symbolischen Akt verbirgt sich eine Kampagne des WWF, die unter dem Motto Deine Stunde für unseren Planeten darauf aufmerksam machen will, wie wichtig ein sparsamer Umgang mit Energie ist.

VERDUNKLUNGSGEFAHR 

earth hour greifswald

Auf der Kampagnen-Plattform sind für Greifswald immerhin schon sechs Teilnehmende registriert, darunter auch die Universität, die am Samstagabend pünktlich um 20.30 Uhr die Beleuchtung ihres Hauptgebäudes abschalten wird. Auch die Greifswalder Stadtverwaltung wird sich an der globalen Aktion beteiligen und besinnt sich dabei auf eine ihrer Stärken: Sie verdunkelt — und zwar den Dom.

Vor einem Jahr machten insgesamt 5252 Städte bei der Earth Hour mit — davon allerdings nur 66 aus Deutschland — und waren so Teil der “größten globalen Demonstration für den Schutz des Planeten, die es je gab”, wie in der Pressemitteilung zur Teilnahme berichtet wird.

Die Stadtverwaltung ruft die Greifswalder Bürgerinnen anlässlich der geplanten Aktion dazu auf, “darüber nachdenken, wie sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können”. Wenn sich viele Greifswalder beteiligten und über diese Stunde hinaus nicht benötigte Stromverbraucher abschalteten, könne die Earth Hour zu mehr als einem symbolischen Akt werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

SYMBOLISCHE GESTEN VS. GLAUBHAFTE HANDLUNGEN 

Die Earth Hour ist zwar eine schöne Kampagne, ihr Nutzen ist jedoch davon abhängig, wieviel über die Dunkelstunde hinaus in Sachen Klimaschutz unternommen wird. Für eine Stunde auf die allabendliche Beleuchtung zweier Gebäude zu verzichten, ist eine symbolische Geste — nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

Eine glaubhafte Handlung wäre jedoch zum Beispiel, über die generelle Notwendigkeit dieser Nachtbeleuchtung zu diskutieren, die Einzelhändler dazu zu bewegen, im Winter ihre Glasschiebetüren richtig zu schließen oder den Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung normale Fahrräder statt E-Bikes zur Verfügung zu stellen. Ansonsten bewirkt die Earth Hour so wenig wie ein Klick bei Facebook und ist kaum mehr als ein bisschen Opium für die heizende Masse. Planetenschutz macht wohlfühlen.

Hier noch der offizielle Kampagnen-Trailer, dessen Musik passenderweise von der isländischen Überband Sigur Rós stammt.

Video (01:51)

Fakten: 31.03. | 20.30 | Licht aus!

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Stellenausschreibung: studentische Hilfskraft bei GrypsCast werden

Tuesday, March 20th, 2012

jobs arbeit

Das Rechenzentrum der Universität Greifswald stellt mehrere studentische Hilfskräfte ein, die für das GrypsCast-Portal arbeiten sollen. Hinter dem Projekt verbirgt sich ein Aufzeichnungsdienst, der Lehrveranstaltungen und Vorträge mit einer Videokamera aufnimmt, nachbearbeitet und später online stellt.

Gesucht werden Studierende mit grundlegenden Computerkenntnissen, die “über ein Standardwissen bezüglich Audio- und Videoaufnahmen” verfügen. Die Bewerberinnen sollen an der Arbeit mit multimedialen Inhalten interessiert sein. Zu den Aufgaben gehört, campusweit unterschiedliche Vorlesungen mit dem teleTASK-System aufzuzeichnen.

rz uni greifswald archiv (Foto: Universität Greifswald, Archiv, 1969)

Der Stundenlohn einer studentischen Hilfskraft beträgt in Greifswald 8,56 Euro.

Hinweise zur Bewerbung und mehr Informationen über das Aufgabenfeld sind auf der Seite des Rechenzentrums vermerkt.

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