Bollerwagen, Bier und Busenkumpels – Zum Herrentag nur das Dollste!

Eine Glosse von Ferdinand Fantastilius

kolumne 17vierEndlich wieder Herrentag. Nachdem die ollen Blagen tags vorher mit Spielzeugmüll und Naschwerk anlässlich ihres Kindertages geehrt wurden, kann Vati heute endlich auch die Sau rauslassen. Es handelt sich hierbei natürlich nicht um ein edles Glücksschweinchen aus Marzipan, sondern um einen haarig-miefigen Krawall-Eber alleroberster Kajüte.

Ein Totentanz auf Testosteron

Auch der kleinste Stiernacken darf sich heute endlich mal behaupten. Auch die schwachen Cliquenglieder – solche, die bei der Kiezpatrouille immer in zweiter Reihe hinterher stolpern – dürfen heute mitspielen, beim Wetteifern um den Allermaskulinsten. Highlife wie in der Bier- und Kräuterbutterwerbung. Heute darf auch der größte Blödmann ein Gourmeggle sein. Draußen im Grünen mal den Sack baumeln lassen, den man sonst so ungelenk durch das eigene Blödmannleben schleift. An allen Ortsecken tobt ein munterer Totentanz auf Testosteron. Blasse Versicherungsvertreter, hemdsärmelige Sportzeitschriftenabonnenten und schmerbäuchige Leitartikelleser, sie alle verwandeln sich an diesem warmen Junitag in geistbefreite, Schnapsgürtel tragende, biervolle Bollerwagen über teerweiche Straßenkreuzungen wuchtende Alltagseskapisten.

herrentag wagen

Die maskuline Selbstbehauptung ist in diesen Tagen der Metrosexualität und zunehmenden Alltagseinflussnahme des weiblichen Geschlechts wahrlich keine leichte. Die ehemals gemütlichen Radfahrten durchs Land werden zu regelrechten Orgien des ritualisierten Mackertums hochgeschraubt. Vermännlichung durch Entmenschlichung. Gleichschaltung durch Besinnungslosigkeit. Heute sind wir alle eins.

Bratmaxen und Bohnerwachs

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Am Herrentag haut man sich den Bauch mit Bier voll und den Kumpels mit der Pranke auf die Schulter. Kalle, Fiete, Bernd und Torben fahren ziellos durch die Landschaft, während ihre Gattinnen schon mal die Kaffeetafel herrichten. Den Grill schmeißen die Herren Bratmaxen natürlich selbst an. Und nimm das Gemüse von meinem Grill du Sau! Ich fress‘ nur Totgemachtes! In panischer, an Identitätsverlust grenzende Sorge um ihr Standing als echte Kerls, schleicht sich im Gebaren der Jungs wieder eine Freude am offensiv Maskulinen ein. Anpacker und Macher, Krawallbuben und Brüllaffen. Ihre Freundinnen sind gutherzige, aber willenlose, personell wacklige Schlappergabis. Ihr Gott heisst Mario Barth. In ihren Fluren der Geruch von Bohnerwachs. Sie waren noch niemals in New York.

mario barth media markt

Doch wenigstens am Herrentag mal raus aus den Stadtgrenzen: Brunfthaft wild durcheinander lallende, elchige Stinkrüpel quetschen sich wie aufgehende Pilze in hübsch ausflorierte Kremser. Gorillabrüste werden getrommelt. Freundeskreise werden gefestigt, andere zerbrochen. Unter der weinberebten Pergola im Schrebergarten bricht einem der Gartenstuhl unterm Hintern weg. Alle lachen, keiner kann mehr geradeaus schauen. Es ist 12 uhr mittags. Einer wird heute noch mit der Nachbarskatze Fussball spielen. Ein anderer reißt im Wahn das Waschbecken aus der Wand.

Stereo- und Siegertypen?

Eine Groteske. Enthaarte Hantelheinis und schiefe Sackfaltengesichter in selbstbestimmter Stumpfheit. Verschwiemelte Selbstangeiler, die sich in mannshoher Selbstüberschätzung ihrer eigenen Imposanz ergießen. Vom Definierungsdrang ausgemergelte Trau-mich-alles-Trottel. Siegertypen mit vor Erregung bibbernden, rosettenviolett angebläuten Lippen, Identitätsängstler, Krampfmänner.

Aus ihren Sprechluken entfliehen nicht mehr zusammenflickbare Laute zwischen Begeisterung und Entgrenzung. Natürlich nicht einer guten, hippiesk gedachten, experimentellen und bewusstseinserweiternden Entgrenzung, nein, dieses Urwaldgebrüll ist Zeugnis eines kompletten und zudem ganz und gar beabsichtigten Selbstverlustes. Einmal im Jahr kann man das ja machen. Danach gilt es, sich wieder einzureihen in den Trott aus Maloche, Lotto und Sesselfurz. Aus Mausejungs und Kaninchenbuben werden kerlige Keiler. Torben ist heute wieder etwas ungelenk am Rad und fährt krummbucklig vorneweg. Eine halbverdorbene Blume im Revers seines beuligen Jackets. Kalle, Fiete und Bernd finden allein schon seinen Namen ziemlich ungelenk: „Torben“. Ihnen fällt jedoch kein passender Spitzname für ihn ein. Torben ist immer seltsam still, als hätte er ein Buch oder sowas gelesen. Vielleicht war Torben ja schon in New York, denken sie, während er an der Tankstelle neues Bier für alle holt.

herrentag zuviel bier

Von den Kremsern kotzen die Altherren in die Nachbargärten. Sie machen Witze über Pferdehintern und prosten den gefliederten Rädern am Straßenrand zu. Hin und wieder liegen Leute im Graben. Die Heimkehr der Versehrten von der Alltagsflucht. Auch der herrentagsche Urlaub im Exzess nimmt irgendwann sein Ende. Müde und traurig taumeln sie heimwärts. Im Blinzeln gegen die Sonne schiebt sich eine kloßige Selbstferne in ihr Delirium – so wie im Urlaub der eigene Alltag matt und weichgezeichnet, wie ein altes Foto fremd und unwirklich wird. Oh, dieser Kater! Für den Freitag haben sie vorsichtshalber Urlaub genommen.

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35 Gedanken zu „Bollerwagen, Bier und Busenkumpels – Zum Herrentag nur das Dollste!

  1. „Verschwiemelte Selbstangeiler“…..
    Wort: V E R S C H W I E M E L T
    Synonymgruppe: angeschwollen · aufgedunsen · aufgeschwemmt · aufgeschwollen · aufgetrieben · bamstig (österr.) · dostig (österr.) · gedunsen · geschwollen · schwulstig · verquollen · verschwiemelt (norddt.) · verschwollen

    …wieder was gelernt… DANKE! 🙂

  2. Applaus! Ich möchte hiermit den Autor dieses Artikels für den nächsten Büchner Preis vorschlagen! Ganz große Kunst!

  3. schön wenn es einen aufgeilt in solcher quantität und pseudo-eloquent über irgendwelche assis zu lästern (..denn genau das ist es lieber ‚glossen‘-schreiber).

    zwar mag der verfasser schon mal new york bereist haben – es mutet allerdings stark an, als wäre sein leben noch erbärmlicher als das der schnappsleichen, welche er hier so blumig beschreibt.

    ach, und lustig ist das ganze auch mal null!

  4. Ich lach‘ mich kaputt. Herr Leuch hat sich nicht getraut, was zu sagen. Stimmt, für Zurückhaltung sind nun wiederum Sie, lieber Herr Leuch, ja seit jeher bekannt.

  5. Blas Kommentar bestätigt den seit langem von mir beobachteten Zusammenhang zwischen dem individuellen Gebrauch von Derivaten der Art pseudo+x und der Qualität von x bei dieses Derivat gebrauchenden Individuen oder mit ganz anderen, das Offensichtliche zusammenfassenden Worten: Wer diesen Text nicht eloquent findet, scheint nicht allzu viel von Eloquenz zu verstehen.

  6. @Nico: Nur, wenn du Eloquenz gänzlich abgekoppelt vom Inhalt siehst. Sprachliches Jonglieren ist an sich ja ganz lustig. Wenn es sich inhaltlich aber lediglich um die Umschreibung einer einzigen, zwar nicht falschen, aber auch nicht besonders geistreichen Erkenntnis dreht, würde ich nicht von Eloquenz reden, da der Text zum reinen Selbstzweck verkommt. Ist dies der Fall – und bei den bisherigen Glossen von „Ferdinand Fantastilius“ war es so – dann liest es sich wie eine literarisierte Form eines Synonymwörterbuchs. Mal geistreich, mal weniger, aber immer ohne, dass dabei was rauskommt.
    Insofern fordere ich in idealistischem Höhenflug mehr von solchen Texten, aber bitte mit Inhalt. Überrasche uns mit neuen Perspektiven und Erkenntnissen, anstatt uns mit, zugegeben teils exquisiten Worten das um den Mund zu schmieren, was wir sowieso schon immer geahnt haben.

  7. @alle new-york-missversteher:

    In ihren Fluren der Geruch von Bohnerwachs. Sie waren noch niemals in New York.“ (Fantastilius)

    Es roch nach Bohnerwachs und Spießigkeit […] Ich war noch niemals in New York.“ (Jürgens):

    http://www.youtube.com/watch?v=JFSq3bZsdhQ

    @nico, leuch, jockel:

    Nutzt für euren Privatkram bitte E-Mail, Foren oder ein anderes Medium – hier gehörts nicht hin.

    @nico, moby_dick
    Zustimmung bei den Derivaten!

    Aufgrund des systemhaften Charakters von Sprachen ist dabei zu unterscheiden zwischen der reinen Fähigkeit zur grundlegenden Kommunikation und Interaktion in einer Sprache (engl. command, im Deutschen oft „Beherrschen in Wort und Schrift“) und einer graduellen Kompetenz, das heißt der Kenntnis und richtigen Anwendung der jeweiligen komplexen Sprach- und Stilmittel. In letzterem Fall spricht man auch von Sprachgewandtheit bzw. Eloquenz.

    Hohe Eloquenz beruht nicht zwingend auf einer hohen Bildung oder einer professionellen Ausbildung, oft liegt sie in der gesamten Persönlichkeit des Erzählers begründet.

    (wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachfertigkeit)

    P.S.: Bis dato gab es erst eine (!) Glosse von Ferdinand Fantastilius.

  8. @moby_dick: Ich stimme Dir zum Teil zu, was die eventuell noch ausbaufähige Diversität und Qualität von „Erkenntnissen“ im vorgelegten Text anbelangt. Das bedeutet aber nicht, dass der Text nicht auch so schon lesenswert und ausgesprochen unterhaltsam (und zweifelsohne eloquent) ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau Du mit „gänzlich vom Inhalt abgekoppelter Eloquenz“ meinst, aber feststeht doch, dass die Ausdrucksseite nicht von der Inhaltsseite zu trennen ist. Man kann sicher darüber diskutieren, ob Ferdinands Text als eine literarisierte Form eines Synonymwörterbuchs ist oder nicht, aber zu behaupten, dass dabei nichts „rauskommt“ finde ich nicht richtig. Wenn das so wäre bräuchten wir ja keine Synonyme, geschweige denn Synonymwörterbücher. Bedeutungsgleiche Lexeme gibt es nicht. Interessant sind gerade die Bedeutungsunterschiede zwischen Synonymen. Ferdinands Schöpfung von komplexen und originellen Synonymen lässt eine individuelle und ausgesprochen humorvolle Sicht auf den Textgegenstand erkennen, an der er uns mit seinem Text teilhaben lässt. Ich kann daran nichts schlechtes finden.

  9. ich heiße bla und alles was ich sage ist bla bla, denn in meinem kopf ist nur blub blub.

    zudem sollte nicht vergessen werden, dass diese texte eine ganz schöne leistung darstellen, ich kenn nämlich keine andere ameise die sowas kann!

  10. Also bei uns in Vipperow in Mecklenburg wurden eigentlich schon immer auch Frauen am Herrentag beteiligt. Beim obligatorischem Bierkastenrennen gab es Frauenteams und auch gemischte Teams.
    Eigentlich habe ich den Herrentag als positiv empfunden.
    Klar haben einige Männer komisch geguckt als da grölende und verdreckte Frauen auftauchten. Das waren aber vor allem Touristen aus dem Westen, denen haben wir dann erzählt,dass das im Sozialismus bei uns eingeführt wurde.

    Also gegrillt wurde da schon und ich fand es schon etwas diskriminierend, dass neben Fleisch nur Grillkäse gegrillt wurde.
    Und alles auf dem selben Rost. Also habe ich mein Salzgurkenglas aufgeschraubt,das Wasser abgegossen und Vodka nachgefüllt.
    Primitiv und Vegan geht eigl. ganz gut zusammen.

    Aus Spass haben wir immer Bibi Blocksbergkasetten mitgenommen,
    und uns jedesmal ein Bier reingeholfen wenn Hex Hex darin vorkam.
    Wie besoffen man dann ist kann sich ja jeder vorstellen. Vor allem Folge 56 ist zu empfehlen.

    Wenn man sich drauf einlässt und mal nett nachfragt, kann das unter Umständen echt eine nette Erfahrung sein. Und der ein oder andere Mann ist nach gemeinsamen kilometerweiten Marsch mit Bierkasten in praller Sonne erstaunlich offen.

  11. Zu bemerken ist im uebrigen auch das dieses Jahr 2 Frauen den Greifswald-Bierkasten-Lauf gewonnen haben. ^^

    Nicht destotrotz gab es erstaunlich viele Leute, die sich wegen jedem Scheiss pruegeln wollten und heftig rumgemackert haben…

  12. http://www.faz.net/artikel/C30105/kommentar-tod-am-vatertag-30430768.html

    Fantastilus bekommt hier Rückendeckung von der FAZ – ob das auf seine Geisteskindschaft schließen lässt? Man weiß es nicht. Aber man weiß, dass der Blogmaster in dem Maße weiterhin solche Glossen veröffentlichen sollte, wie er bitte dafür sorgen möge, dass die Kommentare auch orthographische Mindeststandards einhalten. – Wenn ich mich angewidert abwenden will, dann lese ich die Diskussionen auf spiegel.de.

    Beste Grüße
    Achim

  13. Aber man weiß, dass der Blogmaster in dem Maße weiterhin solche Glossen veröffentlichen sollte, wie er bitte dafür sorgen möge, dass die Kommentare auch orthographische Mindeststandards einhalten. – Wenn ich mich angewidert abwenden will, dann lese ich die Diskussionen auf spiegel.de.

    Hmm…. bei der Syntax ist in deinem Kommentar aber auch einiges durcheinander…

    Beste Grüße,
    Joachim 😉

  14. zum thema onlinediskussionen auf spiegel-und-wie-sie-alle-heißen:

    letztlich ist das krampfhafte saurauslassgebahren irgendwelcher dampfhammerherrentagsverrückten eben ja ähnlich käsig und nervig, wie die drangseligen revierkämpfe, die manchmal in derlei regelrechten kommentarschlachten unter ebenjenen kolumnen der bildungsbürgertümlichen leitmedien nachzulesen sind.

    der obenstehende text ist eine große aneinanderreihung von stereotypen (wie in der dritten zwischenüberschrift angedeutet) und klischees, nichts anderes. es ist ein comic, der nicht den anspruch hegt in überschwänglich visionären, gesellschaftstheoretisch relevanten oder ausgekocht analytischen, geschweige denn verhaltensvorschreibenden dimensionen herumzuschiffen.
    sollen doch leute an solchen tagen mal ihren „mann“ spielen und stehen, wie man sagt – ist doch niedlich.

    und selbstredend war ich persönlich noch niemals in new york. für derlei weltenkundlerische unternehmungen fehlt mir schlicht das geld. es war, wie jockes bereits darlegte, natürlich eine anspielung auf das wunderbare lied von udo jürgens, diesem eleganten und charmebegabten lyrik- und sexgott des gehobenen deutschen schlagers.

  15. @Achim

    Sätze mit einem Gedankenstrich anzufangen zum Beispiel. Und wenn ich den zitierten Satz lese, muss ich folgendes daraus schließen:

    1. man weiß, dass der Blogmaster in dem Maße weiterhin solche Glossen veröffentlichen sollte

    Woher weiß man denn das? Oder ist das eine Annahme, weil solche Glossen hier irgendwie gut reinpassen?

    2. man weiß, wie er bitte dafür sorgen möge, dass die Kommentare auch orthographische Mindeststandards einhalten.

    Ist das jetzt als Aufruf an mich zu verstehen, dass ich jeden Kommentar an die deutsche Rechtschreibung anpassen möge?

    Das nur als Nachtrag, weil mich das Doppel Splitter-Balken eher nervt.

  16. mal ganz ehrlich: es mag ja noch einige wenige herren geben, die in der traditionslinie der väter auf ihren rädern einen tag ausserhalb von familie und anzug geniessen, ohne sich besinnungslos zu trinken und ins heimische bett zurücktorkeln, um sich pflegen zu lassen.
    aus meiner erfahrung (und ich durfte den tag arbeitend in der innenstadt verbringen) zogen mit diversen alkoholika geschmückte bollerwagen und (junge) männer vorbei, die unter dem einfluss der sonne und des hochprozentigen anfingen, miteinander sexelnd zu tanzen, weil die wenigen damen im umfeld rasch die flucht ergriffen. einer war immer der betrunkendste, der mühe hatte, der gruppe zu folgen, die sowieso kein wirkliches ziel hatte und ihren bollerwagen als anführer erkoren hat. und angesichts dieses kleinen umzugs frage ich mich doch, was das eigentlich noch soll!?
    also: nichts gegen das zelebrieren einer tradition, aber es ist doch „herrlich“ mitanzusehen, dass dieser tag mehr und mehr dazu genutzt wird, sich volllaufen zu lassen und möglichst dämlich dabei auszusehen, weil das ja einmal im jahr völlig p.c. zu sein scheint.
    in diesem sinne bin ich gespannt, welche heinis dies im nächsten jahr toppen.

  17. @ Jockel

    Mh. Nun ja, mit SYNTAX hat das alles nichts zu tun, zumal Du meinen Vergleichssatz auseinandergerissen hast, ohne offenbar die Konstruktion verstehen zu wollen.

    Ein letztes Wort: Man weiß das alles deshalb, weil der interessierte Leser sich im Wissen um das befindet, was geistreich und stilvoll ist. Dass das niemals zusammenfällt mit Rechtschreibfehlern, die gleichsam Resultat und Ursache dieses Mangels sind, weiß jener Leser auch. Und daher wünschte er sich, Du würdest diesen ganzen Schrott einfach löschen.

    Was ist eigentlich ein „Doppel Splitter-Balken“?

  18. Naja, für mich stellt sich das durchaus als syntaktisches Problem dar.

    Das Doppel „Splitter-Balken“ war als Anspielung auf eine Redensart biblischen Ursprungs formuliert…

    „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!“ (Lk 6,41-42)

  19. @Jockel: Schade, ich bin ein wenig enttäuscht, ich liebe deine scharfsinnigen Beobachtungen zu gesellschaftlichen Großereignissen wie diesem. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wünschte ich mir einen neuen Text zum nächsten Jahr statt „copy ’n‘ paste“. Schließlich ist ALLES im Wandel. (Außer die Musikauswahl meiner dauerbreiten Nachbarn vielleicht).

    1. Ich finde diesen Gastbeitrag so scharfsinnig, dass ich mir da nur schwer eine Steigerung zugetraut hätte. Gewiss ist auf jeden Fall, dass der Herrentag nächstes Jahr wiederkommt und ich nehme deine Kritik mal als Ansporn, mir da was einfallen zu lassen. Kann ja nicht jedes Jahr auf die gleichen Texte verwiesen werden 😉

      1. Kann ja nicht jedes Jahr auf die gleichen Texte verwiesen werden

        Klar kann das. Ist doch jedes Jahr der selbe Quatsch. Wann ist copy ‘n’ paste angebrachter? Und richtig: einen treffenderen und lesenswerteren Text dafür wirds nie geben! 🙂

        PS:
        cooler Anzeigen-Fake mit dem blöden Barth.

  20. zitat „Endlich wieder Herrentag. Nachdem die ollen Blagen tags vorher mit Spielzeugmüll und Naschwerk anlässlich ihres Kindertages geehrt wurden, kann Vati heute endlich auch die Sau rauslassen.!

    kindertag ist doch am 1.juni also der kommt doch erst…aber sonst gut geschrieben ich fühl das

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