„Rigoletto“ am Theater Vorpommern ÔÇô Ein gelungener Abend trotz verwirrender Regie

Eine Theaterkritik von Georg Meier

Rigoletto — wir kennen ihn alle: ein Buffone, ein Spa├čmacher, der sich gern auf Kosten anderer am├╝siert, auch wenn die dann teuer daf├╝r zahlen m├╝ssen. Der verliert also seinen einzigen Schatz, seine Tochter, durch eben jene Machenschaften, die ihn selbst auszeichnen. Gro├če Verzweiflung und die Tochter stirbt in einer rekordverd├Ąchtig langen Sterbeszene. So der Klassiker.

RIGOLETTO TR├äGT SCHWARZ, ER IST JA AUCH DER B├ľSE

Ganz anders am Theater Vorpommern: Die Hofgesellschaft des Herzogs von Mantua ist ├╝bersetzt in eine Modegesellschaft der 70er. Das sind aufwendige Kost├╝me und T├Ąnze, die man gern sieht — das leuchtet ein. Hofgesellschaft in Mantua, das w├Ąren ja auch aufwendige Kost├╝me und T├Ąnze. Das sieht vielversprechend aus, also freut man sich auf Rigoletto. Bestimmt das beste Kost├╝m. Leider nicht. Rigoletto tr├Ągt Schwarz, er ist ja auch der B├Âse. Und das ist noch nicht alles.

Rigoletto

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