Critical Mass lässt Radlerherzen höher schlagen

Knapp 40 Radfahrer verabredeten sich gestern gegen 18 Uhr zu einer sogenannten Critical Mass, und fuhren gemeinsam als „geschlossener Verband“, weil die Straßenverkehrsordnung mindestens 15 Radelnden in dieser Konstellation das Recht einräumt, zu zweit nebeneinander die Fahrbahn zu benutzen.

Die kritische Masse bewegte sich von der Mensa durch die Innenstadt und bildete auf dem Markt einen kreisförmigen Fahrradkorso. Anschließend fuhr sie durch die Fleischervorstadt bis zur Europakreuzung, folgte der Wolgaster Straße bis zum Karl-Liebknecht-Ring und bewegte sich dann über die Anklamer Straße, die Mehring-Straße und die Osnabrücker Straße zurück in die Innenstadt.

Critical Mass in Greifswald

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Von der Critical Mass waren die meisten Teilnehmerinnen hörbar begeistert und freuten sich über einen huckelfreien Straßenbelag unter ihren Reifen. Auch viele motorisierte Individualverkehrsteilnehmer bekundeten mit zustimmendem Gehupe ihre Sympathie für diese Aktion. Aktivisten der Bürgerinitiative Diagonal ist besser nahmen die Fahrraddemo zum Anlass, mit Flyern über das kontroverse Querungsprojekt der Europakreuzung zu informieren.

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3 Gedanken zu „Critical Mass lässt Radlerherzen höher schlagen

  1. montag? alle anderen städte fahren aus überregionalem
    solidaritäts- und gemeinschaftsgefühl, sowie anschlussfähig-
    keit für externe immer am letzten fr im monat.
    gabs nen grund für das andere datum? verpeilung?
    extrawurst? aktive absage an die anderen cms? angst vor
    der freitäglichen studiflucht?

    1. Vermutlich Verpeilung und Nichtwissen. Die Veranstaltung wurde auch als Greifswalds erste Critical Mass beworben, was ja nicht ganz stimmt. Trotzdem schön, dass Leute was machen und sich für einen Pedaltritt aufraffen!

      1. Meines Wissens nach wurde doch am Ende der Veranstaltung gestern noch einmal auf den letzten Freitag des Monats hingewiesen bezüglich weiterer Proteste etc.
        Berichtigt mich, wenn ich das falsch aufgegriffen habe!

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