Kleinode des Müßiggangs: ein Adventskalender von Rakkoon Recordings

Jahresendinventur beim Greifswalder Label Rakkoon Recordings, das in 24 Kalendertürchen das zurückliegende Jahr bilanziert und zum Dranbleiben verführt.

Im Rakkoonkalender hat sich heute das erste Türchen geöffnet und den Blick auf ein bislang unveröffentlichtes Video von Huey Walker freigegeben. Die Improvisation wurde Mitte Mai mit dem damals neu erworbenen, ersten Smartphone aufgenommen und ist eines der Kleinode des Müßiggangs, die sich im Laufe der Zeit beim Greifswalder Musiker Martin Hiller angesammelt haben. In den kommenden 23 Tagen werden noch etliche Zeugnisse dieser Art in die Öffentlichkeit geboxt, darunter Photographien, Videoschnipsel und allerlei unveröffentlichtes Zeug.

adventskalender rakkoon greifswald

„Manches von alldem, was nicht als eigene Tonträger oder andere Veröffentlichungen in die Welt gesetzt wird, tupft man hier und da mal so als Schnippsel und Content in den digitalen Äther. Anderes liegt immer noch auf Halde, im Giftschrank oder ist schlicht noch in Planung. Genau diese Sachen werden nun – im ersten Rakkoonkalender – publik gemacht. Hinter jedem, nunja, Türchen, verbirgt sich eine Rarität, eine Kuriosität oder irgendetwas fast verschollenes, das hiermit wieder ans Licht geholt wird. An jedem der 24 Tage kommt etwas neues hinzu.“ Dranbleiben!

Adventsauktionen brachten über 800 Euro für Lionels Aufenthalt

Noch Lionel im Hinterkopf? Der junge Mann aus Moçambique lebt seit dreieinhalb Wochen in Greifswald und leistet hier einen einjährigen Freiwilligendienst.

Adventskalender für Lionel
Um seinen nur teilweise geförderten Aufenthalt zu finanzieren, haben sich die beteiligten Vereine eine Adventsversteigerung überlegt, bei der im Kalendertakt nützliche Dinge, kreative Dienstleistungen und sehr viel Liebe zu Auktionsgegenständen der besonderen Art aufstiegen und unter den Hammer gingen. Alle.

Nach 24 Auktionen stand das Ergebnis fest: mehr als 800 Euro wurden in Lionels Adventskalender gesteckt. Das höchste Gebot wurde auf die Ryckscha-Fahrt (159,37 Euro) bgegeben, danach folgten Saneks Rundum-Paket (60,50 Euro) und der Kegelabend (60 Euro) — ein hervorragendes Ergebnis, dass die Erwartungen der Initiatorinnen übertroffen hat!

Mehr über den Aufenthalt des Freiwilligen aus Moçambique erfahrt ihr hier, während ihr im Adventskalender nochmal die einzelnen Auktionen in Augenschein nehmen könnt, um zu überprüfen, was ihr verpasst habt!

Mach die Tür zu, es zieht! Greifswald rüstet sich für Orkantief „Xaver“

Morgen wird es unangenehm, denn nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes wird dann das Orkantief „Xaver“ über Norddeutschland ziehen. Ab Donnerstagmittag wird es auch in Greifswald zu spüren sein. Der Höhepunkt des Sturms wird in der Nacht zu Freitag erwartet. Es wird mit Windstärken von bis zu 120 Stundenkilometern gerechnet.

Greifswald Orkan(Foto: Kevin Neitzel, 2009)

Innenminister Lorenz Caffier bat die Bevölkerung darum, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und lose Gegenstände im Freien zu sichern. Autofahrer sollten unnötige Fahrten vermeiden und ihre Geschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Hauseigentümer mit aufgestellten Baugerüsten sollen diese angemessen sichern und gegebenenfalls die Verplanung festzurren. „Mach die Tür zu, es zieht! Greifswald rüstet sich für Orkantief „Xaver““ weiterlesen

Support the volunteer! Unterstützung für ambitioniertes Mobilitätsprojekt gesucht

Am Dienstag wird Lionel in Greifswald eintreffen. Er wird hier einen einjährigen Freiwilligendienst leisten, durch den er verschiedene Vereine und ihre Arbeit kennenlernen wird. Eigentlich ist das nichts Außergewöhnliches — deutsche Jugendliche können in der ganzen Welt reisen, studieren oder einen Freiwilligendienst ableisten und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln. Aber Lionel kommt aus Moçambique und die Mobilität in die entgegengesetzte Richtung gestaltet sich ungleich schwieriger.

von süden nach norden

AUSTAUSCH JENSEITS DER EINBAHNSTRASSE ERMÖGLICHEN  „Support the volunteer! Unterstützung für ambitioniertes Mobilitätsprojekt gesucht“ weiterlesen

Intern: Entspannte Feiertage und volle Akkus!

So, das war es dann auch fast schon wieder mit dem zurückliegenden Jahr 2012. Jetzt naht der unausweichliche Weihnachtstaumel, geprägt von wenig Bewegung, fettigem Essen und familiären Zusammenkünften.

weihnachten greifswaldDoch in Wirklichkeit – und wie wir alle wissen — gehören diese vermeintlichen Feiertage zur anstrengendsten Zeit des Jahres. In diesem Sinne wünsche ich fast allen Lesern und Leserinnen eine erholsame Zeit – mögen die Tage auf der faulen Haut nicht zu schnell verstreichen und die Akkus bis zum Anschlag aufgeladen werden!

Auf dem Fleischervorstadt-Blog wird dieser Tage noch die Greifswalder Sportskanone 2012 gekürt, ehe auch hier das Licht ausgehen wird — zumindest bis zum neuen Jahr.

Ein großes Dankeschön geht an euch Stammleser, Gastautoren und Sponsoren, denn ohne euer Interesse und eure Unterstützung würde es dieses Blog nicht geben.

AStA organisiert Spendenaktion für Flüchtlingskinder

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Greifswald organisiert alljährlich eine Spendenaktion. In diesem Jahr werden die Kinder im Greifswalder Flüchtlingsheim unterstützt. Ihnen sollen im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier Kartons mit im Vorfeld gesammelten und gespendeten Geschenken überreicht werden.

weihnachten für flüchtlingskinder(Flyer)

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, wird dazu aufgerufen, seine Präsente bis spätestens zum 14. Dezember in einem kleinen Karton zu verstauen und diese unverschlossen im AStA-Büro abzugeben. Gefragt sind besonders nützliche Geschenke, zum Beispiel Stifte, Anspitzer, Radiergummis, Notizblöcke, Papier, Mal- und Bilderbücher, Bücher zum Lesenlernen, Fingermalfarben, Wasserfarben, Pinsel, Spiele, Kuscheltiere, Mützen und Schals. Die Organisatorinnen bitten explizit darum, keine batteriebetriebenen Spielzeuge zu verschenken. Weitere Informationen zur Spendenaktion sind auf der AStA-Seite zu finden.

KEINE KINDGERECHTEN LEBENSUMSTÄNDE  

Einen Eindruck von den teilweise lebensunwürdigen Zuständen in Flüchtlingsheimen vermittelt die am 13. September ausgestrahlte Reportage Vier Wochen Asyl – Ein Selbstversuch mit Rückkehrrecht, in der eine Journalistin für einen begrenzten Zeitraum in eine Gemeinschaftsunterkunft einzieht. Sie erlebt dort die  völlige Abwesenheit von Privatsphäre, die lähmende Ungewissheit ob der schwebenden Asylverfahren und die Schwierigkeiten, die sich ergeben, wenn zu viele Menschen auf zu wenig Raum leben müssen.

Das Leben in einem Flüchtlingsheim ist alles andere als kindgerecht, daran kann natürlich auch die singuläre Spendenaktion des AStA wenig ändern. Doch eine Freude werden sie den Flüchtlingen damit auf jeden Fall machen und verdienen deswegen auch eure Unterstützung beim Sammeln!
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