4 Gedanken zu „Mann trägt Dong…

  1. ja, üblich im sport. es nur aufschlussreich, sich das als teil einer kampagne anzusehen: es tauchen im blitz beilagen auf, die uns über die vereinbarkeit von steinkohlekraftwerk und tourismus aufklären, der lokale fussballverein kriegt „kohle“ usw.
    ich würde es als industrieller genauso machen und es ist im grunde so perfide. wir sollten darüber nachdenken, dass wir alle verkauft werden an die industrie.

  2. Naja, ich weiß nicht so recht. Die Gegner des Kraftwerks machen Öffentlichkeitsarbeit, die Betreiber des Kraftwerks auch. Dagegen ist doch erstmal nichts einzuwenden. Das ist demokratische Willensbildung (die hierzulande natürlich wegen der wenigen Medien erschert ist – aber das Internet und die Blogs springen ja ein bisschen in die Bresche).

    Dong hat jedenfalls nie einen Hehl über seine Absichten gemacht – mit dem Kraftwerk Geld zu verdienen. It’s Marktwirtschaft, folks!

    Die Gruppe der Gegner ist natürlich viel diffuser und heterogener. Mein Eindruck ist, dass das Tourismusargument hier vielfach nur vorgeschoben ist – den Leuten soll Angst gemacht werden. Ich halte nichts von einer Politik, die nur auf die Sorgen der Menschen setzt und nirgendwo die Chancen sieht. Über das Klima-Argument kann man natürlich ernsthaft diskutieren – das wird bloß nicht in den Vordergrund gerückt, weil man damit nicht die Massen mobilisieren kann und weil es nicht so richtig klar ist, was dann besser wird, wenn man das Kraftwerk 50 km weiter östlich baut.

    Just my two cents.

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