NDR-Reportage „7 Tage“ zu Besuch in der Gützkower Straße

Seit einigen Jahren bringt die NDR-Reportage-Reihe 7 Tage junge Fernsehjournalisten in die dankbare Lage, in den Alltag ausgewählter sozialer Gruppen einzutauchen und deren Lebenswirklichkeiten zu porträtieren. Dabei kamen bislang mehrere wirklich sehenswerte Beiträge — zum Beispiel über die Lebensumstände von Erntehelfern, Roadies, Spitzenköchen, Flüchtlingen, Obdachlosen oder Kindergärtnern — zustande. In der aktuellen Ausgabe geht es um Menschen, die per Anhalter reisen und sich seit 2008 ein jährlich stattfindendes Tramprennen liefern, für das in der Vergangenheit auch in Greifswald kräftig die Werbetrommel gerührt wurde.

TRAMPRENNEN VERBINDET ABENTEUER UND AKTIVISMUS ZU EINEM ERLEBNISREICHEN URLAUB

Tramper Für 7 Tage unter Anhaltern nahmen die beiden NDR-Journalistinnen Domenica und David an dem Tramprennen 2013 teil, das sie gemeinsam mit ihrem Trampkollegen Marcel binnen zweier Wochen vom niederländischen Breda bis ins Dorf Zgon in die Masuren führen sollte. Auf ihrer Reise nach Polen erlebte das Team denkwürdige Momente, die sich eben nur beim Trampen erfahren lassen, und machte eine Menge interessanter Begegnungen — sei es mit der freiwilligen Feuerwehr, einem Tourmanager oder einem polnischen „Lift“, der sich nicht davon abbringen ließ, einen Umweg zu fahren, um die Tramper direkt an ihr Ziel zu bringen. „NDR-Reportage „7 Tage“ zu Besuch in der Gützkower Straße“ weiterlesen

Verbotsschilder in Bremen

In Bremens Altstadt wuchert ein Schilderwald. Auch hier geht es restriktiv gegen jene zur Sache, die ihren geliebten Drahtesel abstellen oder anschließen wollen. Witzigerweise verbietet das eine Schild das Anschließen, vergisst aber die Möglichkeit, sein Fahrrad unangeschlossen abzustellen. Das zweite Schild befand sich in einem Laden und war kaum von außen zu sehen. Sollte man darauf verzichten, sein Rad im Laden abzustellen?

verbot bremen

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Centrale Action

Bremen ist verrückt, hier heißt das Zentrum nicht Zentrum, sondern man gönnt sich eine Extravaganz und schreibt es Centrum. Ausserdem gibt es einen weiteren skurilen Straßennamen zu bewundern: Use Akschen. Klingt eher wie eine Transkription von use action.

Tatsächlich steht der Straßenname für den gesellschaftlichen Rückhalt der Bremer AG Weser. Umgangssprachlich wurde das Use Akschen (unsere Aktien) genannt, wie ein Wikipedia-Artikel verrät.

centrum bremen

use akschen

Tequilla meet English

tequilla

Schön, dass auch in Dresden Probleme mit der korrekten Schreibweise des Tequilas existent sind. Man tut sich ja immer ein bisschen schwer mit diesem Wort und vor allem mit seiner lautlichen Umsetzung. Also im Falle des Getränkes spricht man ja kein [j] sondern eher ein [l], da es sich ja nicht um ein Doppel-L handelt.

In diesem Fall kommen die sächsischen Wirte ihrem Klientel zu Hilfe und schreiben es sprechfreundlich mit Doppel-L und gönnen dem einsamen meet, dass nur in singulärer Verwendung in der dritten Person zum Einsatz kommt, ein großzügiges s.
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Wo die Toten zu erreichen sind…

zu verkaufenNochmal Stahlbrode, nochmal Fischladen. Im Fenster ein Schild, der Veräusserung eines Bootes wegen. Soviele, zum Teil makabere Fehler. Liest man das Schild, dann ist nicht nur der Tod von Gertrud Keller eine Tatsache, man bekommt außerdem ihre Berliner Festnetz-Telefonnummer und die ihres Mobiltelefons. Können Tote telefonieren?

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