Einwohnerversammlung zur Umgestaltung der Gützkower Straße

Morgen wird die interessierte Öffentlichkeit über die geplante Umgestaltung der Gützkower Straße informiert, von der neben der eigentlichen Straße auch die Geh- und Radwege betroffen sein werden. Diejenigen, die eine solche Umgestaltung aber am meisten betrifft, sind die Anwohner — und ebendiese sollen frühzeitig in die Sanierungsmaßnahmen miteinbezogen werden.

hgw guetzkowerBei der hierfür anberaumten Informationsveranstaltung werden Mitarbeiter des Stadtbauamtes, des Planungsbüros Merkel Ingenieur Consult und des Ingenieurbüros Pohl im Rathaus das Bauvorhaben vorstellen. Die Sanierung, die auch die Erneuerung der Versorgungsleitungen beinhaltet, soll sich am historischen Umfeld der Fleischervorstadt orientieren. In den Plänen tauchen auch Parkplätze und die Randgestaltung mit Bäumen auf.

Anwohner, Gewerbetreibende und Interessierte sind eingeladen, sich morgen mit ihren Hinweisen, Vorschlägen und Ideen einzubringen. Laut Pressemitteilung soll es noch 2012 mit dem ersten Bauabschnitt losgehen. Von den Eigentümern der anliegenden Grundstücke werden keine  Ausbaubeiträge erhoben.

(Foto: ©Kevin Neitzel via Flickr)

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Fakten: 02.02. | 18 Uhr | Rathaus
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6 Gedanken zu „Einwohnerversammlung zur Umgestaltung der Gützkower Straße

    1. Ich war leider nicht da, aber Herr Oberdörfer von der Ostsee-Zeitung:

      Anwohner fordern Tempo 30 in der Gützkower Straße
      Große Zustimmung zur Neugestaltung. Arbeiten sollen 2012 beginnen.

      Greifswald (OZ) – Im letzten Quartal dieses Jahres sollen die Arbeiten zur Umgestaltung der Gützkower Straße beginnen. Darüber informierten Andreas Hauck vom Stadtbauamt und Nils Bartels vom Planungsbüro Merkel Ingenieur Consult aus Neubrandenburg.

      Sie stellten im Bürgerschaftssaal den Anwohnern das Projekt vor. Die Gützkower Straße soll von der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Einmündung der Pestalozzistraße ihr Gesicht verändern. Stellflächen entstehen, auf beiden Seiten werden Bäume gepflanzt. Kostenschätzungen wollte die Pressestelle der Stadt gestern auf Nachfrage nicht nennen. Dazu müsse man die Ausführungsplanung abwarten.

      2012 werden laut Hauck die Bauleute noch nicht im eigentlichen Straßenkörper aktiv. Allerdings sei eine technische Meisterleistung geplant. Der Hintergrund: Die Ableitung des Regenwassers wird durch den Stadtgraben erfolgen, der nördlich der Bahnhofstraße verläuft. Um die dafür nötigen Rohre in der Kreuzung mit der Bahnhofstraße zu verlegen, hätte man sieben Meter tiefe Gräben ausheben müssen.

      Stattdessen werden die Leitungen unterirdisch durch das Erdreich getrieben. „Die Fahrbahn bleibt geschlossen, und es wird keine größeren Sperrungen geben“, versicherte Dirk Schöbel vom Ingenieurbüro Schöbel.

      Hauck hofft, dass 2013 alle drei Bauabschnitte nacheinander fertig gestellt werden können. Wie Nils Bartels berichtete, sind das der Abschnitt von der Kreuzung Bahnhofstraße bis hinter den Knotenpunkt Wiesenstraße, daran anschließend der Bereich bis hinter den Knotenpunkt Burgstraße und zuletzt der Teil bis zur Pestalozzistraße. Neben einer 4,50 Meter breiten Fahrbahn sind beidseitig Fahrradschutzstreifen (durchbrochene Linien, die es schon jetzt gibt) vorgesehen. Die Gehwege bleiben den Fußgängern vorbehalten. In den Abschnitten hinter der Wiesenstraße wird man beidseitig parken können. Es sind Fußgängerüberwege, kleine Ruhezonen mit Bänken und Bushaltestellen geplant.

      In der Aussprache wünschten Bürger die Aufstellung von Hundetoiletten. Heftig debattiert wurde über Sinn und Unsinn der Radschutzstreifen. Der Greifswalder Planer Lothar Meinhardt hält es für erwiesen, dass diese „nicht funktionieren“. Besser seien kombinierte Fuß- und Radwege. Der Greifswalder Verkehrsplaner Gerhard Imhorst vertritt die entgegengesetzte Auffassung. Radschutzstreifen würden nach allen Erkenntnissen Unfallzahlen senken.

      Beifall gab es jedes Mal, wenn Tempo 30 gefordert wurde. Das allerdings hielten die Vertreter der Verwaltung für nicht vereinbar mit dem vorgesehenen Ausbau. Tempo 30 bedeute beispielsweise bei der Vorfahrt Rechts vor Links, den Verzicht auf Querungen und vorgesehene Verkehrsberuhigungen wie Aufpflasterungen.

      (http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&id=3360016)

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