FAZ: “Mieten steigen am stärksten in Greifswald”

Die FAZ berichtete gestern über den neuen Immobilienmarktbericht, über den die Bundesregierung nächste Woche beraten wird. Demnach sei die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt im vergangenen Jahr ungebrochen gewesen und bewirkte bundesweit Steigungen der Mietkosten bei Neuverträgen.

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Doch gleichzeitig treten erhebliche regionale Disparitäten auf. An Standorten wie Berlin, Frankfurt und Hamburg steigen die Mietenkosten seit Jahren kontinuierlich, während sie in einigen ostdeutschen Landkreisen und strukturschwachen Regionen der alten Bundesländer mitunter sogar sinken würden.

Greifswald gehört leider nicht zu diesen ostdeutschen Landkreisen. Hier sollen die Mieten bei neuen Verträgen mit durchschnittlich 10,4 Prozent im vergangenen Jahr am massivsten gestiegen sein — fast viermal so stark wie der bundesdeutsche Durchschnitt (2,9%). In Hamburg und Berlin stiegen die Mieten laut dem zitierten Bericht um etwa 7,5 Prozent.

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Hauptgrund der Teuerung seien die steigende Nachfrage bei Investoren und Privatpersonen, die um ein Angebot konkurrieren würden, das sich nur unwesentlich vergrößerte. Diese wachsende Nachfrage soll sich im deutschlandweiten Schnitt noch nicht in den Bestandsmieten niedergeschlagen haben, die in den vergangenen elf Jahren um durchschnittlich 1,1 Prozent pro Jahr gestiegen seien sollen, jedoch prognostizieren die Autoren des Berichts einen zeitlich verzögerten Anstieg.

  • Mieten steigen am stärksten in Greifswald (FAZ, 09.10.2012)

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7 Gedanken zu „FAZ: “Mieten steigen am stärksten in Greifswald”

  1. Gerechtfertigt mit dem neuen Mietspiegel erhöht die WVG zumindest bei mir die Miete ab Dezember. Und so müssen dann auch Altmieter dafür zahlen, dass hochpreisige Studentenwohnungen gebaut werden.

        1. Feinkorrektur: Ich glaube nicht, dass über 50% der Bürger bei der WGG wohnen…die WVG ist keine Genossenschaft, somit haben die “genossenschaftlich Wohnenden” (schöner Ausdruck 🙂 ) nix mit der Stadthalle am Hut.

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