Kino auf Segeln: „Der Kuaför aus der Keupstraße“

Am Freitag zeigt die Beratungstelle LOBBI den Dokumentarfilm „Der Kuaför aus der Keupstraße“, der den NSU-Mord in Köln-Mülheim behandelt. Zum anschließenden Filmgespräch wurde der Journalist Maik Baumgärtner eingeladen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kino auf Segeln“ zeigt die Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern (LOBBI) in der Museumswerft den Dokumentarfilm „Der Kuaför aus der Keupstraße“. Mit der Vorführung des Films von Andreas Maus soll erneut auf die Folgen von institutionellem Rassismus und der Dringlichkeit aktiver Aufklärung der NSU-Verbrechen aufmerksam gemacht werden. Für das anschließende Filmgespräch wurde der Fachautor Maik Baumgärtner eingeladen. Der Spiegel-Journalist recherchiert kontinuierlich zum NSU-Komplex, publiziert zum Thema Rechtsextremismus und hat als Drehbuchautor an dem Film mitgewirkt.

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Dokumentarfilm „Projekt A“ über Utopien und Anarchismus in Europa

Mit ihrem Dokumentarfilm „Projekt A“ porträtieren die beiden Regisseure Moritz Springer und Marcel Seehuber anarchistische Projekte in Europa und holten damit den Publikumspreis beim Filmfest München. Nächste Woche feiert der Film in Greifswald MV-Premiere.

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär‘ nur deine Schuld, wenn Sie so bleibt.“ Mit diesen Worten brach die Band Die Ärzte vor dreizehn Jahren den nimmermüden Einsatz für eine bessere Wirklichkeit auf zwei griffige Zeilen herunter. Nächste Woche wird man das weltverbessernde Credo der heute wie damals nicht mehr ganz jungen Musiker im Greifswalder Cinestar hören können. Denn dort werden die beiden Regisseure Moritz Springer und Marcel Seehuber ihren Dokumentarfilm „Projekt A“ präsentieren und die Zuschauer zu verschiedenen anarchistischen Projekten in Europa mitnehmen.

Projekt A Hanna Poddi Gronau

Hanna Poddig (Foto: Marcel Seehuber)

Projekt A: Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa

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Tag der Städtebauförderung: Führungen und Kino auf Segeln

Am Sonnabend findet bundesweit der erste Tag der Städtebauförderung statt, an dem Bürgerinnen über Projekte, Strategien und Ziele der Stadtsanierung informiert werden sollen, damit strukturelle Erfolge anhand konkreter Projekte erfahrbar und die Bürger zu Beteiligung und Mitgestaltung ermuntert werden.

Kollwitz Schule in Greifswald

In Greifswald werden am Tag der Städtebauförderung ab 11 Uhr verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. So werden zum Beispiel Rundgänge durch die im Bau befindliche Kollwitz-Schule und Führungen über die historischen Wallanlagen angeboten. Auch die Museumswerft ist mit von der Partie, mit einem ähnlichen Programm wie am Tag des Denkmals: Von 11 Uhr bis 17 Uhr gibt es dort Führungen durch die Werft und durch den Heineschuppen, der seit März saniert wird. Im Stundentakt bietet sich außerdem die Möglichkeit einer kleinen Hafenrundfahrt und auch der Stümofen wird wieder geheizt — an der Vorwärts fehlt schließlich noch die eine oder andere Planke.

Das komplette Programm am Tag der Städtebauförderung in Greifswald findet man hier.

Kino auf Segeln: „Höhere Gewalt“

Während der offizielle Ausklang des Städtebauförderungstags in der Innenstadt mit ihren länger geöffneten Geschäften stattfindet, „Tag der Städtebauförderung: Führungen und Kino auf Segeln“ weiterlesen

nordoststreifen: „Beltracchi – Die Kunst der Fälschung“

Passend zur Sonderausstellung Zwei Männer – ein Meer, in der seit Ende März Werke der beiden Expressionisten Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff präsentiert werden, wird am Donnerstagabend im Pommerschen Landesmuseum der Dokumentarfilm Beltracchi – Die Kunst der Fälschung (D 2014, 94 Min.) in der cineastischen Reihe nordoststreifen gezeigt.

beltracci die kunst der faelschung(Filmstill)

Ein Anarcho mit Pinsel und Farbe, dem der internationale Kunstmarkt auf den Leim gegangen ist

Arne Birkenstocks Dokumentarfilm, der 2014 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde, „nordoststreifen: „Beltracchi – Die Kunst der Fälschung““ weiterlesen

Kurzfilm über Greifswalder Dichterin Sibylla Schwarz feiert Premiere

Heute Abend feiert der poetische Kurzfilm Sibylla Back in Town, den Walter Baumgartner, Hedwig Golpon und Lucas Treise in diesem Jahr über das Leben der 1621 in Greifswald geborenen Barockdichterin Sibylla Schwarz drehten, Premiere. Der Film lässt die von der Gymnasiastin Philine Gebhardt gespielte Bürgermeistertochter für einen Tag zurückkehren. Die „pommersche Sappho“ lustwandelt in ihrem damaligen Sommeridyll Frätow, besucht ihr Elternhaus in Greifswald, flaniert über den Wall, streift über den Marktplatz und begegnet in der Hansestadt dem modernen Vorpommern.

Filmplakat Sibylla Schwarz(Plakatausschnitt) „Kurzfilm über Greifswalder Dichterin Sibylla Schwarz feiert Premiere“ weiterlesen

Stets vergnüglich: Werftfest im Museumshafen

Man muss gar nicht viele Worte über das Werftfest verlieren, das ohne jeden Zweifel zur angenehmsten Sorte sich jährlich wiederholender Kulturveranstaltungen in Greifswald zählt — der Ort stimmt einfach: maritim, doch nicht zu seemännisch, ausgelassen, aber selten exaltiert. Und dazwischen die inzwischen faltigen Jugendlichen. Schon wieder ein Jahr vorüber.

Dockparty

KINO AUF SEGELN: GRAND BUDAPEST HOTEL „Stets vergnüglich: Werftfest im Museumshafen“ weiterlesen