Neuer Link: Alles im Blick

Videoüberwachung ist ein Thema, das in jüngster Vergangenheit verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt ist. Daburna -ebenfalls Blogger aus Greifswald- hat vor etwa einem Monat hier einen Beitrag kommentiert und einen interessanten Link ins Spiel gebracht. Das Projekt 1984.boocompany.com fordert auf, die Überwacher zu überwachen und eine Art Kartographie ihrer Kameras zu erstellen:

Unzählige Überwachungskameras bestimmen unseren Alltag. Gewöhnt Euch nicht daran! Ob in der Filiale der Kaffeekette um die Ecke, dem Schnellrestaurant oder an öffentlichen Plätzen. Macht die Augen auf und informiert über den Standort einzelner Kameras.

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Für die Greifswald sind erst sieben Kameras auf der entsprechenden Seite eingetragen, aber es gibt doch einige mehr. Ich werde die Seite zum einen verlinken, zum anderen werde ich auf der Stelle eine gerade entdeckte Kamera eintragen. Das Publicity überwacht nämlich seine Bar und hat dort eine Webcam installiert. Jederzeit kann über das Netz der Tresen kontrolliert werden. Eigentlich müsste an der Eingangstür auf diese Besonderheit hingewiesen werden.

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Eigentlich wollte ich es der Vollständigkeit wegen nur kurz erwähnen, jetzt stelle ich fest, dass ich beinahe Identisches schon einmal hier verlauten ließ.

cdu videoüberwachung

Wieder geht es um Vandalismus und den Irrglauben, diesem durch Überwachung Einhalt zu gebieten. Seinen Kopf Namen hält diesmal der Star der lokalen Malerzunft, Axel Hochschild, für diesen Humbug hin. Statt eines Spielplatzes erwischte es nun den Anbau einer Schule. Also kurz und knapp: Axel statt Arenskrieger, Schule statt Spielplatz, Repression durch vermeintliche Prävention.

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Arenskrieger braucht Kameras

Unbekannte haben sich an einem Spielplatz ausgelassen und ihn massiv beschädigt. Das ist bitter, aber keine sonderlich neue Geste der Destruktion. Reinhard Arenskrieger, Bausenator der Hansestadt, ließ Pläne der Stadt verlauten, nach denen die Einführung einer Videoüberwachung vergeichbarer Plätze geprüft würde.

Wie bei Vorfällen dieser Art wird die Frage ausgespart, warum so etwas passiert. Eine Videoüberwachung von Spielplätzen, das klingt für mich nach modernem Schildbürgertum. Wenn Unbekannte wieder einmal auf einem Spielplatz ihr TagNachtwerk vollbringen sollten und eine Kamera entdeckten, was würde wohl mit diesem Gerät passieren? Und wie würde man den massiven Eingriff in die Privatsphäre der Bürger rechtfertigen?

Aristoteles war es, der meinte: Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen ist zu Recht ein Sklave.

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Heute überkam mich das Gefühl, daß sich die Führungkader des Stralsunder MediaMarktes bei einigen Sicherheitsinnovationen Rat bei Futurologen geholt haben. Anders kann ich mir diese Dinger nicht erklären, die lustlos unter der Decke hängen, und sich dann und wann willkürlich bewegen.

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