Die OZ unter der Lupe

Vor nicht ganz einer Woche erschien auf dem Webmoritz und im Stadtmagazin ein äußerst kritischer Artikel, der sich mit der Arbeitsweise der Lokalredaktion der Ostsee Zeitung beschäftigte. Einseitigkeit und tendenziöse Berichterstattung wirft Sebastian Jabbusch Рbis zur Veröffentlichung des Artikels noch freier Mitarbeiter bei der OZ Рder Lokalzeitung vor.

DER OZ-REPORT

Der OZ-Report ist unbedingt lesenswert und steht hier zum Download bereit. Wie √ľblich, wenn Jabbusch textproduzierend in die Tasten haut, gibts H√§me, Spott, Anfeindungen und zuwenig Worte des Lobes. Ich finde den Beitrag unbedingt lesenswert und empfehle auch, die Diskussion auf der Webmoritz-Seite anzusehen. Im Zuge der vergangenen OB-Wahl ist auch hier schon der Vorwurf tendenzi√∂sen Berichtens laut geworden.

WATCHBLOGGER AUS USEDOM

Einen kritischen Blick auf die journalistische Arbeit der Ostsee Zeitung wirft auch der Ostsee-Zeitung-Blog. In den vergangenen 3,5 Jahren setzte sich Ulrich Meyke in √ľber 4500 (!)¬† Beitr√§gen mit den Artikeln der OZ auseinander, seziert sie und freut sich diebisch √ľber die vielen, mitunter gravierenden Fehler. Die Seite ist ein unbedingter Lekt√ľretip und eine RSS-Abo-Empfehlung.

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Echo auf Blogblockade

Mit beinahe stoischer Beharrlichkeit inszeniert sich Sebastian Jabbusch, seines Zeichens Motor hinter dem umbenannten Blog www.ryck-blick.de, als Opfer von Zensur und beschnittener Meinungsfreiheit. Im Zuge dieser Darstellungen scheut Jabbusch keinen Weg in die √Ėffentlichkeit.

uni greifswald mahnt blog abVor wenigen Tagen wurde auf dem Rostocker Radiosender Lohro ein Interview mit ihm gesendet. Heute erschien in der Ostsee Zeitung ein relativ langer Artikel zum gleichen Thema von Moritz-Print-Chefredakteur Björn Buss, der niemandem vorenthalten werden soll.

Das Vorgehen der Universität in dieser Sache scheint sich in den vergangen Tagen zu einem PR-GAU entwickelt zu haben. Die Leistung, Ereignisse, Vorgänge und Reaktionen aus der virtuellen Welt in die Offline-Medien zu bringen, finde ich erstaunlich wie bemerkenswert.

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Uni-Blog am Ende

Naja, nicht ganz. Das ambitionierte Projekt uni-greifswald-blog.de wurde jetzt juristisch bedroht, mit Erfolg. Erinnern wir uns kurz: Die lokale Blogosphaere wurde durch Sebastian Jabbuschs Wahlwerbe-Blog erg√§nzt und fand ihn ihm einen unerm√ľdlich fleissigen, um pers√∂nliche Profillierung bem√ľhten Autoren. Der erste Eintrag ist auf den sechsten Januar 2008 datiert. Von der pers√∂nlichen Wahlwerbung entwickelte sich das Projekt unter Einbeziehung Dritter und Vierter zu einer Plattform, die regen Diskussionen Raum bietet und bot.

DISKURS√ĄNGSTLICHE UNI-ELITEN

oz √ɬľber uni-blog

Damit ist es jetzt erstmal vorbei, zumindest unter diesem Namen. Sebastian Jabbusch wurde angemahnt, dass Projekt unter diesem Namen unverz√ľglich einzustellen. Was wie eine Empfindsamkeit auf die Irref√ľhrung durch den gew√§hlten Namen wirkt (der Uni-Blog ist ein Privatprojekt und untersteht keiner universit√§ren Institution) k√∂nnte auch eher mit einer diskurs√§ngstlichen Einstellung der Uni-Eliten zusammenh√§ngen. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde kein Blatt vor den Mund genommen und auch unangenehmere Themen wurden aufgegriffen, zum Beispiel die unsch√∂nen Geschehenisse um die Pensionierung von Prof. Dr. Matschke.

DENNOCH W√ĄCHST DAS PROJEKT

Mittlerweile ist das Projekt facettenreicher geworden als zu Anfangszeiten. Es wurden weitreichende Kooperationen eingegangen, zum Beispiel mit dem Kulturmodul. Inzwischen wurde eine neue url organisiert, das Projekt wird in gleicher Form weiterbestehen und unter anderem Namen firmieren: Ryck-Blick.de. Eine nicht sehr gl√ľckliche Namensgebung, wie ich finde, fokussierte der Blog bisher doch immer aus studentischer Perspektive.

Die Ostsee Zeitung hat das Thema heute auf Seite eins gehievt, viel Spass beim Lesen!

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