Videomap von Greifswald

Vor wenigen Tagen wurden mehrere kurze Videoschnipsel, die Straßen und Kreuzungen aus Greifswald zeigen, bei youtube veröffentlicht.

videomap greifswaldIn den Zusatzinformationen wurde auf eine Karte von google maps verlinkt, auf der ebendiese Videos eingebunden waren. Unter ihnen waren mehrere Aufnahmen aus der Fleischervorstadt, dem Elisenpark und dem Marktplatz mit Weihnachtsbaum. Die Länge der erst sieben Videos ist unterschiedlich, ihre Dauer variiert zwischen vier und fünfunddreißig Sekunden.

Der Nutzer TheVideoMap antwortete auf meine Nachfrage, was es mit der Karte und der Idee dahinter auf sich habe:

Geo-Tagging, genau. Aber eben mit dem Ziel, dass man irgendwann ein sehr dichtes Netz mit eher kurzen Videosequenzen hat, sodass man z.B. in Youtube dann eine Playlist entlang einer bestimmten Route erstellen kann. Eliesenpark bis Marktplatz in 10 Videoclips a 20 Sekunden oder so.

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Die Karte ist offen editierbar, allerdings kann es sein, dass dafür ein Account bei google notwendig ist. Mit Beiträgen mehrerer Leute könnte man Greifswald – der Größe der Stadt sei Dank – relativ schnell videokartographieren.

Noch schöner wäre es allerdings, wenn man das gesamte Projekt bei OpenStreetMap realisieren könnte. Kennt sich hier jemand gut damit aus?

An dieser Stelle sei noch beispielhaft auf eine implementierte Kurzsequenz aus der Bahnhofstraße hingewiesen.

Was man mit editierbaren Karten noch machen kann und wie eine Übersicht über Videoüberwachung in Greifswald damit zusammenhängt, erfährt man hier.
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3 Gedanken zu „Videomap von Greifswald

  1. Mit Openstreetmap sollte sowas auch möglich sein. Über die zentrale Seite wird das aber wohl nicht funktieren. Welche Seite oder Servcie sowas könnte, bin ich gerade überfragt, aber Openstreetmap steckt noch in den Kinderschuhen, da wird es demnächst weitere spannende Mashups zu geben.

    Ähm ich versteh das allerdings noch nicht so ganz. Geotagging ja, aber für mich ergibt sich noch kein Mehrwert aus der Verknüpfung der Videos mit der Karte. Gut, ich kann eine Playlist erstellen und sehe dann, wie die Strassen, Orte, etc. für wenige Sekunden ausgesehen haben…äh…ja und wozu? Vielleicht teilweise sinnvoll, um mich als Autofahrer in einer fremden Stadt besser orientieren zu können.

  2. Die Sache mit dem Mehrwert sehe ich auch kritisch. Zuerst ist das aber vielleicht eine technische Spielerei. Aber prinzipiell sind die Möglichkeiten, die sich aus dieser Technik ergeben, schier grenzenlos.

    Zum Beispiel dieser Flickr-Frank3.0, dessen Nachwende-Fotos jetzt immer in die OZ gezerrt werden. Stell dir mal vor, in 30 jahren filmt jemand diese ganzen Plätze dieser Videomap nochmal und man könnte dann via playlist – sofern youtube dann noch existent ist – eine Stadtrundfahrt machen, HGW heute (also zukünftig) und HGW vor 30 Jahren (2009). Das fände ich schon reizvoll.

    Mit Openstreetmap komme ich nicht richtig klar. Habe mir angewöhnt, die Orte angekündigter Veranstaltungen mit googlemaps zu verknüpfen, um auch weniger ortskundigen schnell die Frage nach dem „wo“ beantworten zu können. Ich habe mich über einen kritischen Kommentatoren gefreut, der google nicht mag und eine verlinkung über openstreetmaps gemacht hat. Ich habe aber damit meine Probleme, obwohl ich nur zu einer bekannten Adresse den Kartenstandort brauche.

  3. möchte mich Oliver anschließen, sehe da noch nicht so den Sinn… Für historische Vergleiche sind die Videos imho Qualitativ nicht gut genug. zudem hat ja GTV genug Bildmaterial dafür…

    Naja – schaden tuts wohl auch nicht…

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