Intern: Heimatgefühle

Die vergangene Woche endete für mich mit der Teilnahme an der Tagung Heimatgefühle. Lokale Medien in einer globalen Welt. Man hatte mich nach Halle (Saale) eingeladen, damit ich im Rahmen eines Speedlabs aus der Praxis des (sub)lokalen Bloggens berichte.

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Einbaumwächter Friedrich Lüth kommt nach Greifswald

Vom 23. bis zum 27. März wird in Greifswald die Jahrestagung des Mittel- und Ostdeutschen Verbands für Altertumsforschung e.V. stattfinden. Für sich ist das keine Neuigkeit von großem Interesse, wäre nicht einer der Referenten Professor Friedrich Lüth, der frühere Leiter des Landesamtes für Bodendenkmalpflege.

Lüth gerät derzeit in die Schlagzeilen, weil unter seiner Leitung die beiden etwa 7000 Jahre alten Einbäume vom Strelasund verrottet wurden.  Er sorgte für bundesweiten Aufruhr und seit Mitte März 2009 prüft die Staatsanwaltschaft, ob eine Pflichtverletzung von strafrechtlicher Relevanz vorliegt.

Ironischerweise wird sein Vortragsthema Jäger – Bauern – Fischer: Neue Ergebnisse zur Steinzeit in Nordost-Deutschland heißen und im thematischen Block Neues aus der Landesarchäologie am 25. März um 14.40 Uhr im Alfred-Krupp-Kolleg zu hören sein. Mehr Informationen zum Archäologie-Skandal finden sich in einem inzwischen eingerichteten Wikipedia-Artikel. Und so kriegt Greifswald dann doch mal wieder prominenten Besuch.

Im heutigen Lokalteil der Ostsee Zeitung Greifswald wird ebenfalls auf die Veranstaltung hingewiesen, die Personalie Lüth hingegen findet keine Erwähnung. Dabei ist das Thema auf Seite 1 des überregionalen Mantels.

(Bildquelle: Spiegel Online)