Nachrichten aus dem Maghreb #2

Die Tage in Mirleft waren sehr entspannend. Die Nähe zum Meer und die dadurch bedingte Milde des Klimas schmeichelten unseren Körpern. Die Wellen an diesem Teil der Atlantikküste sind noch stärker als ihre donnernde Lautkulisse. Im Ort haben einige europäische Streetart-Aktivisten sehenswerte Spuren hinterlassen.

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Nach insgesamt vier Tagen in Mirleft sind wir weiter Richtung Süden zu einer Bucht, die die Einheimischen Legzira nennen. Hier haben Wind und Regen drei beeindruckende Felstore geschaffen. Von hier aus sind wir nach Sidi Ifni, der ehemaligen spanischen Küstenenklave, gewandert. Dieser erste Testlauf — im Wortsinn — für die anstehende Toubkal-Besteigung glückte.

Inzwischen hoffentlich einigermaßen an das Klima gewöhnt, sind wir heute morgen mit dem Taxi Collective in den Anti-Atlas gefahren. Hier in Tafraoute steht ein Gewitter über den Bergen. Der letzte kurzzeitige Stromausfall hat die Mühen mit der fremdländischen Tastatur zerstört. Hier in der eher dünnbesiedelten Gegend wird der momentan zelebrierte Ramadan etwas problematischer und zwingt uns zu besserer Organisation. Aberwitzigerweise ist in Tafraoute eine Art Rummel am Stadtrand und jetzt, da die Sonne untergegangen und das Fasten gebrochen ist, ertönen Kindergesänge und Trommeln. Nächster Stromausfall, genug für heute.

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