Pop am Wochenende: Al-Haca „Family Business“

Die Reihe „Pop am Wochenende“ versammelt Greifswalder Musikgeschichte und hält über das klangliche Gegenwartstreiben in der wilden Provinz auf dem Laufenden.

Die Greifswalder Klang- und Partylandschaft vor knappen zehn Jahren war maßgeblich von Sounds zwischen Dub und Downbeat aus dem produktiven und umtriebigen Netzwerk zwischen Ostudio, AJZ und dem Magazin Zonic geprägt.

Damals wurden die Tanzflächen verschiedener und inzwischen aufgegebener beziehungsweise aufgelöster Orte wie der Alten Druckerei oder die Mensa Caféteria von dem kollaborativen Projekt Al-Haca beschallt, geformt und diktiert. Das Projekt, das sich in den Folgejahren zersiedelte, schaffte es auch in die Spex, sogar zweimal.

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Der Projektname Al-Haca hat übrigens keinerlei orientalischen Bezug, sondern ist eine Verballhornung aus den Namen der Gründungsmitglieder Alex, Hardy und Carsten. Die Methode ist ja spätestens seit den Puhdys bekannt. Soundtüftler und Mitmusiker Christian Schwanz aka Cee (ex-MCC) operiert inzwischen seit Jahren aus der Östereichischen Bundeshauptstadt Wien heraus und veröffentlicht nach wie vor Musik in Zusammenarbeit mit einschlägigen Szenegrößen.

Al-Haca früher

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Im Videoportal youtube erhascht man eine Ahnung der Weltgereistheit des Musikers Cee, der nach wie vor mit RQM und Stereotype arbeitet und dabei von Tel Aviv über das Sziget-Festival bis nach Malaysia kommt. Fürs Wochenende gibt es das legere Stück Familiy Business vom gleichnamigen Album, professionell aufbereitet in Bild und Ton.

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