Stellenausschreibung: Flüchtlingsarbeit am PSZ

Am Psychosozialen Zentrum (PSZ) ist ab dem 1. Mai 2011 eine Stelle zu besetzen, für die eine diplomierte Psychologin gesucht wird. Eine Verlängerung der vorerst bis Jahresende befristeten Teilzeitstelle (30 Wochenstunden) ist bereits beantragt.

Das PSZ leistet seit inzwischen 20 Jahren Flüchtlingsarbeit vor Ort, begleitet Migranten bei Behördengängen, vermittelt ärztliche Hilfe und bietet Unterstützung für die Bewältigung des Alltags. Die Betreuten stammen vorwiegend aus dem Irak, Armenien, Bosnien und dem Kosovo.

migration streetart(Foto: Chris Loneragan via Shutterstock)

Zu den Aufgaben der neuen Mitarbeiterin gehören die psychologische Beratung von Flüchtlingen, die Vermittlung an stationäre Einrichtungen und ambulante Psychotherapeuten im Raum Vorpommern sowie Diagnostik und Krisenintervention. Die Arbeit geschieht in Kooperation mit einer Sozialarbeiterin und schließt auch mobile Beratungsgespräche im Raum Vorpommern mit ein.

Von den Bewerberinnen wird Offenheit, kulturelle Sensibilität und die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten erwartet. Wünschenswert sind außerdem Erfahrungen im Bereich Flucht/Migration und einschlägige Sprachkenntnisse, zum Beispiel Farsi oder Russisch. Die Tätigkeit geht mit flexiblen Arbeitszeiten, interner Supervision und einer angemessenen Bezahlung einher. Für weitere Auskünfte steht Britta Heinrich (03834-3046) zur Verfügung.

Die schriftlichen Bewerbungen sind so schnell wie möglich an die folgende Adresse zu richten:

Kreisdiakonisches Werk Greifswald-Ostvorpommern e.V.
Bugenhagenstr. 1-3
17489 Greifswald

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Vortrag: Berufliche Chancen für jugendliche MigrantInnen in M-V

Morgen veranstaltet das Psychosoziale Zentrum für Migranten in Vorpommern (PSZ) den Fachtag Chancen beruflicher Integration jugendlicher MigrantInnen in Mecklenburg-Vorpommern und lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme daran ein.

psz greifswald Eine Attraktivitätssteigerung Mecklenburg-Vorpommerns für Migranten und Migrantinnen stelle nach Aussagen Katriona Dannenbergs (PSZ) eine demographische Notwendigkeit dar, um den durch Abwanderung und sinkende Geburtenrate bedingten Bevölkerungsverlust im nordöstlichsten Bundesland zu kompensieren, „doch auch MigrantInnen bleiben nur hier, wenn sich ihnen eine berufliche Perspektive bietet“.
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Gerade junge Migranten aus bildungsfernen Schichten haben Schwierigkeiten, auf dem ohnehin schon engen Arbeitsmarkt Mecklenburg-Vorpommerns Fuß zu fassen. Die eingeladene Referentin Frau Dr. Margit Maronde-Heyl von der RAA M-V wird

psz-hgwaufzeigen, wie durch verbesserte Sprachförderung schon in der Schulzeit entscheidende Weichen gestellt werden können.
Frau Ulrike Seemann-Katz vom Flüchtlingsrat M-V wird darstellen vor welchen Problemen jugendliche Flüchtlinge bei ihrer Suche nach Arbeit stehen“.

Nach den beiden Vorträgen wird eine Podiumsdiskussion mit einem leitenden Vertreter der Arge Greifswald, einem Arbeitgeber der Region und Mitarbeitern der Migrationsarbeit stattfinden.

Fakten: 17.03. | 15-19 Uhr | Lutherhof | kein Eintritt