Arndt-Debatte jetzt auch in der Süddeutschen Zeitung

Auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung erschien heute, unmittelbar vor der Urabstimmung, ein Artikel über die Debatte um den umstrittenen Namenspatron der Universität Greifswald.

Damit vergrößert sich die mediale Reichweite der Diskussion ein weiteres Mal. In den vergangenen Wochen und Monaten berichteten auch die ZEIT, Spiegel Online und das Hamburger Abendblatt über den Namensstreit.

Heute Abend lädt die Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationalen, “HiGH” (HedonistInnen inna Greifswalder Hochschule), dazu ein, Arndt wegzubassen. Unter dem Motto Das ist nicht unser Ernst soll die festgefahrene Debatte eine Auflockerung erfahren.

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6 Gedanken zu „Arndt-Debatte jetzt auch in der Süddeutschen Zeitung

  1. mal bitte korrigieren, dass es nicht bei der print version war. wer ließt schon die online ausgabe? in der faz war übrigens auch ein artikel, warum ist der denn hier nicht aufgeführt? war er dann doch zu kritisch?

  2. Hallo Jockel

    Das ich Ihre böswilligen Unterstellungen erst jetzt gelesen habe tut nichts zur Sache, dass ich den Fakt das sich meine Aussagen nicht auf die von Ihnen dargestellt Person bezog unkommentiert lassen wollte.

    Ihre verlogene Falschaussage somit dementieren wollte, wenn in Ihren Augen auch medial postum.

    Aber Leute wie Sie haben in Ihrem Leben noch nichts kapiert und verstehen außer dem Geschäft des Verunglimfens und rüder Propaganda im goebbelschen Sinne nichts. Schon gar nichts von dem was einer Demokratie dienen könnte.

    Aber das reicht heute eben nicht mehr um logisch denkende Bürger zu „agitieren“, im Gegenteil,
    Greifswalds Bürger (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) sind angewidert ob eurer Schmutzkampagnen.

    Diese zeigen sich auch darin, dass in eurem Blog Gegner einer Namensumwandlung wiederholt
    als rechte NPD Mitglieder dargestellt werden. zumindest würden diese mit den „Rechten“ gemeinsame Sache machen. Es würden vor allem Männer über 65 Gegner der Namensänderung seinen und was nicht noch alles. Die Sympathie zu Burschenschaften wären auch noch so ein Fall
    von Unterstellung und in meinen Fall auch Herabwürdigung.

    Das zeigt deutlich, die wahre Hetzpropaganda im goebbelschen Sinn geht von euch aus.
    Wer keine sachlichen Argumente hat , nun ja dem blieb noch nie was anderes übrig.

    Das Leute wie Sie keiner sachlichen Diskussion in denen geschichtliches Fachwissen und Lebenserfahrung gefragt sind standhalten, haben Ihre schwächlichen Kommentare während der Diskussion im Sankt Spiritus gezeigt.

    Das Einzige was Herrn Jabbusch blieb war, Arndt in nur zwei Sätzen in Zusammenhang mit Worten wie Antisemit, Faschist, Stalin, Hitler und Franzosenhaß zu bringen. Diese Worte sind tatsächlich gefallen und ein beschämender Beweis für die Unreife eines Agit-Prop geilen Selbstdarstellers.

    Als hätte Arndt zum Massenmord aufgerufen oder gar Kraft seines Amtes initiiert.

    Was festzuhalten bleibt ist, Ihre Heroen der französischen Revolution haben Massenmord begangen. Einen Robespierre mit der füsilierenden Paranoia Stalins zu vergleichen und einen von imperialen Machtwahn verfolgten Korsen mit Hitler zu vergleichen ist dagegen sehr viel schlüssiger.

    Beide haben Massenhinrichtungen vornehmen lassen und beide haben Kriege vom Zaun gebrochen.

    Wenn Sie auch nur die geringste Ahnung von Geschichte hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass das „revolutionäre“ Frankreich den Krieg vom Zaun brach. Das vor allem deshalb weil Mißwirtschaft zu innenpolitischen Problemen führte. Niemand hatte dem revolutionären Frankreich den Krieg erklärt oder gar angegriffen.

    Wenn zu der Zeit andere europäische Königs- und Fürstenhäuser in Pillnitz dazu aufforderten man solle Recht- und Gesetz sowie die Monarchie wiederherstellen hing diese Erklärung auch damit zusammen, dass allein in Paris an manchen Tagen 100 politische Hinrichtungen stattfanden.

    Massenertränkungen in der Loire durch den Revolutions-Kollegen Carrier etc. etc..
    Die französische Revolution hatte da so ihre Spezialitäten.

    Auch Napoleon sah keinen Anlass irgendeine Möglichkeit auszulassen um fremde Völker mit Krieg zu überziehen, Soldaten zu pressen und diese auf den Schlachtfeldern Europas zu „verheizen“.

    Es gab zu Arndt’s Zeiten im von Napoleon besetzen Pommern mehr als tausend gute Gründe die Franzosen zu hassen und zu bekämpfen. Ob die Ablehnung von politischem Massenmord, Willkür- und Fremdherrschaft gerechtfertigt ist mag man gerne diskutieren, ich meine ja.

    Der Name Arndt’s steht ebenfalls für eine Ablehnung oben angeführter Greuel und das wird von den Pommern (und dazu zählen Bürger Greifswald nun einmal) fast ausnahmslos anerkannt.

    Ein Ferdinand von Schill darf sich ebenfalls dazu zählen, als Freiheitskämpfer den Pommern im Gedächtniss zu bleiben. Auch wenn seine Handlungen taktisch gesehen eher ein Himmelsfahrtkommando waren, denn die Fremdherrschaft abgekürzt hätten.

    Auch die erfolgreiche Abwehr durch Stralsunder Bürger, die sich standhaft jedem verlogenen Lockangebot von katholischen Massenmördern wie Tilly und Wallensteins verweigerte und deren mordende Sodateska zurückschlug, wird den Pommern im Gedächtniss bleiben.

    Die selben Söldner die unter Tilly in Magdeburg wenig später die gesamte Stadtbevölkerung massakrierte nach dem die Stadt zuvor von Wallenstein ausgepresst worden war.

    Von Leuten wie Ihnen wird Wallenstein ja wieder als Intellektueller, der den Stralsunder Bürgern doch eigentlich nichts Böses wollte, hätte man seine Soldaten nur eingelassen dargestellt.

    So viel zu Ihrer verqueren Geschichtsauffassung.

    Die französische Revolution brachte genau betrachtet nur politisch motivierten Massenmord und ständig von Frankreich ausgehende imperiale Kriege. Politisch gesehen sogar die Restauration der Monarchie in Form eines Kaiserreiches an Stelle einer bürgerlichen Demokratie.

    Denn auch 1870 wurde (wieder hieß der Mann Napoleon diesmal III) anderen Völkern der Krieg erklärt. Obwohl sowohl Wilhelm der II und Bismarck der tollwütigen, kriegsgeilen französischen Monarchie keinen Anlass zur Kriegerklärung gab und einen als rechtmäßig anzusehenden und von den Spaniern gewollten Thronfolgerkanditaten um des lieben Friedens Willen zurückzog, man musste ja gerade gegen Österreich kämpfen, zurückzog.

  3. So viel zu meiner verqueren Geschichtsauffassung?

    „Aber Leute wie Sie haben in Ihrem Leben noch nichts kapiert und verstehen außer dem Geschäft des Verunglimfens und rüder Propaganda im goebbelschen Sinne nichts. Schon gar nichts von dem was einer Demokratie dienen könnte.“

    Ich empfehle mal den Blick in ein Geschichtsbuch und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Faschismus und seinen Wegbereitern. Im übrigen möchte ich sie darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Blog um das Projekt einer einzigen Person handelt, wie sich mit einem Blick ins Impressum schnell feststellen lässt.

    Auf den Rest ihrer Zeilen werde ich nicht weiter eingehen.

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