Stadtverwaltung sucht helfende Hände für die Bundestagswahl

Am 22. September steht die Wahl des 18. Bundestags in Haus. Für die Kommunen geht dieses Votum mit einem erheblichen organisatorischen Aufwand einher, denn für seine Durchführung sind neben den Wahlberechtigten vor allem etliche Wahlhelfer vonnöten. So werden auch für die 35 Greifswalder Wahl- und Briefwahlbezirke noch Leute gesucht, die mindestens 18 Jahre alt sind und am 22.09. mithelfen wollen. In einigen Wahlbezirken, zum Beispiel auf der Insel Riems, werden außerdem noch Vorsteher und Stellvertreter für die Wahlvorstände benötigt.

Wahlhelfer
(Foto: Gabi Eder / pixelio.de)

Wer bei der Bundestagswahl helfen möchte, erhält nähere Informationen beim  Wahlbüro im Rathaus (03834-521331 oder wahl01[ät]greifswald.de). Die Stadtverwaltung zahlt Wahlhelferinnen für diese Unterstützung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 21 Euro.

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6 Gedanken zu „Stadtverwaltung sucht helfende Hände für die Bundestagswahl

  1. Also echt mal: Wen interessierts? (Mich auf jeden Fall nicht.)
    Irgendjemand anders vielleicht? Oder wieso steht das hier?

    Eine Aufwandsentschädigung von 21€, würde mich vielleicht motivieren zur Stimmabgabe* zum Wahllokal zu latschen, reicht jedoch bei weitem nicht, um mich für das Projekt „Demokratiesimulation“ (a.k.a. Bundestagswahl) als Mitarbeiter einzukaufen.

    * Das Wort Stimmabgabe, sagt eigentlich schon alles: Gib deine Stimme ab und dann halt die Fresse (oder du kriegst eine drauf).

    „If voting changed anything they would make it illegal.“ – Emma Goldman

    1. Wenn´s dich nich interessiert, bleibt ja keiner mehr übrig, gut erkannt…

      Und warum es hier steht: das dürfte an der thematischen Nähe dieses Blogs zu Greifswald liegen und den gelegentlichen Hinweisen auf (kleine) Verdienstmöglichkeiten.

      Übrigens: die tolle Lehrstunde in „Wir-sind-alle-Sklaven-des-Systems-und-ich-erkläre-euch-wie-es-wirklich-aussieht-damit-ihr-endlich-die-Wahrheit-kennt“ ist zwar ziemlich angestaubt, wär mir aber fast ´n zwanziger Wert. 🙂

      1. „Wenn´s dich nich interessiert, bleibt ja keiner mehr übrig, gut erkannt…“

        hab ich nicht geschrieben. aber mal ernsthaft, interessiert es dich? (btw: hab ich weiter oben ja auch schon gefragt, ob es jemanden interessiert)

        „thematischen Nähe dieses Blogs zu Greifswald“ – Nun gut hier wird aber auch nicht jeder Kartoffelsack erwähnt der in HGW umfällt

        „Verdienstmöglichkeiten“ – sind hier eigentlich mit „Jobs“ getagged

        Übrigens: den angebotenen kann der Mario gut gebrauchen.
        Die gewünschte Lehrstunde gibts dann hier:
        http://www.youtube.com/watch?v=QJhFYJ_m7Bk&list=UUhwqUT3PFf5Ax14QT2tM-7g

        1. “Verdienstmöglichkeiten” – sind hier eigentlich mit “Jobs” getagged

          Sollte eigentlich auch „Absahnen #19: Stadtverwaltung sucht helfende Hände für die Bundestagswahl“ heißen, analog dazu: http://blog.17vier.de/2011/08/01/absahnen-12-wahlhelferinnen-gesucht/

          Wahlen ändern nix, sonst wären sie verboten! Langer Bart, aber ohne konkreten Gegenvorschlag, wie ein demokratisches System mit 82 Mio Teilnehmenden anders funktionieren könnte.

          Nun gut hier wird aber auch nicht jeder Kartoffelsack erwähnt der in HGW umfällt

          Das stimmt wohl, aber bei Reis nehme ich es nicht so genau 😉

          Ganz ernsthaft: Ich habe solche Wahlen noch nie in involvierter Lage erlebt und bin da tatsächlich scharf drauf, zu überprüfen, wie sich das anfühlt.

          1. Zuerst stellt sich die Frage, ob das herrschende demokratische System mit 82 Mio. Teilnehmenden denn wirklich funktioniert bzw. funktionieren kann?

            Als Alternative würde ich das System der Rätedemokratie zur Diskussion stellen.

            btw: Würde man sich für die Errichtung einer Räterepublik auf demokratischen wege einsetzen, so wäre dies bereits ein verfassungsfeindliches Verhalten und das herrschende demokratische System würde gegen solche Personen(zusammenschlüsse) präventiv vorgehen {VS ick hör dir trapsen), da es offensichtlich verboten ist sich mit demokratischen Mitteln für ein alternatives demokratisches System einzusetzen.

            Selbst wenn es eine qualifizierten 3/4-Mehrheit dafür gäbe die jetzige Demokratieform abzuschaffen, wäre dies nicht möglich. Und wie heißt es da so schön euphemistisch im Art.20 GG:
            „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“

  2. Man kann nur hoffen, dass die Stadt/der Wahlleiter mit scharfen Augen und gespitzten Ohren darauf achtet, wer sich da bewirbt. Wäre ja auch nicht das erste mal, dass die Nazis dazu aufrufen, am entscheidenden Abend dem verhassten System auf die Finger zu gucken.
    Und da Marcus, René, Christian, Nicole und die ganzen anderen Backpfeifengesichter ja scheinbar großzügig dem lieben Gott die Zeit stehlen, sehen sie hier vielleicht wieder eine Möglichkeit zur Beschäftigungstherapie. Was das bringt, ist erstmal zweitrangig, Hauptsache stänkern (wie immer eigentlich)
    Ob sie sich dann aber selbstn trauen oder einen ihrer Stammtischkumpels vorschicken, bleibt abzuwarten…

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