Das Theologenhaus feiert den 111.

In der Steinstraße 3 – schräg gegenüber des Fallada-Hauses – befindet sich das Theologenhaus, in dem erwartungsgemäß angehende TheologInnen leben. Am Wochenende schickt man sich an, den 111. Geburtstag zu feiern und lädt dazu ein.

theologenhaus in greifswald

Der atheistischen Mehrheit sei ans Herz gelegt, diese Einladung anzunehmen, um sich bei dieser Gelegenheit das wundervolle Haus anzusehen. Konkret wird heute Abend im Garten des Hauses gefeiert. Für Sonnabend wird ein Straßenbrunch mit Nachbarn und dem Quartiersbüro versprochen, außerdem gibt es mehrere Veranstaltungen und abends eine weitere Party. Das komplette Programm findet sich hier.

4 Gedanken zu „Das Theologenhaus feiert den 111.

  1. Das Theologenhaus heißt Studienhaus, soviel Recherche muss sein – steht doch auch groß über dem Eingang. Auch wenn es natürlich ursprünglich ein Haus für Theologiestudenten war. Mittlerweile wohnen da auch andere Studenten drin.

  2. entschuldige, du hast natürlich recht. ich habe 17 jahre im nebenhaus gewohnt und in meiner familie wurde es theologenhaus genannt. ich werde aufgrund der familiären verstrickungen meine eltern für diesen fehler zur verantwortung ziehen müssen.

  3. und noch eine spitze an den kritiker: das theologische studienhaus behergt sicher auch andere studierende, aber nur wenige und jene, die dort einziehen, werden von eliten aus theologischem backround auserwählt. insofern trifft es theologenhaus doch ganz gut.

    „.. werden die Bewerber für das folgende Semester in Papierform von Inspektor, Senior und Ephorus gesichtet und ausgewählt nicht nur nach Bewerbungsdatum, sondern auch nach möglicher Verweildauer, Geschlechterausgewogenheit, Landeskirchenvielfalt, Fachrichtung (in der Regel nur 2 Studenten ohne Theologie)…“

  4. Als Ex-Studienhäusler muss ich sagen, dass diese „Elitenauswahl“ eher nur auf dem Papier existiert hat. Wie das heute bei der ungleich größeren Studentenzahl in der Stadt ist, weiß ich nicht. Insgesamt kamen mir die neuen Bewohner bei meinem letzten Besuch dort reichlich spießig vor. Aber das trifft auf die Greifswalder Theologen mittlerweile auch allgemein etwas zu.

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