Filmfestival Ueber Mut #11: „Teenage Response“

Das Filmfestival Ueber Mut endet mit dem mehr als zweieinhalbstündigen Monument Teenage Response (D, 2009,  160 Min.), in dem 13 Berliner Jugendliche ihr Inneres nach außen kehren. Die aufgenommenen Interview-Situationen werden im Film durch die visuelle Gestaltung in eigens erbauten Räumen erweitert und dadurch vom Alltag abgekoppelt. Zu den interviewten Jugendlichen gehört unter anderem die Rapperin Sookee, die zuletzt vor drei Monaten im IKUWO auftrat.

teenage response film

„Alles in Plastik gepackt, alles abwaschbar“, so sieht Anton das kontrollierte Leben der Erwachsenen. Er ist einer von 13 Berliner Jugendlichen, die der Kritik an ihrer Generation ihre eigenen Geschichten und Gedanken entgegensetzen. In „Teenage Response“ zeichnet die Regisseurin Eleni Ampelakiotou unverfälschte Porträts von Heranwachsenden. Sanft, angriffslustig, ernst und poetisch schildern die Jugendlichen ihre Erlebnisse in der Familie, unter Freunden, in der Schule und in der Liebe. Fakten wie Alter, Abschluss oder Ausbildung interessieren nicht, es geht um das Innere der jungen Menschen. Der Film durchwebt ihre Erzählungen mit eindringlicher Musik, Licht- und Rauminstallationen, die ihre starken Charaktere widerspiegeln.

Video (02:08)
[youtube uuruWXZ22Ik]

Dieser Abend wird von der Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationalen gestaltet. Der Filmvorführung schließt sich eine DJ-Lounge an.

Fakten: 07.10. | 20 Uhr | IKUWO | 3,50 EUR (Arbeitslose & Flüchtlinge kostenlos)
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Das riesige Case

Schier untragbar groß: Ein riesen Case auf Rädern, statt auf Rollen. Heute und gestern und vielleicht sogar noch morgen in der Nähe der S-Bahn-Station Warschauer Straße zu begutachten. Die Verschlüsse sind der Hammer. Samstag konnte mal auch noch die Zugmaschine bewundern, die ist aber auf dem Photo nicht mit drauf. Dieses Vehikel muß mensch gesehen haben!

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BHBhf

Seit kurzem ist er eingeweiht. Messerstechende Jugendliche konnte ich nicht entdecken, dafür jede Menge Stahl, Glas und Beton. Schön finde ich die gewagte Architektur, die schwebenden Gleise, die Offenheit. Ob es da früher oder später zu Suizidversuchen kommen wird? Wie dem auch sei, der Bahnhof passt in die Zeit: Menschen sollen funktionieren! Angeblich soll die Distanz von unten nach oben (ganz oben) in 8 Minuten zu bewältigen sein. Wie lange braucht ein durchschnittlich schneller Fußgänger von der Europakreuzung bis zu den Greifswalder Gleisen?

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