Stellenausschreibung: Online-Redaktion sucht sprachbegeisterte Verstärkung

jobs arbeitSprachbegabt, schreibsam und auf der Suche nach einem Nebenjob? Dann sollte vielleicht das Greifswalder Startup Webgilde abgeklopft werden, das die Online-Redaktion seiner Plattform www.wort-suchen.de mit mindestens zwei Neuzugängen verstärken möchte. Auf dem insbesondere an Scrabble-Fans adressierten Portal dreht sich alles um Sprache — im Zentrum steht das Wort.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt werden dort Arbeitskräfte zum Schreiben und Lektorieren von Artikeln in deutscher und auch englischer Sprache gesucht, die idealerweise über Vorwissen im Bereich Sprache und Wortspiele verfügen. Eine zweite Stellenausschreibung — als Online-Redakteur — richtet sich konkret an Bewerberinnen mit sprach- oder kommunikationswissenschaftlichem Hintergrund, redaktionellen Erfahrungen und Kenntnissen im wissenschaftlichen Arbeiten. Auch für das Thema Online-Marketing sollte man sich begeistern können.

Gearbeitet wird nicht im Büro der Firma, sondern startupesk im Greifswald Cowork, wo ein wechselnder Verbund freier Kreativer gemeinsam malocht. Die Arbeitszeiten sind flexibel und betragen bis zu 20 Wochenstunden. Da die Webgilde eine längerfristige Zusammenarbeit anstrebt, werden Bewerber gesucht, die die nächsten Jahre in Greifswald bleiben wollen.

Detailliertere Informationen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren sind in den verlinkten Ausschreibungen zu erfahren.

  • Mitarbeit in der Online-Redaktion wort-suchen.de (pdf, 56 Kb)
  • Redakteur/in für Wortprofile bei wort-suchen.de (pdf, 58 Kb)

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4 Gedanken zu „Stellenausschreibung: Online-Redaktion sucht sprachbegeisterte Verstärkung

  1. Kling ja an sich verführerisch, aber die Formulierung „eine Vergütung aus Stundenbasis“ sagt doch eine ganze Menge über den verschwiegenen Stundensatz aus. Schade – hätte mich wirklich interessiert.

    1. Gesucht wird explizit nach Leuten, die hier länger bleiben wollen, insofern sehe ich Einblick und Perspektive als linken und rechten Schuh eines Paares.
      Ich bin grundsätzlich offen für Kritik am Greifswalder Arbeitsmarkt, aber manchmal wundere ich mich auch über die geäußerte Konfrontation von Utopie und sozialökonomischen Anspruch mit den lebensweltlichen Bedingungen vor Ort. Greifswald ist ein hartes Pflaster, keine Frage. Die Universität ist hier nicht nur der größte, sondern auch einer der unsozialsten Arbeitgeber, die ich bislang kennenlernen durfte.
      Wer glaubt, hier ohne Ausbildung einen Nebenjob mit einem Stundenlohn von 15 Euro zu finden, sollte vielleicht besser zurück nach Stuttgart gehen. Wer glaubt, hier ausgebildet einen Job mit 15 Euro Stundenlohn zu finden, muss schon eine große Portion Glück haben. Ich finde es mutig, hier Startups zu gründen und würde allen, die in das Bewerberinnenprofil passen, dazu raten, ihr Glück bei diesem Projekt zu probieren. Oder einfach selbst was gründen und die eigenen Lohnvorstellungen auf Realitätskompatibilität überprüfen!

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