Greifswalder Gastronomien suchen neues Personal

Gastronomie ist in Greifswald ganz gewiss die schlechtbezahlteste Branche, in der man sich lohnarbeitend verdingen kann. In der Vergangenheit wurden die versprochenen Einkünfte nur noch vom Kinobetrieb unterboten. Kellner und Kellnerinnen – oder wie es heute heißt, Servicekräfte – bangen häufig nicht nur um ihr sauerverdientes Trinkgeld, sie müssen auch ihre zuweilen äußerst nörgeligen  Gäste aushalten und mit ihren Kollegen zurechtkommen. Ein durchschnittlicher Stundenlohn von unter sechs Euro ist dafür zuwenig. Leider sind viele auf einen Nebenjob angewiesen und werden so in chronisch unterbezahlte Beschäftigungsverhältnisse gezwungen.

RESTAURANTS BRAUCHEN VERSTÄRKUNG

In den vergangenen Tagen inserierten mehrere Restaurants Kleinanzeigen auf der Suche nach neuem Personal. Das Lohnniveau entspricht dabei den beschriebenen Greifswalder Verhältnissen. Trotzdem sei auf die Inserate der beiden Orte, die ein verhältnismäßig angenehmes Arbeiten und ein gutes Betriebsklima vermuten lassen, an dieser Stelle kurz verwiesen.

Um neue Mitarbeiter, die ab September einmal wöchentlich von 10 bis 17 Uhr arbeiten wollen und von denen „Kopfrechnen, umsichtiges Denken und Handeln sowie Teamfähigkeit“ erwartet wird, buhlt die S*Bar am Fischmarkt. Die Suche nach Menschen, die sich dort für einen Stundenlohn von 5,50 EUR mühen, geht mit dem Wunsch nach einer langfristigen Zusammenarbeit einher, denn die die Anstellung ist auf mindestens ein Jahr ausgelegt.

Wer Interesse hat, sollte sich schleunigst im Laden melden, denn das Inserat ist schon ein Dutzend Tage alt.

HAFENARBEITERINNEN GESUCHT

Auch die Hornfischbar auf der Pomeria ist auf der Pirsch nach neuem Personal, allerdings werden hier nur „nette Mädels“ gesucht. Wie in der S*Bar sind gastronomische Vorkenntnisse vorteilhaft, aber keine zwingende Voraussetzung. Das Lohnniveau liegt auf der Pomeria bei 5 EUR pro Stunde und soll durch Trinkgeld aufgestockt werden. Hier arbeitet man zwar sehr viel an der frischen Luft, muss allerdings zum Teil sehr lange Laufwege absolvieren. Vorstellig wird man am besten während der Öffnungszeiten, also täglich ab 12 Uhr.

(Fotos: Kevin Neitzel)

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47 Gedanken zu „Greifswalder Gastronomien suchen neues Personal

  1. Oha, nur nette Mädels gesucht? Da dürfte man doch mit einer Abmahnung wegen Diskrimierung mehr verdienen können als mit einer Saison Kellnerei. 😉

  2. Also s*bar is sicher nen angenehmer Job, aber leider gibts ne Einschränkung: zwar wird Mann oder Frau gesucht, die Praxis gestaltet sich jedoch so, dass eigentlich nur Mädels eingestellt werden, bzw. den männlichen Anwärtern das Probearbeiten vermiest wird. Liegt wohl alles an der launischen Köchin, die scheinbar ein Problem mit Kerlen hat. Tja, schade schade.

  3. Hatte mich da auch ma beworben. Kerlig bin ich ja nun nicht. „Liebend gern“ wurde mir gesagt, „aber…unsere Köchin“
    Sie scheint wirklich nen Problem mit Männern zu haben, wurde mir von einer Mitarbeiterin auch unter der Hand bestätigt. Ich geh da trotzdem essen 🙂

  4. Hej,
    also ich arbeite in der S*Bar, und das ist wirklich ein toller Job, wenn man an einem guten Nebenjob interessiert ist. Für mich ist der monatliche Lohn absolut ausreichend, es wird vor allem auch auf mein Studium Rücksicht genommen und das Umfeld dort ist grandios.
    Zu dem Jungs- / Mädelsding: wie Jockel schon sagte, es hat eine ganze Zeit lang mal ein Mann dort gearbeitet, und der war auch gern gesehen, soweit ich weiß. und die ominöse „Köchin“ ist eine ganz herzliche Person, die auch kein Problem mit Männern hat, da ist alles in bester Ordnung, keine Angst. Wir sind halt ein eingespieltes Frauenteam, da haben es Männer nicht so einfach, und diejenigen männlichen Wesen, die sich bisher vorgestellt haben waren schlichtweg nicht geeignet aus Sicht der Chefin (die Köchin kocht, die Chefin entscheidet)
    Lange Rede, kurzer Sinn – wer teamfähig und fleißig ist, ist in der S*Bar gern gesehen, welches Geschlecht auch immer, man muss einfach überzeugen. Und jetzt Schluss mit dieser Gerüchteküche hier..

  5. Wir sind halt ein eingespieltes Männerteam, da haben es Frauen nicht so einfach, und diejenigen weiblichen Wesen, die sich bisher vorgestellt haben waren schlichtweg nicht geeignet.

    Was wäre die Reaktion auf so eine Aussage? ehrlich…
    Man sieht, mit der Gleichberechtigung haperts wohl doch noch an einigen Ecken und Enden.
    Was ist eigentlich mit Hermaphroditen?

  6. was sowohl beim eigentlich post und den kommentaren völlig schleierhaft bleibt, ist die antwort auf folgende frage: wtf?
    einzelhandel zahlt übrigens ähnlich mies…ma locker 2,50 weniger als ich früher zu meiner schulzeit bekommen hab.
    das sind zwei knackwürste mit gratis brötchen weniger pro stunde -.-

  7. …und schon könnte wunderbar die Kurve zu gesetzlichen Mindestlöhnen gezogen werden. Da werden inzwischen selbst die Angestellten bei Kik besser bezahlt. Die bekommen jetzt nämlich alle mindestens 7,50 €/h.

  8. anbei sei noch gesagt die Brasserie Hermann sucht auch noch verstärkung…

    die bezahlung ist für greifswalder verhältnisse fair wobei da natürlich personalessen und trinkgeld ne rolle spielen 😉

    und das team ist sehr witzig und angenehm

    einfach ma vorbeischaun jeden tag ab 11:30 uhr
    ecke gützkower/bahnhofstraße

  9. oh mensch, mit der primaballerina in einem arbeitsumfeld – ein traum!
    kann jedem menschen nur vor einer anstellung im selben team warnen.
    ich mach hier jetzt mal kein defacing, das schafftse schon ganz gut
    selber…

  10. Entschuldige Jockel, aber ich seh hierin nicht nur „Gemunkel um die s*bar“.
    Es geht um Gleichstellung und es geht um Gleichberechtigung, es geht um Chancengleichheit und es geht um Vermiesung von Arbeitsmoral und letztendlich auch des Arbeitsplatzes. Man kann sich nicht immer nur hinstellen und auf Kotzechefs zeigen, die ihre weiblichen Angestellten wie Dreck behandeln, sondern man kann auch mal ein Gegenstück dazu präsentieren. Wenn dann auch noch Aussagen wie mit dem eingespielten Frauenteam kommen, sind wir beim Sexismus angelangt. Ein Thema, das auf dem Fleischervorstadt-Blog zu Recht häufig thematisiert wird…

  11. j ist korrekt, der sagt einem die meinung immer ins gesicht. da lob ich mir ja diese plattformen für. danke für deinen konstruktiven und einfach ehrlichen beitrag j.

  12. Sexismus-Debatte am Beispiel der S*Bar find ich prima und angemessen. Wenn sich Leute aber nicht mögen, dann macht das bitte woanders aus, auch wenn der Fleischervorstadt-Blog natürlich ein „Schmähforum“ erster Güte ist.

  13. sry für die grenzüberschreitung.
    das eitel sonnenscheingequatsche konnte ich mir echt nicht mehr anhören. ich persönlich habe auch nix gegen das ballerinchen, nur der hinweis auf die mangelhafte teamfähigkeit schien mir in dem kontext angemessen.
    hätte ich natürlich etwas liebevoller umschreiben können. tschuldigung auch dafür.

  14. die sache ist nur, dass man einen mangel an teanfähigkeit nur beurteilen kann, wenn man selbst mit demjenigen schon mal im team gearbeitet hat.
    kann mich nicht entsinnen, dass das jemals der fall war.
    deshalb kann ich solche aussagen auch einfach mal nicht ernst nehmen.

    und da das hier ja eigentlich um freie stellen in greifswald geht: wer sich als guter zukünftiger mitarbeiter beschreibt, und keinen monatslohn von 400 euro erwartet, sollte in der s*bar ruhig mal vorbei schauen.

  15. soll ich mal ne bombe platzen lassen?
    wir (die s*bar) haben kommende woche jemanden da zum probearbeiten, und es ist EIN MANN!
    absoluter knaller, muss ich sagen.

  16. das weiß man ja nie vorher, man kann nur mutmaßen, und fürs erste passt er, sonst wär er nicht zum probearbeiten eingeladen worden.
    aber wenn man sich seine schublade gebastelt hat, dann muss man die halt auch voll machen, was nicht passt wird einfach passend geredet und dann steht man nicht vor sich selbst dumm da. würde ja auch einsicht erfordern, nicht wahr.

  17. ich versteh aber immer noch nich was das ganze hier soll.
    jockel, spende mir erleuchtung plz…möchtest du die schrecklichen niedriglohnverhältnisse in unserem kaff anprangern, möchtest du dir jede woche eine gratissuppe in der sbar verdienen oder ist dir einfach nur kein besseres thema eingefallen?
    btw eure sexismusdiskussion is der hamma…mach sie fertig prmbllrna ;>

  18. @looongcat:
    Ich möchte darauf hinweisen, dass es erträgliche Jobs in einer Branche gibt, die nicht für ihre angenehme Arbeitsatmosphäre bei guter Bezahlung bekannt ist. Wenn ich mir den Luxus einer Freitagssuppe damit gönnen würde, stünde ‚Anzeige‘ drüber.
    Angesichts des Titels dürfte klar sein, um was es geht. Wer gerade auf der Suche nach einem Lohnarbeitsbeschäftigtenverhältnis ist, konnte vielleicht Mehrwert aus dem Beitrag ziehen. Vielleicht ist der junge Mann, der morgen dort die Suppe einbrocken wird, sogar durch diesen Beitrag auf seine potentielle Anstellung aufmerksam geworden?
    Bei aller Munkel- und Kunkelei sollte ich vielleicht in Erwägung ziehen, morgen Mittag in der S*Bar einzukehren und mir das ganze mal in „real life“ anzusehen.
    Deine Sommerlochkritik aber nehme ich an – momentan passiert nicht so richtig viel in der Stadt und die Botschaft von Freistellen in der Gastronomie ist nicht weder der große Aufmachen noch in irgendeiner Weise investigativ.
    Hinweise über „erträgliche Jobs“ wirst du aber in Zukunft genau wie in der Vergangenheit hier finden.

  19. @prmbllrna Meinst du Schubladen wie „Männer und Küchenarbeit gehen nicht zusammen“ oder „Mit Männern kann man sich bei der Arbeit nicht so gut über Serien unterhalten“?

  20. mich brauchst du da nicht fragen, ich hab die schublade nicht gebaut. und mich interessiert sie auch nicht, das sind hier ein paar andere menschen, die die gedankenschranken runterfahren.

  21. hai, dann ergänze ich doch gleich mal zum thema. gibt sehr erträgliche jobs in der uni. sogar für greifswalder verhältnisse astronomisch gut bezahlt. wie man da rankommt ist allerdings mehr oder weniger mysteriös, es wird gemunkelt dass das ganze über so eine art „zur richtigen zeit am richtigen ort“ geschichte läuft. und natürlich exklusiv für studenten, was möglicherweise auch nich so doll ist für ein blog das sich an alle richtet.
    ich als verwöhntes oberschichtkind aus dem westen würde ohnehin nie auf die idee kommen mich in ein abhängiges beschäftigungsverhältnis zu begeben. in unserer familie lässt man arbeiten. hurm.

    übrigens, zorro, nur weiter so, es wird immer lustiger 🙂
    und prmbllrna…knuddel ma deine katze und dich von mir 😀

  22. Spannend, dass sich hier viele über das vermeintliche oder reale Arbeitsklima in bestimmten Unternehmen auslassen, aber der Fakt, dass hier Hungerlöhne von 5 EUR bezahlt werden, so schnell wieder aus der Debatte verschwunden ist.

    Die gesamte Gastronomie in Greifswald sowie weite Teile des Einzelhandels sind auf studentische Arbeitskräfte angewiesen (weil flexibel und wenig kämpferisch. Dass das Lohnniveau hier so mies ist, liegt nicht zuletzt auch daran, dass sich die studentischen Beschäftigten nicht gewerkschaftlich organisieren (oder sogar einer dumpfen, antigewerkschaftlicher Grundeinstellung anhängen) und lieber kräftig die Lohnspirale nach unten mit ankurbeln.

    Ich habe in Greifswald schon etliche studentische Jobs gehabt, von denen manche wirklich zum Kotzen waren, aber ich habe mich zumindest nie dafür hergegeben unter 7,00 EUR zu arbeiten und beim Lohndumping mitzumischen. (Schon 7,00 EUR sind im Grunde schon ein Skandal, für 5,00 EUR zu arbeiten ist da beinahe schon ein bewusster Akt der Entsolidarisierung.)

    Gerade in einer Stadt wie Greifswald mit außergewöhnlich hohem Mietspiegel ist es schon eine Frechheit, derartige Hungerlöhne (zudem in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen) feilzubieten.

    http://www.mindestlohn.de/w/gfx/large/ecards/ecards-850/100518mwk_ecard_schaem_dich_8-50.jpg

  23. @looongcat:

    freut mich, dass du dich gut unterhalten fühlst. Wenn das subtile Kritik sein sollte: fail!

    @prmbllrna:

    Natürlich, du bist das fleischgewordene „open-minded“, durften wir ja schon mehrmals virtuell oder real erleben.
    Allein dein „interessiert mich nicht“ spricht Bände: lasst mich in Ruhe, ich will damit nichts zu tun haben. Auf die allgemeine Ebene gehoben ist genau das der Motor für das Fortbestehen von Diskriminierung. So lang ich in Ruhe gelassen werde, sind mir die Ungerechtigkeiten drumherum egal. Tolle Attitüde! Und falls es nicht klar geworden sein sollte: es ging hier um das Durchbrechen von Gedankenschranken, nicht um die Bestärkung selbiger.

  24. das war keine subtile kritik sondern holzhammer. wer sich herbeihalluziniert das es in unserer gesellschaft strukturelle diskriminierung gegen männer gibt is halt einfach ziemlich lustig.

  25. ich weiß nicht, was du da für eine geschichte erzählst zorro, aber von mir handelt sie nicht. mein vorredner beschreibt das schon ganz treffend, wie ich finde, du drehst die worte so lange hin und her, hier mal ein eckchen wortgehalt ignoriert, da mal was dazu gedichtet und schon haben wir hier einen großen diskriminierungsskandal.
    ich kann nur sagen, dass ich überhaupt nichts gegen männer im arbeitsteam hab, nichts gegen andersgläubige und nichts gegen sexuell anders orientierte. alles abgedeckt?
    ach, und die s*bar natürlich auch nicht.
    wir haben nur beide etwas gegen arbeitsscheue, faule, kritikunfähige und/oder unfreundliche arbeitskollegen, das ist alles.

  26. du hast das gendern vergessen, schätzchen.

    und hier wird garkein diskriminierungsskandal herbeigeführt und nichts ignoriert. aus zuverlässigen – nicht genannten quellen – wissen manche menschen halt, dass männer in der suppenbar nicht so herzlich willkommen sind als mitarbeitende. daher entstehen auch keine schubladen, sondern gewissen „bilder“, die man natürlich auch rückgängig machen kann. bester beweis dafür ist jetzt natürlich, dass auch ein mann probearbeiten darf. vielleicht guckt er ja sogar „verbotene liebe“.. also dann: guten hunger!

    achso. @looongcat oder so: auch solche debatten muss es geben – schließlich macht kleinvieh auch mist!

  27. @ loooongcat:
    Ach Gottchen, Holzhammer. Nicht mal Hämmerchen trifft es. Und wer glaubt, in unserer Gesellschaft gibt es nur strukturellen Sexismus, von dem ausschließlich Frauen negativ betroffen sind, hat vielleicht seit der vierten Klasse nicht mehr richtig in die Welt geguckt. Aber machts halt auch einfacher, ne?! Diskriminierung funktioniert nicht immer nur in eine Richtung.
    @ prmbllrna:
    richtig, die Geschichte handelt nicht von dir. Stand das jemals zur Debatte?
    Ich habe auch keine Worte hin-und hergedreht, sondern lediglich davon berichtet, wie mein Kenntnisstand über die Akzeptanz von männlichen Kollegen in der s*bar ist. Das habe ich auch nicht zum großen Diskriminierungsskandal hochstilisiert! Deine Äußerung über euer toll eingespieltes Frauenteam und die ungeeigneten Männer hat alles auf eine andere Ebene gehoben. Aber klar, Schuld haben immer die anderen. Vielleicht schneidest du dir ma ne Scheibe bei j’s Fähigkeit zur Selbstreflexion ab.
    Jedenfalls wünsche ich der s*bar nur das beste, viel Erfolg mit der neuen Verstärkung und kulinarisch weiter so!
    Suppen sind nicht sexistisch!

    PS:prmbllrna, du hast nicht alles abgedeckt. Ich empfehle Heitmeyers Studien zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit 🙂

  28. ich steh nicht auf gendern, das geht mir sogar gehörig auf den keks, und darum mache ich das in meinen beiträgen auch nicht. das hat nichts mit feindlichkeit gegenüber irgendwem zu tun, ich erachte es für mich persönlich einfach nicht als notwendig.
    und ich glaub, so langsam ist irgendwie alles dazu gesagt, jedenfalls von meiner seite.

  29. jo, zorro, pack den soziologen aus 🙂 dann wirds sogar noch ein bischen lustiger, und als glitzersahnehäubchen gibts dann den link zu den hedonisten obendrauf. thumbs up

  30. hm die diskussion hat das wochenende wohl nich überstanden. hab auch kein öl mehr da dass ich ins feuer gießen könnte. aber dafür hab ich mir am wochenende ne leckere suppe gekocht.

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