Letzter Aufruf: Fotoausstellung „Heimatkunde“ nur noch bis Monatsende geöffnet

Am 1. Oktober 2012 wurde im Pommerschen Landesmuseum die Ausstellung Heimatkunde – Greifswald in den 1980er Jahren vor einem zahlreich erschienenen Publikum eröffnet. Heute, gut drei Monate später, zählt sie schon über 12.000 Besucher und erreicht damit den zweitgrößten Publikumsstrom nach der Sonderausstellung Die Geburt der Romantik, bei der 2010 Gemälde und Grafiken von Caspar-David-Friedrich, Philipp Otto Runge und Friedrich August von Klinkowström gezeigt wurden.

ausstellung heimatkunde

Heimatkunde zeigt Fotodokumente vom Greifswald der 1980er Jahre, die der hier aufgewachsene Architektur-Fotograf Robert Conrad auf Zelluloid festhielt und bewahrte. Die Ausstellung ist ein Ausflug in eine Art Nachkriegs-Greifswald, das niemals von einer Bombe getroffen wurde.

Zu sehen ist dabei nicht nur der Bestand historischer Bausubstanz, sondern auch der zerstörerische Flächenabriss innerhalb der nördlichen Altstadt, die den sozialistischen Neubauten in großem Stil weichen musste.

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Vor kurzem widmete sich der NDR in einem sehenswerten Beitrag der Ausstellung und begleitete Robert Conrad durch Greifswald.

Heimatkunde kann noch bis zum 31. Januar in der Zeit von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr besucht werden. Die Ausstellung ist insbesondere wegen ihrer lokalen Relevanz etwas, das man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man in Greifswald lebt. Der Eintritt kostet 6 Euro bzw. 4 Euro (ermäßigt).

  • Fotoausstellung über das Sterben der Greifswalder Altstadt in den Achtzigern (Fleischervorstadt-Blog, 29.09.12)
  • Greifswald in den 1980er-Jahren (NDR, 06.01.13)

*Update*: Die bislang zweiterfolgreichste Ausstellung des Pommerschen Landesmuseums wird bis zum 3. März 2013 verlängert.

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