Liberale im Fegefeuer des Kommunalwahlkampfs

Heute Nacht gegen 0:20 Uhr wurde die Polizei über ein brennendes Wahlplakat in der Karl-Krull-Straße (Südstadt) informiert. Die daraufhin alarmierte Feuerwehr rückte umgehend aus. Am Einsatzort erwartete die Brandbekämpfer ein flammendes Inferno — nicht ein, sondern gleich zwei Wahlplakate brannten lichterloh.

Brennendes Wahlplakat

Eines der zwei Brandopfer konnte noch an Ort und Stelle identifiziert und der FDP zugeordnet werden. Die zweite Plakatleiche war indes bereits derart verkohlt, dass eine sichere Zuordnung zu einer Partei nicht ohne weitere forensische Maßnahmen möglich ist. Der durch die mutmaßliche Brandstiftung entstandene Schaden wird auf 50 Euro beziffert.

Die unmittelbar eingeleitete, polizeiliche Nahbereichsfahndung blieb erfolglos, jetzt soll die Kriminalpolizei ermitteln. Hinweise, die im Zusammenhang mit dem Brand stehen, werden telefonisch (0395- 55 82 22 24) oder online entgegengenommen.

  • Zwei Wahlplakate in Brand gesetzt (PM Polizei, 15.05.14)

(Foto: David Wulff)

Datenschutz: diese Schaltflächen müssen erst aktiviert werden, ehe der Beitrag verbreitet werden kann

Brand in Verbindungshaus

In den Morgenstunden des heutigen Tages brach in einem Gebäude der Studentenverbindung Corps Marchia in der Stralsunder Straße ein Feuer aus, in dessen Folge sieben Menschen leicht verletzt wurden.

GESAMTES GEBÄUDE UNBEWOHNBAR 

Kurz vor sechs Uhr informierte ein Bürger die Feuerwehr darüber, dass aus dem Dach und den Fenstern des Gebäudes Rauch drang. Die herbeigerufenen Feuerwehren waren daraufhin mit insgesamt 35 Leuten im Einsatz und retteten eine Person aus einer brennenden Wohnung. Mehrere Personen konnten sich durchs Fenster flüchten, zwei weitere wurden vor einem Sprung aus dem Haus bewahrt und mit einer Drehleiter aus der Gefahrenzone gebracht.

Wie die Pressestelle der Stadt informiert, befinden sich alle sieben Leichtverletzten zur Beobachtung im Klinikum.

feuerwehr stralsunder(Foto: Malte Kretschmann)

Nach Mitteilung des Einsatzleiters sei nicht nur die ausgebrannte Wohnung, sondern das gesamte Gebäude unbewohnbar. Der Einsatz dauere an und die Feuerwehren nehmen Teile des Dachstuhls auf, um ihn auf Glutnester zu kontrollieren.

Nach Informationen der Ostsee-Zeitung vermutet die Polizei “entweder eine technische Ursache des Feuers oder eine fahrlässige Brandstiftung”. Hinweise auf eine Brandstiftung von außen gäbe gebe es bisher nicht.

Werbung

Datenschutz: diese Schaltflächen müssen erst aktiviert werden, ehe der Beitrag verbreitet werden kann

Feuer in der Bahnhofstraße: Brandstiftung?

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend brannte es gegen 0:30 Uhr im Keller eines Wohnhauses  in der Bahnhofstraße. Das Feuer machte die im Treppenhaus installierten Rauchmelder heulen und zwei Bewohner wurden auf den Brand aufmerksam. Diese informierten die übrigen Hausbewohner und alarmierten die zuständigen Rettungskräfte.

Die Freiwillige Feuerwehr löschte schließlich den Brand, bei dem laut Polizei ein Sachschaden von 7000 Euro entstanden sein soll. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung.

brand greifswald(Foto: privat)

MEDIEN VERBREITEN FALSCHE AGENTURMELDUNGEN   

Mehrere Presseagenturen haben derweil die Erklärung der Polizei weiterverbreitet, nach der “die unbekannten Täter […] diverse ältere, im Kellerbereich abgestellte Möbel zusammenstellten und diese dann entzündeten”. Das Feuer sei dann auf die im Keller verlegten Kabel übergesprungen, was die starke Rauchentwicklung verursacht habe.

Wieviele Täter genau an der mutmaßlichen Brandstiftung beteiligt waren, oder ob das Feuer — wenn überhaupt —  nicht auch von einer Einzelperson gelegt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Nach Informationen eines Hausbewohners hätten die angeblich zusammengestellten Couchen und Tische “schon ewig” in dem Keller herumgestanden und wären Freitagnacht nicht angezündet worden. Nordkurier und Ostsee-Zeitung übernahmen die dpa-Meldung in ihren Online-Ausgaben und vermeldeten beide die Schwere Brandstiftung in Greifswald.

Nächtliche Aufregung in der Bahnhofstraße

Bild 1 von 5

(Foto: privat)

Es  dürfte vor allem am umsichtigen Handeln der Hausbewohnenden, die sowohl Feuerwehr als auch die betroffenen Nachbarn rasch informierten, gelegen haben, dass der Kellerbrand so glimpflich ausging. Dass solche Brände auch tödlich enden können, zeigte sich bedauerlicherweise im März 2011, als eine 19-jährige Frau an den Folgen einer durch einen Kellerbrand verursachten Rauchvergiftung starb.

Datenschutz: diese Schaltflächen müssen erst aktiviert werden, ehe der Beitrag verbreitet werden kann

Bergungsübung der Freiwilligen Feuerwehr

Vor etwa zwei Stunden begann die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Greifswald mit einem Rettungstraining auf der gefrorenen Wasserfläche an der Fleischerwiese. Inhalt der Übung war das Retten von Personen, die eingebrochen sind und aus dem kalten Wasser gezogen werden müssen. Hierfür wurden eigens zwei Löcher ins Eis geschlagen, aus denen jedoch statt der angekündigten Dummys Feuerwehrleute in Schutzanzügen winkten, denen das Wasser bis zum Hals stand.

feuerwehr eis(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Dem Spektakel wohnten neben etwa 20 Freiwilligen Feuerwehrleuten und einigen Mitgliedern des Technischen Hilfswerks (THW) auch mehrere schaulustige Passanten, drei Pressevertreter und sogar ein Fernsehteam bei — endlich mal was los!

Bergungsübung der Freiwilligen Feuerwehr

Bild 1 von 4

(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Datenschutz: diese Schaltflächen müssen erst aktiviert werden, ehe der Beitrag verbreitet werden kann