Online-Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit in Deutschland

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) führt seit einigen Wochen eine Umfrage durch, mit der die Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte eruiert werden soll.

Hierfür wurde ein Fragebogen mit 27 Fragen entwickelt, in dem es unter anderem darum geht, wie oft und wohin man mit dem Fahrrad fährt. Darüber hinaus werden auch infrastrukturelle Aspekte abgefragt. Eingangs wird die Postleitzahl erhoben, so dass eine regionale Zuordnung der Daten möglich wird. Damit das Ergebnis der Umfrage ein möglichst differenzierteres Bild der gegenwärtig wahrgenommenen Situation ergeben kann, werden natürlich Teilnehmer benötigt.

Das Ausfüllen des Fragebogens ist aber nicht allein des genaueren Ergebnisses sinnvoll, sondern regt auch dazu an, über die Beziehung von Fußgängern, Radelnden und Autofahrern nachzudenken. Zudem ruft nochmal in Erinnerung, wie sehr man sich an die eigentlich unbefriedigenden Zustände vor Ort gewöhnt hat..

Der Fragebogen ist hier zu finden.

fahrraddemo (Foto: Fleischervorstadt-Blog, 05/2012)

  • Befragung zu Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden (daburnas Logbuch, 11.10.2012)

10 Gedanken zu „Online-Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit in Deutschland

  1. Bin gespannt, ob die Fallzahl für Greifswald ausreichend groß ausfällt. In der 2005er Befragung tauchen in MV nur Wismar und Neubrandburg auf. Ob diesmal auch die Rohdaten mit veröffentlicht werden?!

    1. Bisschen Trommeln sollte helfen 😉 Ansonsten bin ich dran und bekomm wie geschrieben mit Glück Rohdaten für meine Diplomarbeit. Die wird mindestens auszugsweise im Netz landen.

      1. Das sieht gut aus: 826 Rückläufe in Greifswald bei 50 benötigten Fragebögen für eine Stadt mit unter 100.000 Einwohnern (http://www.adfc.de/fahrradklima-test/adfc-startet-fahrradklima-test-2012/zwischenstand-adfc-fahrradklima-test-2012). Im regionalen Vergleich liegt Rostock bei 301, Schwerin bei 142, Neubrandenburg bei 105, Stralsund und Wismar bei 84 Fragebögen. Überregional weist Berlin mit 1653 Bögen gerade einmal die doppelte Fallzahl auf, Münster bleibt mit 536 zurück, während beispielsweise Hamburg auf 3159 Fragebögen kommt. Vielleicht haben ja gerade die Problemstädte ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis?! Die Umfrage wurde bis 30. November verlängtert.

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