Nordmagazin über Grauzonen-Konzert im KLEX *update*

Im heutigen Nordmagazin, das um 19.30 Uhr beginnen wird, geht es um das Greifswalder Jugendzentrum KLEX. Das Umfeld des Clubs wurde hier schon vor etwa vier Wochen für die Organisation eines Konzertes mit der Grauzonen-Band Gerbenok kritisiert. Nun scheint der Fall größere Kreise zu ziehen.

NDR ÜBER RECHTSOFFENES BOOKING IN GREIFSWALD

Der Ankündigungstext des NDR ist reißerisch und schießt an der Realität vorbei:

In einem Greifswalder Jugendzentrum haben – wie erst jetzt bekannt wurde – Rechtsextremisten ein Konzert veranstaltet. nordmagazinNach Recherchen von NDR 1 Radio MV spielten im Jugendhaus Klex zwei Neonazi Bands aus Vorpommern. Das Jugendzentrum hatte die Räume an einen dem Jugendzentrum gut bekannten Mann privat vermietet. Der Betreiber des Hauses, der Stadtjugendring, hat inzwischen alle privaten Veranstaltungen im Jugendzentrum untersagt. (NDR)

Tatsächlich haben nicht Rechtsextremisten ein Konzert veranstaltet, sondern wurden vielmehr rechtsoffene Bands gebucht. Dieses Detail läßt zwar alle Beteiligten in einem anderen Licht stehen, ändert aber trotzdem nichts daran, wer die Bühnen des Jugendhauses bespielen durfte. Man darf gespannt sein, ob der Beitrag mehr zu bieten hat als müde Dementis und mit Hintergrundinformationen zum hochaktuellen Thema aufwarten kann.

Vielleicht kann die plötzliche und wenig schmeichelhafte Öffentlichkeit auch ein Impuls für die Verantwortlichen im KLEX sein, kritisch die eigenen Positionen im Haus zu reflektieren.

HEIMATBÜNDLER AUF DER BÜHNE?

Der Informationsdienst Rechtsextremismus MV schreibt über ein vergangenes KLEX-Konzert im Herbst 2009:

Die Bands des Abends sind für Kenner der Szene keine Unbekannten. In einer der Gruppen spielen ein HBP (Heimatbund Pommern) Funktionär aus Bargischow und ein Gemeindevertreter aus Postlow.

AndrejewskiBeide traten bei den Kommunalwahlen im letzten Jahr in ihren Gemeinden an und wurden von Michael Andrejewski im Anklamer Boten als wählbare Kandidaten der „freien Szene“, sprich Kameradschaften, empfohlen. Beide Bands sind auch auf dem Jubiläumssampler des Anklamer Ladens „New Dawn“ anlässlich seines 10 jährigen Bestehens vertreten.

NEUE NEONAZISTRUKTUREN IN GREIFSWALD?

In jüngster Zeit hat sich wieder einiges am rechten Rand in der Hansestadt getan. So ist zum Beispiel seit kurzem ein Blog online, der von der Gruppe NS Greifswald betreut wird. Zusammenhänge mit der Redaktion der rechten Schmutzpostille Greifswalder Bote werden vermutet.

*Update* 28.01.

Es entsteht in dem oben stehenden Beitrag der Eindruck, es würde um das Konzert If The Kids Are United vom 26.12. gehen. Vielmehr handelt es sich um eine Veranstaltung, die einen Tag später, am 27.12.09, stattgefunden hat. Weiterhin wurde dem von mir aus Vorsicht verwandten Begriff der Grauzonen-Band von einer Klex-Verantwortlichen widersprochen, die die Veranstaltung als Nazikonzert bezeichnete. Mehr dazu in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

Das Konzert wurde nicht von der Veranstaltungsgruppe Proton organisiert, die Räumlichkeiten wurden an eine Privatperson vermietet. Anbei noch der von Monsieur Meiser windeseilig hochgeladene NDR-Beitrag, der gestern ausgestrahlt wurde.

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68 Gedanken zu „Nordmagazin über Grauzonen-Konzert im KLEX *update*

  1. Oh Mann! Echt schlecht gelaufen für das Klex, aber ich weiß auch nicht so recht, was da Basis für vertrauensvolles Zusammenarbeiten ist. Hat besagter Herr da wirklich alle hintergangen?
    Hab auch grad nochma Jockels Artikel zu der Absage von „if the kids are united bla“ gelesen…die Kommentare darunter sprechen für sich.
    Abgesehn davon, dass ich für dieses Hardcore-Oi-Tralala-Geschrammel nix übrig hab (verbinde das vorm geistigen Auge mit Pogo aka Bock auf körperliche Auseinandersetzung -wenn auch lieb gemeint-, Suff Suff Suff, dämliches Gegröle) muss ich mich nun erst recht fragen: macht diese Musik irgendwie dumm oder so?

  2. meist ist es auch so, dass nicht musik leute dumm macht, sondern leute musik dumm machen.
    siehe ungefähr alle musikalischen strömungen, die mal gesellschaftliche und identitätenbildende relevanz hatten – rock’n’roll, punk, techno, hip hop, soul.
    daraus ist geworden: martin käseski, killerpilze, scooter, sido und xavier naidoo.

    stimmt wohl immer noch: „kill your idols“.

  3. Ist halt irgendwie schade für’s Klex und zeigt mal wieder die verschlaffenen Strukturen vom Klex und das dort niemand mehr was hinzukriegen scheint.

  4. @OrroZ
    Also dafür, dass du für dieses „Geschrammel“ nichts übrig hast,scheinst du dich aber ganz gut auszukennen.Über (musikalischen) Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.Wenn dir Hardcore nicht zu sagt,ist dies dein Ding und völlig ok.Unterlasse es aber dich darüber auszukotzen!!!

    „meist ist es auch so, dass nicht musik leute dumm macht, sondern leute musik dumm machen.“

    Als ich nach HGW kam,war ich etwas schockiert über den Zustand der Hardcoreszene (Klex-Umfeld).Der Grund wieso sie Hardcore hörten war einfach erschreckend.Eigentlich ging es nur um dicke Arme und Mutti mit meiner Musik erschrecken.Habe mich dann schnell distanziert.

    zum Klex:
    Von besagten Leuten organisierten welche Konzerte im Klex und brachten ein Fanzin raus (Ostseitehardcore oder so).Das Heft wurde in alle Himmelsrichtung verschickt und HGW oder die Szene hier, erntete ordentlich Gelächter.Zu Recht!Der Inhalt war sooo schlecht…
    Die Konzerte dienten immer mehr dazu ihre Selbstdefinition von -IF THE KIDS ARE UNITED- auszuleben und diesen Lifestyle in den Arsch zu ficken.Was heute noch so ist und nicht nur im Klex (siehe abgesagtem Konz im Bunker)

    Da kann man ja fast entschuldigen wenn von einem OrroZ „If the Kids are united bla bla“ geschrieben wird.

    Allen Musik -und Bücherfreunden empfehle ich das Buch von Martin Büsser
    If the Kids are united – Von Punk zu Hardcore und zurück für schlappe 10,90

    Diese Leute vertreten bis heute die Meinung,dass wenn Nazis Hardcore mögen und sich ein Konzert im Klex geben wollen,das dann auch können.Man ist ja schließlich bei HC are united.Das die Good Night White Pride Bewegung als eine Antwort der deutschen HC-Szene entstand, auf Neonazis die versuchten in der Szene Fuß zu fassen,ging in dem einem Ohr u.s.w.
    Faschomusik über die Anlage im Tresenraum gab es auch schon.
    Bei diesen Vorkommnissen über einen längeren Zeitraum frage ich mich,dass bisher niemanden etwas aufgefallen ist.Da muss erst die Max kommen und den Verantwortlichen nen Tip geben.Ich will einer Yvonne Göhrs oder einem Marian Kummerow (Mitglied der Linken in der Bürgerschaft) nicht vorwerfen sie hätten weggeschaut aber mind. eine sehr große Naivität den lieben Kleinen gegenüber.

  5. „Vielleicht kann die plötzliche und wenig schmeichelhafte Öffentlichkeit auch ein Impuls für die Verantwortlichen im KLEX sein, kritisch die eigenen Positionen im Haus zu reflektieren.“
    – Komisch, denn das klex ist an die Öffentlichkeit gegangen.

    „Nordmagazin über Grauzonen-Konzert im KLEX”
    – Es war ein Nazikonzert.

    „Hardcore-Oi-Tralala-Geschrammel“
    – Bedeutet neudeutsch doch eh Grauzone.

    „verschlaffenen Strukturen vom Klex und das dort niemand mehr was hinzukriegen scheint.“
    – Was genau bekommen die Leute denn nicht hin?

    Falls ihr euch wirklich dafür interessiert, was am 27.12.2009 gelaufen ist, gebe ich euch den gut gemeinten Tip. Geht einfach mal persönlich im klex vorbei und fragt dort nach.

  6. „Allen Musik -und Bücherfreunden empfehle ich das Buch von Martin Büsser If the Kids are united – Von Punk zu Hardcore und zurück für schlappe 10,90

    Diese Leute vertreten bis heute die Meinung,dass wenn Nazis Hardcore mögen und sich ein Konzert im Klex geben wollen,das dann auch können.Man ist ja schließlich bei HC are united.Das die Good Night White Pride Bewegung als eine Antwort der deutschen HC-Szene entstand, auf Neonazis die versuchten in der Szene Fuß zu fassen,ging in dem einem Ohr u.s.w.“

    Vielleicht verstehe ich dich falsch. Ich habe dem linken Poptheoretiker Büsser schon zweimal auf Vortragsveranstaltungen in HGW beiwohnen dürfen. dass er es gutheißt, wenn Faschos auf HC-Konzerte gehen, kann ich mir nur schwer vorstellen.

    „Bei diesen Vorkommnissen über einen längeren Zeitraum frage ich mich,dass bisher niemanden etwas aufgefallen ist.Da muss erst die Max kommen und den Verantwortlichen nen Tip geben.Ich will […] nicht vorwerfen sie hätten weggeschaut aber mind. eine sehr große Naivität den lieben Kleinen gegenüber.“

    Ich würde es vielleicht so ausdrücken, dass sich nicht jeder dort deutlich von rechts abgrenzt und unter dem Mäntelchen des unpolitischen man sich zumindest für die Grauzone öffnet.

    @bianca:
    Danke für deinen Kommentar.

    Ihr habt die Flucht nach vorne angetreten und Euch sehr gut medial präsentiert. Das unschmeichelhafte Problem bleibt aber trotz NDR-Beitrag und OZ-Artikel an Euch kleben und das kann langfristig nur durch Euch und vor allem durch eine konsequente Rückbesinnung auf die in der alten Proton-Satzung festgeschriebenen Werte des Vereins erfolgen.

  7. @ Bianca

    ,,komisch, dass das klex an die öffentlichkeit gegangen ist“

    Nichts anderes als eine Farce! Was wäre euch denn übrig geblieben!?! Früher oder später wäre der Scheiss sowieso rausgekommen. Alles berechnende Scheisse und Nichts was mensch als positiv bewerten sollte. Gesicht wahren heißt da das Motto…

    ,,Was genau bekommen die Leute denn nicht hin!?!“

    Oh Gott. Jetzt könnte ich Stunden sitzen!

    1) Sie bekommen es nicht hin sich von rechtsoffenen bzw. rechten Leuten abzugrenzen. Ständig spielen rechtsoffene Bands im Klex. Beispiele gefällig? Haggis, Stärkste Minderheit(texte mal durchlesen), Bombecks und so könnte mensch ewig weiter machen. Es ist doch nur eine logische Schlussfolgerung, dass solch Publikum kommt. Stadtbekannte Faschos verkehren im Klex, fühlen sich bei Hoffesten wohl etc.! Und abgetan wird der ganze Scheiss dann mit son lächerlichen Aussagen á la ,, is gar nich mehr rehcts bla bla“. Leute mit Thor Steinar Klamotten stehen auf der Bühne… Es ist einfach nur traurig was aus dem Klex geworden ist!!!

    2)Die Leute bekommen nicht mehr hin als nur leere Floskeln zu brabbeln… Es ist eine logische Konsequenz, dass dieses ehemalige so schöne Projekt nur noch zu einem Nichts wird.Menschen die sich klar als Antifaschisten zu erkennen geben werden angefeindet, im Gebäude tauchen Anti-Antifa Aufkleber auf, auf denen einem bekannten antifaschistischen Musiker der Kopf gespalten wird. Alles nur kleine Nebensächlichkeiten!?!Ich glaube leider nicht…
    Es geht euch nicht um arbeit gegen neonazis oder für eine alternative Jugendkultur, sondern primär geht es euch darum, euer Gesicht zu wahren-mehr nicht!!!

    Das Schlimme ist, ich habe keine Ahnung wie es weitergehen soll. So lange da noch solche Idioten wie Cotze Skinheadrock Konzerte veranstalten wird sich nichts ändern. So lange Leute wie ein Tom Stein etc. in diesem Laden akzeptiert werden, ein Frank Förster auf dem Hoffest mit säuft- so lange Antifaschisten als Störfakktor gesehen werden etc.- so lange wird alles so bleiben wie bisher.

    ich muss sagen, dass ich zwischen zwei sachen schwanke- auf der einen seite würde ich trotzig sagen- schließt den scheiss laden, vorher fangen die leute nicht an zu denken und schmeißen weiterhin nur leere floskeln um sich.auf der anderen seite wünsch ich viel erfolg, dass mensch den eingeschlagenen weg ändert…

    Alerta Antifascista! für eine linke Jugendkultur!

  8. @Jockel
    Na da saßen wir bei den Vorträgen vielleicht nebeneinander….
    Ja du verstehst mich falsch!Es kommt aber nicht ganz gut rüber,dass die Buchempfehlung ernst gemeint ist und der Absatz danach sich nicht auf Martin Büsser bezieht.Mein Fehler….

  9. der ndr beitrag ist schlicht eine nette inszenierung des klex als achso bekannter ort im kampf gegen den „rechtsextremismus“. es ist schon sehr amüsant, dass allenthalben die kamera auf den in klexkreisen sehr unbeliebten infoladen fällt. hat dieser doch schlieslich die antifa-plakate im schaufenster hängen. würden diese aber im veranstaltungsteil des hauses hängen, dann hielten sie nicht einen tag und wären abgerissen von den ach so unpolitischen klexbesuchern. auch amüsiert es die/den wissende_n beitragsverfolgende_n, dass das plakat vor dem vereinsmitglied janko seine ansprache hält einfach mal 8,9 oder zehn jahre alt ist. aber es passt halt gut weil da irgendetwas gegen rassismus drauf steht und mensch hat ja einen ruf, einen arbeitsplatz und eine bleibe für die schäfchen zu verlieren.
    wie oft standen im klex schon und gerade bei hc-shows einlasser mit thor steinar hemden in den startlöchern und wie oft wurde dies selbst auf mehrfache hinweise schlicht ignoriert.
    haggis, die mehr als rechtsoffene oi band aus skandinavien. sie spielte vor wenigen jahren im klex in thor steinar garderobe. beschwerden wurde ignoriert, wes geistes kind diese band ist auch und das obwohl es deutliche beweise gibt so zum beispiel hier:
    http://oireszene.blogsport.de/2009/10/19/haggis/
    und haggis erfreut sich reger beliebtheit im unpolitischen jugendzentrum.
    das neonazimusik von „endstufe“ an einem geburtstag einer bestimmten „unpolitischen“ person über den tresen schalte sei hier fast vergessen.
    die liste mit vorwürfen dieser art lässt sich ewig so weiterführen.
    nur muss mensch sich fragen woher es kommt, dass so eine offensichtlich regressive stimmung im klex herrscht, die solche zustände möglich macht.
    die subkultur die das klex dominiert schafft diese zustände und die verantwortlichen schauen gerne und viel zu oft weg. offensichtlich als der antifaschistischen szene zuordenbare menschen erfahren anfeindungen durch personen die zur stammkundschaft des klex gehören. die klex besucher_innen frequentieren das antifaschistische bildungsangebot eine tür weiter im infoladen nicht. der stumpfsinn der mit dem regressiven und im klex sehr geliebten oi-lifestyle einhergeht, bzw der ihn ausmacht, der bedingt all die anfeindungen, all die ablehnung von politik die sich jedesmal aufs neue gegen linksdenkende menschen entlädt. und dieser lifestyle öffenete auch die tür nach rechts. sprich die oi-szene und ihr ungestörtes wirken und walten und der einfluss einzelner, in der szene als besonders charismatische vorbilder geltender menschen, bedingen diesen zustand. abseits von neonazistischen vorfällen sind homophobe und sexistische vorfälle auf klex-konzerten alltag. die veranstalter_innen und ihre gruppe pro ton schaut nicht weg, sie sind teil dessen.
    so weit hat mensch es mit der viel beschworenen unity gebracht…
    und wenn parolensprühende neonazis wie tom s. auf hardcore shows ein und ausgehen… ja dann ist das wohl keine gute unity!

    die strukturen in diesem haus sind nicht zu ändern und das publikum nicht auszutauschen. es erweißt sich als fakten- und lernressistent.
    die einzige forderung ist ein boykott des jugendhauses, ein auszug des infoladens und aller sich als antifaschistisch verstehender vereine und projekte und letztlich eine ehrliche und umfassende öffentliche konfrontation des klex mit dem was es letztendlich ist – ein rechtsoffener schuppen!

  10. Den neuen Neonaziblog, der im Beitrag erwähnt wird, halte ich für brandgefährlich.
    Durch Entlehnung von Antifasymbolen und der Dominanz der Farbe Rot entsteht zuerst der Eindruck, als würde es sich um eine Linke Seite handeln. Im Text gibt man sich betont „national sozialistisch“ (also nicht: nationalsozialistisch) und typisch links besetzte Begriffe wie zB „Freiheit“ werden in den Mittelpunkt gerückt. Eine Neonaziseite, die sich erschreckend gut als „links“ zu tarnen versteht. Gerade hierbei muss unbedingt in der Öffentlichkeit, v.a. in Schulen usw. aufgeklärt werden, dass „Nationale Sozialisten“ niemals „Sozialisten“ bzw. Linke sind und das die Ideologie der „Nationalen Sozialisten“ nicht Ansatzweise etwas mit „Sozialisten“, bzw. Sozialismus/ Kommunismus oder politischem Anarchismus zu tun haben.

    Warum kann man solche Blogs nicht einfach sperren. Als wenn es in der pommerschen Provinz nicht schon genug Neonaziblogs gäbe.

  11. eine kritik die wieder mal an den blogautor geht:
    wieso werden hier direkt links auf nsgreifswald gesetzt? den blog zu erwähnen okay aber ihn mit adresse bzw sogar mit link zu beinahe zu bewerben ist fahrlässig. einen blog eröffnet mensch um content zu senden und führt ihn fort wenn mensch bestätigung erfährt und hier ist gerade die bestätigung durch klicks immanent. nazi klicks zu geben und dann auch noch über verlinkungen ihrer gegner… da lacht ihr herz und es ist eine wunderbare bestätigung für sie. sie finden anklang und das ist schon ihr erster erfolg.
    nimm doch bitte den direktlink von deiner seite jockel!

  12. lieber ilja,
    das ist kein direktlink. die kritik am verlinken rechter seiten hat zwei dimensionen, erstens geht es darum, den google-Pagerank dieser seiten nicht zu erhöhen, zweitens natürlich um die verbreitung rechten contents.
    ich habe den dienst dereferer benutzt, um problem eins zu verhindern, es handelt sich um keinen direktlink.
    zum zweiten problem schätze ich die besucherInnen dieser seite so ein, dass sie mit dem content umgehen können. ich möchte auch, dass man die seiten, über die geredet wird, kennt.

    @beobachter_in:
    das plakat ist sogar schon 11 jahre alt, mehr dazu hier (http://blog.17vier.de/?p=5355)

  13. Es ist immer wieder schön zu sehen wie man sich mal so richtig Luft machen kann…indem man, mal alles schreibt was einen schon so immer am Klex und deren Leute gestört hat! Sei es Zine Versuche bis hin zu Konzerten mit was auch immer für Bands etc. Kann man nur sagen. Langsam verstehe ich die Leute im Klex. Das sie einfach kein Bock mehr haben sich diesen Scheiß noch länger anzuhören! Der klein Krieg geht wohl doch schon ein paar Jahre wie man das hier so lesen konnte. Besonders wenn’s um Hardcore und Metal geht, bin ich der Meinung hat Klex doch mehr getan als jeder andere Club in MV und das über Jahre hinweg wo so manche Möchtegern HC Metal Punk scheiß in jeden Club schon nach 2,3 Jahren das Handtuch geworfen haben. Aber wie immer ist es ja viel einfach dinge schlecht zu reden als sich wirklich damit auseinanderzusetzen! Und ich würde sogar mein Let’s Fight White Pride shirt darauf verwetten das die meisten die hier immer so fröhlich wettern eher selten bei solchen Konzerten egal ob HC oder Metal oder Punk was auch immer sind! Na, dann immer fröhlich weiter…Genossen! Lenkt vor allem von eigener Scheiße ab, die man so verzapft 😉

  14. Hm, kennichschon, wer macht sich denn jetzt hier Luft?!
    Ich find es äußerst daneben, den Fakt, dass hier Fascho- Ärsche auftreten durften mit dem Argument wettzumachen, das Klex sei ja der Hardcore- Schuppen in MV schlechthin. Is völlig wurst, was die für die Szene getan haben, wenn da Nazis spielen dürfen, muss das Klex sich fragen lassen, was bei ihnen nicht richtig läuft. Wenn AntifaschistInnen da „gemobbt“ werden, muss sich das Klex fragen lassen, was bei ihnen nicht ganz richtig läuft. So einfach ist das! Der Transport von gesellschaftsfeindlichem Gedankengut durch Msuik ist nicht mit der Musik an sich zu rechtfertigen, mit der Szene die dahinter steht, ob der Drummer nun besonders begabt ist oder nicht.
    Bei Homophobie im Reggae und im HipHop schrillen auch überall die Alarmglocken, warum soll für die besoffenen Oi- Brüder was anderes gelten?

  15. @Jockel
    Tatsächlich haben nicht Rechtsextremisten ein Konzert veranstaltet, sondern wurden vielmehr rechtsoffene Bands gebucht. Dieses Detail läßt zwar alle Beteiligten in einem anderen Licht stehen, ändert aber trotzdem nichts daran, wer die Bühnen des Jugendhauses bespielen durfte. Man darf gespannt sein, ob der Beitrag mehr zu bieten hat als müde Dementis und mit Hintergrundinformationen zum hochaktuellen Thema aufwarten kann.

    Ich denke, da hast Du wohl was missverstanden. Wie man schon seit einiger Zeit auf Naziseiten lesen konnte, haben hier tatsächlich Rechtextremisten ein Konzert veranstaltet. Sicherlich haben Presse und Rundfunk bewusst auf die Bandnamen verzichtet.
    Allerdings finde ich eine Veranstaltung mit rechtoffenen Bands für ein Jugendzentrum ganz genauso unverantwortlich. Wo bitte schön ist denn da die Grenze?
    Ich denke hier reichen nicht nur zukünftige Verbote und Sanktionen für das Klex, sondern hier muss profesionelle Hilfe her. Und vorallem sollte man sich mal darauf verständigen, mit der Sprachregel „wir haben kein Problem“ aufzuhören! Die Kommentare verdeutlichen ja eindeutig das Gegenteil.

  16. „Ich denke, da hast Du wohl was missverstanden. Wie man schon seit einiger Zeit auf Naziseiten lesen konnte, haben hier tatsächlich Rechtextremisten ein Konzert veranstaltet. Sicherlich haben Presse und Rundfunk bewusst auf die Bandnamen verzichtet.“

    Ein Dreifach-Ja von mir!

  17. „Wenn AntifaschistInnen da “gemobbt” werden, muss sich das Klex fragen lassen, was bei ihnen nicht ganz richtig läuft.“

    Nichts gegen Antifaschisten! Aber was die K I N D E R von der a n t i f a so oööfentlichkeitswirksam veranstalten ist genauso zu verurteilen wie Nazikonzerte! Antifanten als Schmierfinken und Laternenbekleber zu mobben ist das mindeste was man in einer aufgeklärten Gesellschaft tun kann 😉 Vielleicht geht das Gehirn dadurch doch noch an 😉

  18. „… am samstag kann mensch in greifswald dagegen schick feiern gehen! kommt ins ikuwo. “ -> na solange das noch geht kann alles nicht so schlimm sein… dagegen feiern ist noch nen Tick geiler als CDs für Haiti…
    Oder wie man es schafft seinen Microkosmos am Laufen zu halten…
    Wär doch langweilig wenn sich etwas ändern würde, oder?

  19. Wir wissen doch alle, dass es einen gewaltigen inhaltlichen Unterschied zwischen Nazikonzerten und Aktionen der Antifaschistischen Aktion Greifswald (Tu Wat!- Kampagne etc.) gibt. Zudem muss mensch sich nicht lange bemühen, um Berichte über gesprühte Hakenkreuze an Häuserwänden oder über riesengroße Naziparolen an anderen Gebäuden zu finden. Beispiel gefällig? http://www.webmoritz.de/2008/03/30/nazis-verschmieren-wc-hauschen/
    oder hier: http://www.webmoritz.de/2008/04/13/rechtsextreme-verschieren-horsaal-bei-tageslicht/
    hier auch: http://www.webmoritz.de/2008/05/03/arbeitsamt-bespruht/

    Ich kenne auch keinen Vorfall, bei dem antifaschistisch engagierte Menschen eine tote Katze mit einem Nagel im Kopf vor irgendwessen Haus legen.

    Während Martin jetzt wieder in Nazi-Foren kommentiert, können wir ja weiter über das Konzert am 27. und Jockels Bericht diskutieren.

  20. @martin was die antifa betrifft geb ich dir recht es sind nur kinder die nicht wirklich wissen was sie machen man sieht es an dem beispiel im pariser.

  21. ich denke auch, dass wir auf solche dummen kommentare, wie die von martin und allyoucansee nicht eingehen müssen.

  22. ich wollte damit nur anmerken das die antifa einfach falsche ansätze macht statt in der stadt die freunde zu bekämpfen sollten sie lieber zusammen was auf die beine stellen und sich mit der problematik auseinnander setzen

  23. Ich möchte daran erinnern, dass am 27. Dezember 2009 ein Nazikonzert im KLex stattfinden könnte. darauf sollten wir uns konzentrieren. Ich verstehe nicht, warum hier wieder über die Antifa Greifswald geredet werden muss.

  24. Weil in der Antifa soviele Faschos sind und wenn ein alternatives Jugendzentrum so diskreditiert wird, ist das jawohl Beweis genug. Ich schlage vor diesen Samstag auf dem Markt einen Scheiterhaufen aufzustellen. Jeder kann dann eine Person seiner Wahl beschuldigen eine Hexe zu sein und wenn alle verbrannt wurden, gewinnt der, der als letzter übrig ist.

  25. Es ist doch bemerkenswert, dass die Verantwortlichen sich in dem NDR-Bericht so antifaschistisch geben, obwohl sie dazu gar keine Erlaubnis von der einzigen wahren und richtigen Antifa haben, die als einzige bestimmt, was antifaschistisch ist und was nicht. Wenn also jemand sagt, er sei antifaschistisch, dann muss er erst recht wirklich faschistisch sein.
    Ein Bußgang nach Carnossa… äh zum Infoldan wäre angebracht um die Absolution durch den heiligen Stuhl selbst erteilt zu bekommen.

  26. Ich finde auch wir sollten uns auf eine Sache konzentrieren:

    Im Infoladen hängt ein Plakat, auf dem ist ein Hakenkreuz, das durch eine Faust zerschlagen wird. Lassen wir mal die Faust weg und stellen uns vor, dass es bevor es zerborsten wurde noch gänzlich war und lassen wir alles andere mal beiseite….
    richtig, dann sehen wir dass sich der Infoladen mit Symbolen aus dem Dritten Reich schmückt und sie verherrlicht. Ein verfassungsfeindliches und nationalsozialistisches Symbol mitten in einer Stätte des vermeintlichen Antifaschismus.

  27. wenn sich mal alle wieder beruhigten, aufhörten mit den dusseligen provokationen, dann könnte vielleicht eine etwas weniger erhitzte diskussion um das thema geführt werden.

    bei bedarf können wir auch mal gebrauch vom umfrage-tool machen. hat jemand vielleicht einen guten vorschlag für eine weiterführende fragestellung?

    @bernd:
    noch gibts ne menge schnee draußen. vielleicht mal kurz den kopf ins kühle weiß und dann ernüchtert weiterdiskutieren?

  28. @allyoucansee:

    Ich finde es gut, wenn die das Klex samt pro ton kritisieren. Ich würde da auch nicht von bekämpfen reden. Kannst dich ja auch gegen Nazis und so engagieren, so wie du es für richtig hältst. „Die Antifa“ hat ja schließlich nicht das alleinige Recht darauf, sich gegen Rechts (und rechte Tendenzen in der Mitte) zu enagieren, gepachtet. Einfach mal besser machen, anstatt zu meckern. Aber ich sehe das auch wie „ich“. Darum geht es hier eigentlich nicht.

  29. richtig vllt. sollte man zu der thematik eine extra gruppe einrichten, ja und zu dem konzert ist ganz klar zusagen das es nicht stattfinden sollte und das mit dem verantwortlichen ein ernztes gespräch führt und vllt. kann man ja mal ne arbeitsgruppe ins leben rufen die sich mit musikbands auseinander setzt um zu wissen welche bands nspielen dürfen und welche nicht dasmit es garniccht erst zu solchen zwischenfällen kommen kann

  30. Leider kommt die Diskussion über rechts nicht ohne den Fingerzeig nach links aus. Leider benehmen sich einige Antifanten wie Nazis, nur die Laute sind entsprechend anders gepolt…

    @ich->
    „Zudem muss mensch sich nicht lange bemühen, um Berichte über gesprühte Hakenkreuze an Häuserwänden oder über riesengroße Naziparolen an anderen Gebäuden zu finden. Beispiel gefällig?“

    Hallo Du (ich) 😉 mach mal Dein linkes Auge auf wenn Du duch die Stadt gehst… In Sachen “ Größe“ der Schriftzüge der Parolen hatt die Antifa aber eindeutig die Nase vorn. Und ehrlich, wer da gerade zur Gewalt gegen wen aufruft ist mir persönlich scheissegal. Ich beurteile Menschen u.a. nch ihrem Handeln. Da fällt mir im alltäglichen Treiben kaum ein Unterschied auf zwischen besagten Antifanten und besagten Rechten…

    Um wieder ins Klex zu kommen, Bianca hatte sich schon geäussert. Ich vermute mal es ist DIE BIANCA… Ihr Freund heisst S…?
    Anstatt hier zu meckern sollten alle danke sagen… Danke für die täglichen kleinen Erfolge die das Klex erzielt. Sie schreibt doch geht hin anstatt Euch hier das Maul zu zerfetzen. Aber da hat dann wieder keiner Bock drauf… Vielleicht auch n Grund sich abzugrenzen..?
    Die angeblich so bösen Ois zeigen jedenfalls Anstand und Vernunft.

  31. @Martin:
    „Antifanten“? Was soll das? Musst du wirklich diesen Begriff benutzen, der von Nazis benutzt wird, um antifaschistisch engagierte Menschen zu verhöhnen? Oder bist du selbst einer?

    „Ich beurteile Menschen u.a. nch ihrem Handeln. Da fällt mir im alltäglichen Treiben kaum ein Unterschied auf zwischen besagten Antifanten und besagten Rechten…“
    Oh ja, den gibt es. Der Unterschied ist gewaltig. Wie viele Menschen (auch hier in Greifswald – ich erinnere nur an die Obdachlosenmorde im Jahr 2000) sind denn schon von Nazis aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Sexualität etc. beschimpft, verprügelt, misshandelt oder sogar getötet/ermordet worden? Und jetzt die Gegenfrage: Wie viele Menschen wurden schon aufgrund der eben genannten Merkmale von AntifaschistInnen getötet? Nazis streben nach einer Ideologie, in der das Prinzip des Stärkeren herrscht. AntifaschistInnen stellen sich auf die Seite der Schwächeren. Übrigens mache ich Antifaschismus nicht am Sticker kleben oder Parolen schreiben fest, sondern eben an ihren Taten und Zielen und die sind mir tausendmal lieber, als die der Nazis.

  32. Nochmal was zu den Verantwortlichen: Es war eine Privatveranstaltung. Das heisst jemand hat sich den Saal gemietet. Es war zu keiner Zeit auf irgend einer Sitzung von Pro-Ton die Rede davon, dass der Mieter die besagten Bands spielen lassen will. Wir wurden, wie schon erwähnt schlicht getäuscht. Und Pro-Ton wird mit Sicherheit Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung des Wiederholungsfalls einleiten. Uns zu unterstellen wir hätten die besagten Bands gebilligt oder deren Aufspielen selbst geschickt eingefädelt ist infam. Ich werde auf jeden Fall auf der nächsten Sitzung vorschlagen ein Konzert gegen rechten Extremismus und linken Extremismus zu veranstalten. Da ja von uns gefordert wird, Flagge zu zeigen.

  33. @bernd:

    steht doch auch im beitrag:

    „Das Konzert wurde nicht von der Veranstaltungsgruppe Proton organisiert, die Räumlichkeiten wurden an eine Privatperson vermietet.“

    bevor du hektisch veranstaltungen organisierst, empfehle ich dir einen blick in die satzung von proton. du wirst dort etwas über das antisexistische, antirassistische und antifaschistische selbstverständnis des vereins finden, sofern die satzung nicht geändert wurde. flagge zeigen ist genau der punkt, aber ein konzert gegen extremismen? sich wieder auf das vermeintlich unpolitische zurückziehen? da haben wir doch wieder den salat, denn dieses haus und die dort geleistete arbeit war früher nicht unpolitisch.

    UNPOLITISCH GIBT ES NICHT!

  34. sich gegen Extremismus einzusetzen ist nicht unpolitisch. Und ausserdem kann ich gleichzeitig antisexistisch, antirassisistisch und antifaschistisch wie auch auch antifundamentalistisch sein. Ich denke z.B. das die Arbeit vieler Greifswalder Antifas eher faschistische Elemente beinhaltet und befördert als antifaschistische.

  35. Moment-da mal einer nen Riesenschriftzug an die Wand und schreibt iwas mit Gewalt gegen Polizei… ach lass ihn – ist doch n antifaschist

    Hey-da rennt einer besoffen durch die Gegend und randaliert… ach lass ihn – ist doch n antifaschist

    hey, der typ dahinten wirft mit seinen Freunden Steine in Fenster… ach lass ihn – ist doch n antifaschist

    Vorsicht, da haben Verantwortliche im Klex die Räumlichkeiten an privat vermietet. Und haben dann nicht den ganzen Abend dagestanden und aufgepasst. So konnten Nazibands zum Tanz aufspielen… – Hängt sie alle auf, metzelt sie nieder die Faschisten!

    Fällt Dir was auf ich? Die Betrachtung der Realität hört eben nicht bei meinen Freunden auf…
    „Kommunalpolitiker überfallen und zusammengeschlagen
    Am Abend wurde Ratsherr Nico Ernst von einem Linksextremisten überfallen. Der Täter lauerte Ernst in der Nähe des Bonner Stadthauses auf, pöbelte und spukte diesen zunachst an. Als der Kommunalpolitiker den agressiven Linksextremisten zur Rede stellen wollte, wurde er von diesem brutal zusammengeschlagen. Der linksextreme Täter ließ sein Opfer blutüberströmt auf der Straße liegen und flüchtete, konnte aber von Passanten gestellt und festgehalten werden. Die Polizei nahm den linksextremen Angreifer in Gewahrsam. Das Opfer musste noch in der Nacht in das Universitätsklinikum Venusberg verbracht werden.
    (Quelle: Polizei Bonn) “
    Brutaler Überfall auf 37-Jährigen
    Am frühen Samstagmorgen wurde ein 37-Jähriger in der Straße Heidkoppel von drei Personen unvermittelt angegriffen und am Kopf verletzt. Die Täter schlugen vermutlich mit einem Schlagstock mehrfach brutal auf den Kopf des wehrlosen Opfers ein. Der Schwerverletzte musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Täter werden durch Opfer und Polizei im linken Spektrum verortet.
    (Quellen: Kieler Nachrichten, Polizeidirektion Bad Segeberg)
    Linker Überfall in Marzahn-Hellersdorf
    Ein 21-Jähriger befand sich gegen 18.15 Uhr in der Nähe eines Einkaufszentrums, als vier vermummte Personen laut seinen Namen riefen. Um einer eventuellen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen, lief er zügig in Richtung Naumburger Ring. Dort holten ihn kurze Zeit später die Vermummten ein und zwei der vier schlugen sofort auf ihn ein. Nach der Attacke flüchteten die Angreifer. Der Verletzte gab bei der Anzeigenaufnahme an, dass die Täter aus der linksextremistischen Szene stammen würden. Der Polizeiliche Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf.
    (Quelle: Polizei Berlin)
    Brutaler Überfall auf Demo-Teilnehmer
    Drei Personen, die an einer Demonstration der rechtsextremistischen Szene teilgenommen haben sollen, wurden durch ca. 20 maskierte Linksextremisten überfallen und brutal zusammengeschlagen. Eines der Opfer erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.
    (Quelle: Polizei Sachsen, LfV Sachsen)

    Nochmal: Mir ist es egal wer da wen und warum verprügelt. Gewalt ist das allerletzte! Wer schlägt hört auf zu denken. Ein Nazi kennzeichnet sich für mich u.a. durch seine menschenverachtenden Handlungen. Deswegen sind und bleiben einige Antifanten (gottseidank die Minderheit) für mich Nazis. Die eigene Sache als das einzig Gute und den Weg als den einzig richtigen darzustellen ist für mich auch n Nazi Erkennungsmerkmal…

    🙂 Jetzt geh ich im Schnee spielen

  36. @martin:
    1. wir sind hier in greifswald, nicht in bonn, berlin oder sachsen!

    2. eine differenzierung nach gewalt gegen objekte und personen findest du eindrucksvoll in den berichten des verfassungsschutz dokumentiert. ich könnte dir problemlos eine kurze chronik rechter gewalt gegen menschen allein in ostvorpommern erstellen, an der du dir die finger wundscrollen würdest.

    3. schießt du dir selbst ins bein und stellst dich durch deine beharrliche verwendung des begriffs ‚antifant‘ in eine bestimmte ecke, in der du dich schon länger einigermaßen wohlzufühlen scheinst.

    @bernd:

    „Ich denke z.B. das die Arbeit vieler Greifswalder Antifas eher faschistische Elemente beinhaltet und befördert als antifaschistische.“

    was sind denn faschistische Elemente? Erläutere doch mal bitte deine Worthülse!

    @alle:
    ich bin martins auftreten hier schon gewohnt, bernd provokationshungriges verhalten ist ebenfalls stadtbekannt. wieso könnt ihr solchen unfug (nahezu) unwidersprochen stehen lassen. ilja, noch in gedanken bei den direktlinks, oder was?

  37. Ich find es auch zum Kotzen, dass Jockels Blog jetzt hier zur Plattform von relativierenden Tendenzen gemacht wird. Einfach ein paar Polizeiberichte zusammengooglen, in denen das Wort Linksextremist vorkommt, ist ja nun keine so große Leistung und die dort aufgeführten Taten stehen auch nicht auf einem Level mit den Lynchmorden an Obdachlosen beispielsweise.
    Immer wieder mit dem Verfassungsschutz/ Polizei zu kommen ist dermaßen lächerlich – wer weiß schon, was für die alles linksextrem ist (wenn schon die CDU in Sachsen sagt: „jeder, der gegen rechts ist, ist links und damit eine Gefahr für die Gesellschaft“ – äh, wo sind wir denn gelandet?)
    Aber ich kann mir schon ausmalen, dass es sinnlos ist, sich mit Leuten wie Martin, die ja Gefallen an der Benutzung des Wortes „Antifant“ finden, auf Diskussionen einzulassen. So beharrt jeder auf seiner Meinung, während antifaschistisches Engagement kriminalisiert wird (damit meine ich keine Sachbeschädigung, Körperverletzung etc.)
    Auch an der Arndt- Kampagne hat man wieder gemerkt, dass zivilgesellschaftliches Engagement hier nicht willkommen ist. Vielleicht sollte man mal das Motto „Kein Fußbreit den Faschisten“ aufgeben (so wie es das Klex ja nun schonmal probiert hat) und die braune Seuche hier machen lassen, alle Projekte raus aus MV.
    Irgendwann werden sie schon um Hilfe schreien, die, die heut noch auf das „Studentenpack“ schimpfen!

  38. Aber Recht haben sie doch? zumindest in vielen Argumenten, die sie aufführen! Also warum dagegen sprechen? Auch wenn ich kein Fan bin von den besagten Personen!

  39. Und schon wieder wurden Dinge in den Raum geworfen??
    „Vielleicht sollte man mal das Motto “Kein Fußbreit den Faschisten” aufgeben (so wie es das Klex ja nun schonmal probiert hat) “
    Langsam glaube ich hier werden Faschisten und Unpolitische Menschen in ein Topf gehauen! Auch wenn es angeblich unpolitisch nicht gibt!!

  40. @jockel – Antifant ist jetzt nicht unbedingt rechte Wortergreifungsstrategie hatten wir doch neulich hier schon festgestellt…ich hab den Begriff im WebMoritz aufgeschnappt und finde den auch ganz passend…
    Und ich weiss, dass Du verstehst was ich sagen will 😉
    Denn es ist schlimm wenn man Gewalt differenzieren muss… schau mal hin, ich fing nicht an damit…ich find das Gelaber aber unerträglich wenn einer mir erklärt warum er Gewalt anwenden darf und warum das gut sein soll…das ist vielleicht ein bischen wie mit der Todesstrafe…wer danach schreit Mörder mit dem Tod zu bestrafen ist am Ende nicht besser sondern genauso…

    @ zorro – Der Arndt aus der Kiste? Lass ihn lieber drin… denn die Mehrheit der Studenten steht vielleicht nicht auf das Engagement von UoA…
    Für positives zivilgesellschaftliches Engagement wird hier allerdings sehr gut gesorgt. Und dieses ist auch immer wilkommen. Das wird sogar Jockel bestätigen können, dass da in HGW so einiges geht…

    Das mit Arndt kann man auch anders sehen:
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/163567.so-lange-kindisch-mit-blut-befleckt.html 🙂

  41. Meiner Meinung nach wird hier massiv pauschalisiert und das führt wiederum dahin, dass eingefahrene Vorurteile weiter ausgebaut werden. Bei dem entsprechenden Konzert kann mensch dem Klex höchstens Fahrlässigkeit/Naivität vorwerfen, da es wie schon oft zitiert eine Privatveranstaltung war und die wenigstens Pro-Ton Leute sind bei solchen Veranstaltungen anwesend. Was das Thema mit den Anfeindungen von Antifas angeht, das beruht aber auch auf Gegenseitigkeit, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wer irgendwann in der grauen Vorzeit damit mal angefangen hat, auf alle Fälle hat sich daraus eine Art Teufelskreis entwickelt, welcher natürlich auch die Bildung von Vorurteilen begünstigt. Sich hier groß gegenseitig anzufeinden bringt nichts und es ist nunmal leider passiert. Die Frage die mensch sich jetzt stellen sollte ist, wie wird reagiert? Auf alle Fälle bringt es nichts den Kopf in den Sand zu stecken und jetzt groß von einem Boykott zu sprechen. Eventuell sollte mensch sich bemühen, mal nicht immer nur ausgefahrene Schienen weiterzufolgen, sondern auch mal neue Arten von Veranstaltungen zu organisieren.

    PS: Die Gleichstellung von Linken und Rechten ist meiner Meinung nach Schwachsinn, es gibt eventuell ein paar Antifas, die von ihrer Art und Weise gut zu den Nazis passen könnten (Machogehabe, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus), aber diese Individuen sind glücklicherweise sehr selten. Bevor hier Linke und Rechte gleichgestellt werden, sollte mensch immer auch die Ideologie etc beachtet und nicht sich selektiv Dinge raussuchen, die sich evt vergleichen lassen und dann gleich schreien, die sind alle gleich.

  42. @erik- ich fühl mich grad auch angesprochen 😉
    versteht bitte nicht, dass ich Linke und Rechte gleichsetzen möchte. Ohne die Nazis wär ja keine Gegenbewegung nötig… ich schätz jetzt einfach mal hoffnungsvoll, dass das mit der Gewalt gegen den Staat nur ein „Nebenprodukt“ ist…Und ich kann garnicht mit Nazis!
    ———————————————————————–
    Meine Meinung bleibt allerdings, dass angreifende Gewalt niemals gerechtfertigt ist. Und schon gar nicht durch Ideologie.
    Wie sagte einst jemand der heute vor 150 Jahren verstarb 😉
    „Europa – das sich kindisch so lange mit Blut befleckt hatte, bilde sich in Gemeinschaft zur Menschheit!“

  43. @ Martin
    Ich lass den alten senilen Hetzer ja in der Kiste, wo er hingehört. Wäre schön, wenn die Uni sich auch endlich dazu durchringen könnte.
    Übrigens ein Grund für Feuerwerk heut abend: 150 Jahre schöner leben ohne Arndt! Schade, dass die französische Kunstflugstaffel nicht für eine Parade über Greifswald gewonnen werden konnte, wie gern hätte ich die Farben der Trikolore heut am Himmel gesehn!
    Welches zivilgesellschaftliches Engagement ist denn in Greifswald willkommen? 3- 4 ältere Herrschaften, die sich über das Veranstalten von Ost- Rock- Konzerten ihre persönlichen Träume erfüllen? Und damit das ganze nicht zu sehr nach Eigeninteresse aussieht schreibt man eben „gegen rechts“ drüber? Lachhaft!
    Übrigens hat nicht die Mehrheit der Studenten ein Problem mit UoA. Vielmehr würde es der Wahrheit entsprechen zu sagen, den meisten ist das Problem nicht bewusst, sonst hätten nicht nur 22% abgestimmt.
    Und von denen, die abgestimmt haben, haben fast die Hälfte ein Problem mit dem Namenspatron. Aber schon klar, in euren Köpfen zeigt das Ergebnis: wir alle liebe Arndt.
    Träumt weiter!

  44. @zorro Es wird nicht wahrer wenn Du es ständig wiederholst. Witzig auch wie Du hier gegen die CDU wetterst: aber im Grunde dasselbe im zweiten Teil ausdrückst… wer nicht gegen Arndt ist ist rechts 🙂

    ———————————————————————
    Die Abstimmung jüngst zeigte jedoch, dass nur eine Minderheit der Studierenden die Position der Arndt-Gegner teilt. Wer war Ernst Moritz Arndt?
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/163567.so-lange-kindisch-mit-blut-befleckt.html

  45. warum ilja ehrenburg, der deutschen hasser und rot armisten aufwiegler sich nicht mehr äußert, weil er in seiner linksextremistisch geprägten weisheit einfach mal über den dingen steht. weil er polemische worthülsen, unwissenschaftliche extremismustheorie und martins geschwätz nicht für diskutabel hält. weil ihm diese vermoderte kleinstadt die gerne eine studentenmetropole sein würde ab und an mal am arsch vorbei geht.
    und weil es bezüglich des klex nichts mehr zu diskutieren gibt als den schließungstermin.
    leute wie bernd und martin und allyoucansee fequentieren und prägen schuppen wie klex und pariser. da kann ich nur sagen; gut, dass ihr hier kommentiert, denn jeder der ein bisschen nachdenkt während des lesens, der wird schnell feststellen warum in beiden einrichtungen geschieht was geschieht. ihr seid die besten beispiele für das klima, was thor steinar klamotten tragen und neonazikonzertort sein bedingt.

    an dich jockel sei anerkennung gezollt. sich freiwillig von so vielen trolls seine website spamen zu lassen nenne ich geduldig. aber, damit bietet deine website auch ein herrvorragendes dokument wissenschaftlicher und geistiger abgründe, jedenfalls in den kommentarspalten. nur kann an dieser stelle auch kritisiert werden, dass du diesen menschen ein forum bietest ihren unsinn zu verbreiten. wir beide wissen, dass die extremismustheorie, die bernd und co. auf sehr vulgäre art und weise immer wieder in den raum werfen, wissenschaftlicher humbug und schlicht relativierung neonazistischen gedankenguts darstellt.
    zitieren muss ich all diese stellen in ihren kommentaren nicht, denn ihre kommentare bestehen in erster linie aus ebend jener theorie.

    btw.: wer sich einmal über die gute alte extremismustheorie informieren, will dem sei folgender link ans herz gelegt:

    http://inex.blogsport.de/offener-brief-gegen-jeden-extremismusbegriff/

    hiermit beende ich auch meine teilnahme an der diskussion.

  46. @Jockel: Sorry, aber diesen Mist kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen

    @Martin: Schon wieder ein süßer Traum? Wo habe ich geschrieben, wer nicht gegen Arndt ist, ist rechts?
    Tja, Pech gehabt, steht da nirgends, weil es auch nicht meiner Meinung entspricht. Auch sich selbst immer selbstironisch in die Nazi- Ecke stellen zu wollen, kann ein Totschlagargument sein. Für mich ist an dieser Stelle auch Schluss. Keinen Bock, mit begriffsstutzigen Menschen zu diskutieren, die an einer ehrlichen Auseinandersetzung kein Interesse haben, sondern lieber in ihren Luftschlössern wohnen.
    Schönes WE!

  47. Auch wenn sie nicht identisch sind, so gibt es deutliche Parallelen zwischen rechts- und linksextremistischer Ideologie. Die Argumente fehlen eher den Linksextremen, die solche Betrachtungen immer sofort empört als indiskutabel zurückweisen. Um dann die Diskussion zu beenden.

    @ilja- schön, dass linke wie Du u.a. durch ständige Diffamierungen dafür sorgen, dass linke wie ich nicht wie Du sein wollen… 😉
    bisher gings im Thread ohne persönliche Querschläge

    aber egal, ich muss los- erst n paar nazikonzerte für Arndt Fans im Klex organisieren, danach mit meinen verbindeten Nationalkumpels in der Falle schön saufen und singen und am späten Abend ist noch modeparty bei mir zuhaus… Steinar der alte Tor kommt und will mir schicke outfits zeigen 🙂

    Herrlich ilja und zorro, wer nicht Eurer Meinung ist wird erstmal persönlich belegt und diffamiert. nu haltet Euch mal ausnahmsweise daran die diskussion zu verlassen oder wird das n running gag 😉

    ”Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug dafür kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern dürfen.”

  48. „Herrlich ilja und zorro, wer nicht Eurer Meinung ist wird erstmal persönlich belegt und diffamiert.“
    Achso, und das meldet einer, der sich selbst nicht zu blöd ist, Unwahrheit zu verbreiten a la „zorro hat gesagt, alle Arndt- Fans sind rechts“
    Viel Spaß bei deinem bunten Abend

  49. was ist denn bitte ein linksextremist? jemand der strikt antifaschistisch ist? das kann man auch aus der mitte wunderbar sein. und es gibt einen ganz gewaltigen unterschied dazischen, ob man menschen wegen ihrer hautfarbe, herkunft oder religion (also etwas wofür man nichts kann) oder wegen ihrer politischen einstellung ablehnt.

  50. wow, jockel, du beweist echt geduld und ein imo schon fast engelsgleiches maß an (möglicherweise auch falsch verstandener?) toleranz.
    wäre das mein blog, hätte ich diese ganzen grauzonen-aufrechten-deutschen mit ihrem einschlägigen vokabular schon längst rausmoderiert.
    klar bleibt…die leute vom klex haben sich übelst in die nesseln gesetzt, zumal der beitrag vom ndr und die sonstige berichterstattung nicht den eindruck erweckt als wär bei der party einer von denen dabei gewesen.
    interessant ist auch die subtile veränderung an den werbeplakaten für veranstaltungen im klex, als ich angefangen habe hier zu studieren wurden noch explizit nazis, thorsteinar träger und ähnliches gelumpe ausgeschlossen. mittlerweile hat sich das auf ein ziemlich beliebiges „no idiots no bullshit“ reduziert.
    naja, das ikuwo wird wohl weiter die bessere wahl zum partymachen sein, da läuft auch mehr musik die gefällt 😉

  51. nun stelle ich mich doch mal selbst an diesen pranger hier…

    warum schwafelt man hier darüber was für „rechts-offene“ konzerte ich doch im klex veranstalte!?!? ihr hättet und könnt auch in zukunft doch selber zu den konzerten kommen und die ach so bösen bands kennen lernen!!!
    wenigstens versuch ich mal wieder n paar gute punkrock konzerte zu machen… da erinnere ich mich an die flaute vor 2 oder 3 jahren wo mehr leute bei konzerten auf der bühne standen als im publikum, damit meine ich 4 bandmitglieder und 3 zuschauer im saal. das gabs bei mir noch nich…

    und nur mal so nebenbei:
    der sänger von stärkste minderheit wäre z.b. beinahe am 12.12. im klex jemandem an die gurgel gegangen nach dem er etwas rechtsextremistisches geäußert hatte, aber das seht ich von euern hockern zu hause aus ja nich!!!

    hier mal noch meine neusten flyer:

    http://c4.ac-images.myspacecdn.com/images02/123/l_60712d65ce634ff3b37b9b83e3e80bfb.jpg

    und

    http://c4.ac-images.myspacecdn.com/images02/123/l_85f1f81421204e338fe52da36615ad1b.jpg

    Oi!

  52. Ich denke auch, dass viele Kommentare hier nicht konform zum SED Parteiprogramm sind und fordere die Wiedereinführung der Zensur und die der Diktatur der politischen Elite…äh des Proletariats, die zwar eine absolute Minderheit darstellt, aber trotzdem besser entscheiden sollte, nach welchen Regeln die anderen 95 % der Bevölkerung zu leben haben.
    „Zum fünften Parteitag der Leninpartei sind hoffentlich schon die von Hamburg dabei. Dann wird ganz Deutschland von Oder bis Rhein die Heimat der Kinder Ernst-Thälmanns sein.“
    Oder um es einmal mit den Worten der DDR-Punkband Planlos zu sagen:
    „Rote Parolen und Sowjetmacht haben Deutschland kapputt gemacht
    Nazis, Nazis, Nazis wieder in Ostberlin.“

  53. @zorro „Für mich ist an dieser Stelle auch Schluss. Keinen Bock, mit begriffsstutzigen Menschen zu diskutieren “

    War wieder nix mit Konsequenz, wa… 🙂
    Fang mal an Dich an Deine Worte zu halten. Danach darfst Du auch anderen was sagen, o.k. ?
    Wenn Du nicht mal selbst auf dich hörst… 😉

  54. @ jockel:
    wie lange willst du uns eigentlich geschichtsrelativierung wie bernd sie bringt noch geben?

    “ “Rote Parolen und Sowjetmacht haben Deutschland kapputt gemacht
    Nazis, Nazis, Nazis wieder in Ostberlin.” “

    genau… in der ddr wurden ja 6 millionen juden ins gas geschickt… sag mal bernd hackts oder was???
    danke für diese schöne beispiel, wie reaktionär die punkszene auch sein kann.

  55. Tja, es ist einfach ein ausgeprägter Helferkomplex, auch den beschränkten unter uns aus ihrer geistigen Umnachtung helfen zu wollen.
    Wann ich wem was sage mach ich außerdem nicht von deiner Gunst abhängig, das wäre ja noch schöner. Unterbelichtete, die hier Anweisung geben, haha!
    @ Bernd: traurig, wie einfach dein Vergleich ist. Gegen rechts=links=SED=Stasioberst. Naja, unterstreicht auch bei dir nicht grad die Fähigkeit zu differenziertem Denken. Zumal du dann implizit auch noch an den antifaschistischen Gründungsmythos der DDR glaubst, der ja, wie man auch wieder bei Arndt gesehn hat, einen Scheißdreck wert war.
    @ Jockel: willst du nicht den Kommentarbereich schließen? Ich denke, wir haben alle besseres zu tun, als dem Niveaulimbo hier beizuwohnen….

  56. how low can you go?
    ich denke ein bischen tiefer geht es noch…
    außerdem wissen unsere aufrechten nationalisten ja eh dass sie nix zu bieten haben, wie soll ich mir sonst das mashup an (sub)kultur erklären mit dem sie in den letzten 20 jahren versucht haben leute zu erreichen.
    egal womit ihrs probiert, liebe arndtverteidiger, frustrierte, antifa mit nazisgleichsetzer, die einzigen die ihr damit erreicht sind frustrierte trottel.
    davon gibts in deutschland natürlich ne ganze menge, und mit euren schlauen zitaten und grenzwertigen statements kann euch natürlich kein staatsanwalt was, aber jeder mit mehr als zwei hirnzellen merkt was dahintersteckt und ihr macht euch nur noch unmöglicher.
    naja, ich hoffe mal ihr habt zu ehren arndts ordentlich überm brechbecken gehangen, bröckchen und wasserkotze für deutschland!

  57. @ Jockel: willst du nicht den Kommentarbereich schließen? Ich denke, wir haben alle besseres zu tun, als dem Niveaulimbo hier beizuwohnen

    da ist man einen abend mal nicht da..ich habe gehofft, dass wir hier ernsthaft über das problem des klex diskutieren können. das hat leider nicht funktioniert. mit cotze_skinheadrock und bernd haben sich leider zwei klex-involvierte eingemischt, die in ihren äußerungen anschaulich demonstrieren, wessen geistes kind sie sind. man kann nur hoffen, dass bernds einstellung zur thematik nicht auf die gesamte veranstaltungsgruppe proton zu übertragen ist.
    es ist dieses zurückziehen aufs vermeintlich unpolitische, die totale abwehr jeglicher antifaschistischen idee, die zeigt, dass aus dem konzert vom 27.12. nichts gelernt wurde.
    beinahe schlimmer als diese veranstaltung ist aber die beobachtbare tendenz der entpolitisierung des hauses, die all jenen ins gesicht spuckt, die dort viele jahre und viel energie investiert haben, um einen kultur- und schutzraum zu erhalten, resp. aufzubauen.

    all jenen jugendlichen, die offensichtlich die späten 90iger jahre in hgw nicht erlebt haben – bernd bildet eine ausnahme, obwohl er scheinbar aus diesen erfahrungen nichts gelernt hat – wissen einen solchen raum einfach nicht zu schätzen. ich bin gespannt, wie sich das klex in der nahen zukunft positionieren wird, erwarte aber nicht sonderlich viel.

    von den mitteln der moderation mache ich nur sehr ungern gebrauch, aber dieser beitrag wird hiermit geschlossen. ich werde mich dieser tage nochmal mit dem haus in der langen straße auseinandersetzen und versuchen, eine etwas erquicklichere debatte anzustoßen. so kommt nichts bei rum.

    ihr stolzen gockel mit eurem zur schau gestellten anti-antifa-gehabe solltet euch schämen. ärzten kann man die approbation entziehen, schade, dass es sowas nicht für konzertveranstalter gibt!

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