Flashmob am Fischerbrunnen

Gestern nachmittag gab es am Fischerbrunnen eine Flashmob-Aktion. Um nicht unnötigerweise zu erklären, um was es dabei geht, darf ich ruhigen Gewissens auf die Erkärung anderer verweisen.

Viele Leute waren nicht da, aber die Stimmung scheint dessen ungeachtet ausgelassen gewesen zu sein. Das kleine Rabauke, der beliebte wie geliebte kleine Kinderwagen, war so großzügig, die Meute zu beschallen. Glücklicherweise wurden Videoaufnahmen von der Aktion gemacht und in Windeseile veröffentlicht.

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8 Gedanken zu „Flashmob am Fischerbrunnen

  1. läuft das unter unsinnige aktionen die die welt nicht braucht? mal ehrlich beinhaltet diese aktion irgendeine konstruktive und wahrnehmbare kritik?
    ich würde das ganze mal für genauso unnötig halten, wie die nazispontandemonstration am wochenende.

  2. warum soll man nicht einfach mal sowas machen?
    warum gehst du aufs klo? vollziehst du da was konstruktives oder eine wahrnehmbare kritik? nein? und du machst es trotzdem? pah.
    ich wette die beteiligten hatten spaß und einzig darum ging es. typisch deutsch ist wohl, in allem etwas negatives zu sehen.
    und ja, es hatte was konstruktives, ich hab mich amüsiert.
    der nazidemovergleich ist ja wohl total daneben, aber das sollte konsens sein.

  3. klar is kacken konstruktiv. hat was mit verdauung zu tun… hab ich gehört…

    wir hätten vielleicht noch ein schild basteln können, auf dem steht: „reclaim the streets“ oder „the streets are ours“. gegen das alltägliche blindschleichen durch die konsummeile hätte es vielleicht noch wenigstens eine/n zum nachdenken gebracht. who knows.

  4. „egen das alltägliche blindschleichen durch die konsummeile hätte es vielleicht noch wenigstens eine/n zum nachdenken gebracht. “

    Bring mich mal zum Nachdenken und erklär mir, was damit gemeint ist.

  5. Guten Tag meine lieben Mitbürger,

    ich freue mich sehr darüber, dass Sie in der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald solch einen Eifer an den Tag legen, obwohl das Wetter dazu einlädt die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.

    Nachdem uns die Freunde der NPD schon wenige Tage vorher beehrten, bedanke ich mich nun auch im Namen aller Greifswalder bei den Vereinen GrIStuF e.V. und radio 98eins e.V.. Sie zeigten, dass nicht nur die NPD und meine eigene Partei etwas auf die Beine stellen können.

    Vielleicht sehen wir uns ja nach der nächsten Kommunalwahl regelmäßiger im und am Rathaus. Ich trete nämlich für eine tolerante Gesellschaft – von bunt bis braun – auch in der Stadt des Greifs ein.

    Einen schönen Sonntag und viel Spaß beim heutigen Tatort – hoffentlich erlebe ich es noch in meiner Amtszeit, dass in unserer Stadt am Ryck Morde aufgeklärt werden (siehe Tankstellenmordopfer) – und verbleibe

    Mit freundlichen Grußen

    Ihr Dr. Arthur („Der Engel“) König

  6. @ i prefer …

    aus einem Prospekt der
    Bundesstelle für zentrale Planung und Verwaltung von Flashmobs:

    In die Regeln des Alltäglichen sind naturalisierte Machtverhältnisse eingeschrieben. Kritik, die nicht grundlegend mit den Vorraussetzungen des herrschenden Systems bricht, neigt dazu, Teil dessen zu werden, was sie bekämpfen will. Flashmobs streben eine temporäre Enteignung des kulturellen Kapitals und eine Störung der scheinbar natürlichen Sozialrelation an. Flashmob ist der Versuch, sich an Politik zu beteiligen, ohne konstruktiv zu werden. Momente der Verwirrung herzustellen, die davon sprechen, dass alles anders sein könnte.

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