Was der OZ eine Nachricht wert ist

Unter ähnlichem Titel erfahren publizierte Unwichtigkeiten im Ostsee-Zeitung-Blog zynisch Anerkennung. Am 10. Februar war es dann soweit, dass auch ich eine Nachricht dieser Art konservieren mußte. Es ist mir nach wie vor rätselhaft, wie man seinen Lesern und Leserinnen mit derartig überflüssigen Informationen die Zeit rauben kann.

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4 Gedanken zu „Was der OZ eine Nachricht wert ist

  1. Zynisch Anerkennung erfahren?

    zynisch
    bissig, bitter, boshaft, hämisch, höhnisch, ironisch, menschenverachtend, scharf, scharfzüngig, schneidend, spitz[züngig], spöttisch, verletzend; (bildungsspr.): maliziös, sarkastisch; (ugs.): giftig; (abwertend): gehässig.
    © Duden – Das Synonymwörterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2007 [CD-ROM]

    Was darf ich mir aussuchen?

    Das noch: Was dem einen unwichtig, ist dem anderen vielleicht wichtig.
    Doch es gibt ein journalistisches Maß und das besagt, was eine Mehrheit der Leser interessieren könnte, ist es wert, aufgeschrieben zu werden.

    Jedoch würde ich zynisch oder sonstwie alles benennen, was mir in der OZ unwichtig ist, brauchte ich ein zweites Blog und noch besser gleich einen Blogger für Unwichtiges. Nur, wer würde das lesen wollen? Ist doch unwichtig. Doch ab und zu, wenn es allzu schlimm wird, gibts im OZ-Blog zynisch oder sonstwie Anerkennung oder Aberkennung.

    Vielleicht ist das des Rätsels Lösung: Eine Meldungsspalte zu füllen, kann mühsam sein, wenn es an Meldungen mangelt. Da landet dann schon mal eine Radfahrerin mit 0,05 Promille zu viel Alkohol im Blut in der Zeitung.
    Interessant dagegen wäre die Antwort auf die Frage gewesen, mit welcher Strafe die Radfahrerin bedacht wurde.

  2. lieber jockel,
    das sind (wie auch lupe vermutet) die typischen „ich krieg meine seite nicht voll“-schwierigkeiten eines lokalen käseblatts. und betrunkene radfahrer sind ja noch vergleichsweise interessant: ich erinnere mich, dass ich bei meiner tätigkeit für ein ähnlich kleines licht am pressehimmel mal aus einem per leserbrief zugesandten rezept für ein grünkohlgericht einen aufmacher stricken musste. tja, bei elektronischen medien hat man diese probleme nicht, aber bei einer physisch existenten zeitung bestimmt nun mal „das angebot die nachfrage“.

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