nordoststreifen: „Ich, Tomek“

Heute Abend findet die einzige Vorveranstaltung des Polenmarktes 2010 statt und es wird eine Art cineastisches Warm-Up im Pommerschen Landesmuseum angeboten.

Gezeigt wird der Film Ich, Tomek (PL, 2009), der erst im Sommer dieses Jahres die deutschen Kinos erreichte und der sich nahtlos in die wärmstens zu empfehlende Filmreihe nordoststreifen einbettet, die das filmische Drama über Kinderprostitution an der deutsch-polnischen Staatsgrenze präsentiert und ihm das Prädikat Besonders wertvoll anheftet.

In Ich, Tomek geht es um einen 15 Jahre alten Jungen, der in der deutsch-polnischen Grenzstadt Gubin aufwächst, sich verliebt und plötzlich Geld braucht – Geld, das sich nicht einfach so verdienen lässt. So gelangt Tomek schließlich ins Zuhältermilieu und beginnt, sich zu prostituieren.

Vor dem Hintergrund des Wohlstandsgefälles an der Grenze zwischen Deutschland und Polen erzählt Regisseur Robert Gliński eine existentielle Geschichte, die universell für eine junge, europäische Generation auf der Suche nach Identität, Liebe und Wohlstand steht.

Die Filmvorführung kommt durch die Kooperation der Kulturreferentin für Pommern, des Filmclubs Casablanca und des Polenmarktes zustande. Hier sei noch auf den deutschsprachigen Trailer verwiesen.

Fakten: 18.11. | 21 Uhr | Pommersches Landesmuseum | 3 EUR

Verwandte Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.