„Bio am Hafen“ weiterhin Bio

Der Bio-Supermarkt „Bio am Hafen“ darf sich nach eingehender Untersuchung auch in den nächsten Jahren „kontrolliertes Bio-Fachgeschäft“ nennen.

Vor zwei Wochen wurde der Laden gründlich unter die Lupe genommen. Die Prüfung hatte das große Naturkostgeschäft vorab öffentlich beworben, „damit Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein können, dass auch „Bio“ drin ist, wo „Bio“ drauf steht“. Kontrolleur Christian Strohmeyer untersuchte bei seinem Ortstermin die Buchhaltung aller Warenbewegungen, inspizierte das gesamte Sortiment und stellte die lückenlose Einhaltung der Zertifizierungsbestimmungen fest.

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„Bio am Hafen“ (Foto: Fleischervorstadt-Blog, 06/2015)

Jeder Betrieb, der Bioprodukte anbietet, diese aber nicht nur fertig verpackt weiterverkauft, ist verpflichtet, sich kostenpflichtigen staatlichen Öko-Kontrollen zu unterziehen, um an das wichtige Zertifikat zu kommen. Da bei „Bio am Hafen“ nicht nur verpackte Lebensmittel weiterverkauft werden, sondern es beispielsweise auch Obst, Gemüse, Fleisch oder Käse zu kaufen gibt und ein kleines Bistro unterhalten wird, unterliegt auch dieser Bioladen dieser Kontrollpflicht.

Fahrradschlauchautomat: 24h-Service für Butyl-Junkies

Feiertag und Ladenschluss sind die Erzfeinde, wenn im ungünstigsten Moment Notreparaturen am Fahrrad anliegen und Ersatzteile gebraucht werden. Greifswalder Butyl-Junkies auf der Jagd nach höherem Luftdruck finden im ladenschlussgesetzfreien Raum Erlösung.

Die händeringend benötigten Schläuche spuckt seit einem Jahr ein unscheinbarer Fahrradschlauchautomat vor dem Radladen am Rosengarten aus, an dem sich zu jeder Tages- und Nachtzeit die aus Butyl bestehenden Mobilmacher besorgen lassen.

automat fahrradschlauch greifswald

(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Ein aalglatter Straßendeal auf dem Weg zu erfüllender Bereifung, ein Geschäft mit bald schmutziger Ware, bei der zuerst das Geld fließt, ehe man unauffällig die Ware — angeboten werden die Teile von Schwalbe in 26″ und 28″ — überreicht bekommt. Wer endlich wieder richtig pumpen will, drückt am Automaten für eine Anwendung acht Euro ab, zieht noch ein bisschen Nebenluft und schwebt wie auf Luftkissen außer Rand und Felgenband von dannen. Demnächst bitte so was auch für frischen Koriander!

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Greifswalder Studierende gründen Schwarzmarkt

Mit einer schwimmenden Ausstellung im Museumshafen machte am Wochenende ein Schwarzmarkt für Kunst von sich reden.

Ganz streng genommen war ein Teil der Exponate, die am Wochenende in der „kleinsten schwimmenden Galerie“ ausgestellt wurden, fast dem Unterground zuzuordnen. Ein großzügig bemessener Kubikmeter Rauminhalt im Bauch eines Segelbootes reichte den jungen Künstlern und Studierenden des hiesigen Caspar-David-Friedrich-Instituts (CDFI), um auf die unmittelbar zuvor gegründete Internet-Galerie Schwarzmarkt.Online aufmerksam zu machen.

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Schwarzmarkt in der Lücke des Curriculums

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Fleischervorstadt-Flohmarkt 2016

Am kommenden Sonntag findet in Greifswald der 8. Fleischervorstadt-Flohmarkt mit neuer Rekordbeteiligung statt.

Die Anmeldefrist ist seit fast zwei Wochen vorüber, trotzdem ist das Interesse, sich mit einem eigenen Stand am Fleischervorstadt-Flohmarkt zu beteiligen, ungebrochen. Inzwischen liegen mehr als 170 Standanmeldungen vor — so viele waren es noch nie in der Geschichte des Flohmarkts, der erstmals vor acht Jahren vom damals noch aktiven Quartiersmanagement Fleischervorstadt initiiert wurde. Das gibt es zwar mittlerweile nicht mehr, doch wird der Flohmarkt inzwischen zum dritten Mal von den sogenannten Fleischervorstadt-Gestalten organisiert. Dahinter stecken Anwohnerinnen des Viertels, die sich ehrenamtlich um eine Weiterführung der Stadtteilarbeit bemühen.
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Anmeldung zum 8. Stadtteilflohmarkt in der Fleischervorstadt hat begonnen

Auch in diesem Jahr findet in der Fleischervorstadt ein Stadtteilflohmarkt statt. Die Anmeldung dafür hat gestern begonnen und ist bis zum 12. Mai möglich.

Am 29. Mai ist es wieder soweit: Aus der Fleischervorstadt wird ein großer Flohmarkt, der sich über das gesamte Viertel ausdehnt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 100 Stände an diesem Spektakel und trotz einiger Veränderungen ist nicht zu erwarten, dass diese Begeisterung abflauen wird.

fleischervorstadt flohmarkt greifswald (Foto: Fleischervorstadt-Blog, 2015)

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Kneipeneröffnung: Stahlwerk wird Steinbeck

Das Greifswalder „Stahlwerk“ ist seit Kurzem Geschichte, doch für Fans der Kneipe muss das kein Grund zum Trauern sein, denn am Freitag wird die Nachfolgerin eröffnet.

Nach mehr als 17 Zapfjahren war es das dann auch mit dem Stahlwerk — der Laden ist inzwischen so dicht, wie sein Stammpublikum niemals werden wollte. Die Greifswalder Kneipe hatte ihr Domizil zunächst im sogenannten Westend der Stadt, ehe sie in das Kellergeschoss der Mühlenpassage (ehemals „Tabledancebar Moulin Rouge“ bzw. später „Reddi“) umzog. Mit dem nun erfolgten Ortswechsel in die Steinbecker Straße verändert sich auch der Name des Schanklokals: Aus dem „Stahlwerk“ wird in Anspielung an Lage — und hoffentlich auch an den Autor — das „Steinbeck“.

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(Foto und Montage: Fleischervorstadt-Blog)

Kneipenhistoriker mit ausgewiesener Ortskenntnis dürfte der neue Laden, der sich abermals im Keller befindet, aber hoffentlich keineswegs unterirdisch präsentieren wird, als „Fliegender Schwan“ (ehemals „Roxy“) noch ein Begriff sein. Allen anderen dürfte dieser Namen einfallen, wenn sie vor dem Gebäude stehen. Die Eröffnung des „Steinbeck“ wird am Freitagabend in den neuen Räumlichkeiten stattfinden.

Fakten: 15.01. | 19 Uhr | Steinbeck (Steinbecker Str. 17)