Als am Greifswalder Museumshafen noch ein klassizistisches Stadttor stand

Im mittelalterlichen Greifswald gab es mehrere Stadttore, von denen nur eines das 20. Jahrhundert erleben durfte. Die vier großen von ihnen, das Fleischertor, das Mühlentor, das Fettentor sowie das Steinbecker Tor, prägen die Namen einzelner Stadtteile  bis heute. Sie wurden alle im Laufe des 19. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit, Platzmangel oder Baustoffbedarf abgerissen.

1833 wurde das Steinbecker Tor in klassizistischem Stil erneut erbaut, nachdem es 1817 und 1820 in zwei Schritten abgetragen wurde. Der Koloss überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet, wurde dann aber 1951 aus Gründen des zunehmenden Straßenverkehrs abgerissen. Wer heute am Museumshafen steht, wird sich vermutlich nur schwer vorstellen können, dass es einmal ein Bauwerk dieser Art in Greifswald gab.

Das Steinbecker Tor in Greifswald

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Ein Gedanke zu „Als am Greifswalder Museumshafen noch ein klassizistisches Stadttor stand

  1. Ich habe gerade die Datenbank „Bildindex der Kunst und Architektur“ für mich entdeckt. Falls Du sie noch nicht kennst: neben 4 Ansichten des Steinbeckertors gibt es noch viele weitere Fotos aus Greifswald – hauptsächlich aus dem 20. Jh. (gerade 1991 wurde offenbar eine Art Bestandsaufnahme gemacht), einige wenige jedoch auch älter. Die Navigation erfüllt nicht unbedingt alle Wünsche, aber über den Ortsindex kann mensch sich einen ersten Überblick verschaffen.

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