Greifswalder „Geburt der Romantik“ im Kulturjournal

Im Kulturjournal des NDR wurde gestern ein Beitrag über die Ausstellung Die Geburt der Romantik gesendet. Im Pommerschen Landesmuseum sind seit Ende August und bis zum 21. November im Rahmen einer Sonderausstellung etwa 30 Gemälde und 80 Grafiken unter anderem aus der Nationalgalerie Oslo und der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien zu sehen.

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Aufgrund der Empfindlichkeit der Kunstwerke ist nach Angaben des Pommerschen Landesmuseums die Ausstellung in den nächsten Jahrzehnten nicht wiederholbar. Runge, Friedrich, Klinkowström; Wolgast, Greifswald, Ludwigsburg – gewissermaßen die neue alte Boddenständigkeit.

Im lobenden Beitrag des Kulturjournals werden Angehörige der drei Maler bei ihrem Ausstellungsbesuch begleitet und interviewt, während grob in die Thematik eingeführt wird.

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Fakten: bis 21.11. | 10-18 Uhr (Mo geschl.) | Landesmuseum | 7 (erm. 5,50) EUR

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7 Gedanken zu „Greifswalder „Geburt der Romantik“ im Kulturjournal

  1. Banause! Ich habe mich bewusst gegen eine Beteiligung am großen Geburt-der-Romantik-Medien-Hype vor drei Wochen entschieden. Auf den TV-Beitrag muss allerdings schon allein aus Archivierungsgründen hingewiesen werden. Bis jetzt habe ich die Sonderausstellung noch nicht besucht, habe es aber dringend vor. Wie siehts bei Euch aus?

  2. Ich hätte gern so ne große künstliche Blüte von einer Laterne. Bringt ihr sie mir mit? Das Rabauke würde sich solch ein Deko-Element sicher auch freuen.

  3. Ach da hat man doch mal wieder keine Lust drauf! Die ganze Ausstellung atmet dieses gewisse, provinzielle Flair, mit dem sich die offiziellen Kulturorte unserer eigentlich ja so schönen Stadt so gern umgeben. Die Geburt der Romantik! So ein Quatsch, Romantik wurde hier, in England, in der Literatur und sogar in Frankreich und noch woanders geboren. Wenn man da von DER Geburt DER Romantik spricht, dann ist das doch mal wieder falscher Lokalpartiotismus. Und völlig unnötig, denn auf die besonderheit Greifswalds in diesem Zusammenhang hinzuweisen ist ja nicht falsch. UNd das kann man doch am besen zeigen, wenn man Vergleichsmöglichkeiten bietet. Aber wir wollen ja mal wieder die gleiche miefige Ausstellung sehen, leicht veränderter Titel, ganz wenig Bilder von Friedrich, dafür viele Texte und der unbekannteste der drei Maler, der Klinkowström, von dem hab ich durch die Ausstellung keinen positiven Eindruck bekommen. Wird ja auch wie ein Lückenbüßer behandelt, warum sollte er was anderes sein?
    Also: provinziell, abgestanden, Potential nicht genutzt und wenig Bilder. Mir hats nicht gefallen.

  4. @Bruno: Du hast dich ja lange nicht mehr zu Wort gemeldet. Immerhin warst du schon in der Ausstellung, mein Besuch steht noch aus. Danke für deine Einschätzung, ich werde meine Eindrücke ergänzen, wenn ich die „Geburt der Romantik“ hinter mich gebracht habe.

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