Eat the rich!

Am Donnerstag lädt Youniq zum großen Grillfest Barbecue BBQ ein:

mit dem heutigen Tag revolutionieren wir die Partylandschaft Greifswalds. Zusammen mit BECK’S, SIERRA TEQUILA, TV-Club Greifswald und YOUNIQ präsentieren wir Euch das STUDENTENLEBEN WIE ES SEIN SOLLTE!

youniq greifswaldIst das nicht klasse? Vielen Dank für die Revolution schon mal im voraus. Ab 16 Uhr gibt es am Youniq-Haus in der Scharnhorststraße 100 Liter Freibier und sicher ein munteres Schaulaufen. Die anschließende Party wird im TV-Club stattfinden, genau wie die Verlosung. Und die versprochenen Preise sind verheißungsvoll, neben einer Jahreskarte für den TV-Club gibt es auch einen I-Pod und zwei Semester mietfreies Wohnen im Youniq-Tempel zu gewinnen.

Vielleicht sollte man sich massenhaft an der Verlosung beteiligen. Wie wäre es denn mit einem Projektbüro in der Höhle des Löwen? Vielleicht sollte man das aber auch bleiben lassen und nur zum Grillfest erscheinen, um dort für Furore zu sorgen. Man darf gespannt sein, wie es wird. Zur Vorfreude auf die große Sause gibt es noch ein für Youniq produziertes Video, wo eindrucksvoll vorgeführt wird, wie wenig der generierte Typus ‚Student‘ noch mit der rebellierenden Generation von vor vierzig Jahren gemein hat. Aber bitte attestiert Euch nach dem Filmgenuss nicht mangelnde Hipness!

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17 Gedanken zu „Eat the rich!

  1. Und ich bin so arm, ich dürfte bei youniq wahrscheinlich nicht mal neben dem Müllhaus schlafen, selbst wenn ich müsste. 🙁

  2. betreff: videoclip (making of irgendwatt)

    Das waren die langweiligsten 3einhalb Minuten, die ich in den letzten Wochen erleben musste. @Jockel: Davor kann man die Leute ja auch mal warnen, vielleicht verbunden mit dem Hinweis, dass es genügt, sich die ersten 20Sekunden anzusehen, um einen verstörenden Eindruck von dieser Yuppie-Batterie zu bekommen.

  3. Okay- der Clip ist wirklich fürchterlich, aber sind wir nicht alle Yuppies, wir StudentInnnen?? wir leben doch in bestem Luxus der eine im Edelstrick, der nächste in der Designer-Jeans. Aber Kohle für nen Bier haben wir doch wohl alle, ob in diesem Haus oder nicht. Ich bin der Meinung, dass man sich über solchen Werbekram im Jahre 2009, wo das ja nun wirklich nichts neues mehr ist, nicht echauffieren sollte. Oder habt ihr schon die amüsante Yuppie-Party im Ikuwo am vergangenen Mittwoch vergessen? Das war wohl die Warm-up-Party für Youniq?!

  4. yo, und wo war da bitte die werbung?
    wo war da die ausgrenzung von wenigverdienern?
    wo war da die diskriminierung durch detailabfrage
    nach dem beziehungsstatus?
    musste man sich bei der party bewerben?
    hat die party negative auswirkung auf die bierpreise
    der umliegenden kneipen?
    freu dich doch über die toleranz!
    KEINER hat was gegen yuppiestudenten, solange
    sie sich sozial verhalten. das problem
    ist der vermieter, der mit seiner politik gelder aus
    hgw nach wessiland abfließen lässt, die zvs-studis
    abrippt, die mietpreise in der umgebung in die höhe
    treibt, anwohner aus ihren angestammten bezirken
    vertreibt etc.
    verstehe deine enorm verkürzte kritik einfach nicht!
    bist du wirklich so beschränkt oder soll das witzig sein?

    so zum nachdenken:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung
    http://gentrificationblog.wordpress.com/

  5. Wikipedia??? wie niedlich, dass du dir eine Erklärung heraussuchen musstest…na dann Prost, Anti-Yuppie. Und bitte nicht vergessen, dass in Greifswald noch diverse andere private Wohnheime stehen, die allerdings nicht so ikealastig eingerichtet sind, da kann man doch auch mal vorbeischauen und mit den bösen Legebatterie-Eiern werfen:-)

  6. Das ist wirklich ganz schön arm, shiva. Wikipedia ist doch vom Niveau genau richtig, damit auch Teilbeschränkte wie du was verstehen. Aber schon klar, du fühlst dich verdammt elitär mit deinem Wiki- Diss und deinem Legebatterien- Spruch. (Trifft auch genau ins Schwarze)
    Für Leute wie dich wurden diese Seelengefängnisse gebaut (by the way: wo ist der Zusammenhang mit den Wohnheimen?Youniq ist KEIN Wohnheim….!)
    Sicherlich kannst du es dir leisten, dort zu wohnen und sch*ißt auf all jene, die nicht so gut betucht sind wie du.
    Na dann Prost, Holzkopf!

  7. Im Grunde müsste ich einfach schweigen, um mich nich aufzuregen über das Diskussionsniveau hier. Ich meine, nur weil ich bei dieser ganzen Gegenkampagne zu diesem komischen Haus, in dem ich nie wohnen werde und auch gar nicht möchte, nicht euer Meinung bin, ist dies noch lange kein Grund beleidigend zu werden. Ich habe lediglich eine Gegenmeinung eingebracht, bzw. Unverständnis ausgedrückt, warum zu einem Boykott aufgerufen wird. Ob es sich anbei um ein Wohnheim oder private Wohnungsvermietung handelt, macht meines Erachtens keinen großen Unterschied. Fakt ist, dass die Mietpreise der Stadt zu hoch sind und dass nicht wegen des YouniqTempels. Warum nicht gegen die Stadt und die Politik vorgehen? Überzeugt mich doch einfach, anstatt mit Beschimpfungen zu antworten. Oder sind die Argumente ausgegangen?

  8. Äääh, vielleicht hab ich ja was verpasst – aber was genau waren jetzt deine Argumente? Ich finde schon, dass die Gegenposition klar geworden ist, auch auf sachlicher Ebene (siehe Kommentar von widerspruch). Wenn Du die Argumente dort nicht dechiffrieren konntest, ist das bedauerlich, aber kein Grund, eingeschnappt zu sein.
    Und hey – so richtig angepöbelt hat dich hier ja wohl auch niemand. Das erste schnodderige „Na dann Prost – Anti- Yuppie“ kam von dir, schon vergessen?
    Nix für ungut, immerhin findste Youniq auch doof 😉

  9. Irgendwelche bescheuerten Leute haben gestern Nacht die Youniq-Schrift am Gebäude mit Farbe beschmiert. Das Allerletzte! Natürlich kann man gern gegen dieses Gebäude sein, ich mag es auch nicht. Aber warum zum Teufel mit so einer Aktion? Das ist nicht die feine englische Art, ein Banner hätte es auch getan.
    Zum Grillfest:
    Ich wohne gegenüber vom Youniq-Haus und konnte einen Blick auf die kleine Grillparty erhaschen. War sehr voll dort, was wohl am gratis und reichlich vorhandenen Essen und Trinken lag. Ich hätte auch gern was abgegriffen, musste aber leider arbeiten.

  10. abzocke ála youniq is auch nicht die „feine englische art“…
    vielleicht ist für manche menschen diese art auch
    gar nicht erstrebenswert, weil sie immer wieder zweck-
    entfremdet wird?
    ab nextem sem 1jahresverträge wie im preußischen hof.
    in greifswald kann manns ja machen…
    ich fands witzig, wie sich der laden mit 5
    bulligen türsteher bemüht hat, auch auf der grill-
    veranstaltung eine clubatmosphäre zu schaffen^^
    „und auf die führung durch den bunker bitte keine
    getränke mitnehmen.“
    wattn lächerlicher haufen…willkommen in der community!

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