NDR-Reportage „7 Tage“ zu Besuch in der Gützkower Straße

Seit einigen Jahren bringt die NDR-Reportage-Reihe 7 Tage junge Fernsehjournalisten in die dankbare Lage, in den Alltag ausgewählter sozialer Gruppen einzutauchen und deren Lebenswirklichkeiten zu porträtieren. Dabei kamen bislang mehrere wirklich sehenswerte Beiträge — zum Beispiel über die Lebensumstände von Erntehelfern, Roadies, Spitzenköchen, Flüchtlingen, Obdachlosen oder Kindergärtnern — zustande. In der aktuellen Ausgabe geht es um Menschen, die per Anhalter reisen und sich seit 2008 ein jährlich stattfindendes Tramprennen liefern, für das in der Vergangenheit auch in Greifswald kräftig die Werbetrommel gerührt wurde.

TRAMPRENNEN VERBINDET ABENTEUER UND AKTIVISMUS ZU EINEM ERLEBNISREICHEN URLAUB

Tramper Für 7 Tage unter Anhaltern nahmen die beiden NDR-Journalistinnen Domenica und David an dem Tramprennen 2013 teil, das sie gemeinsam mit ihrem Trampkollegen Marcel binnen zweier Wochen vom niederländischen Breda bis ins Dorf Zgon in die Masuren führen sollte. Auf ihrer Reise nach Polen erlebte das Team denkwürdige Momente, die sich eben nur beim Trampen erfahren lassen, und machte eine Menge interessanter Begegnungen — sei es mit der freiwilligen Feuerwehr, einem Tourmanager oder einem polnischen „Lift“, der sich nicht davon abbringen ließ, einen Umweg zu fahren, um die Tramper direkt an ihr Ziel zu bringen. „NDR-Reportage „7 Tage“ zu Besuch in der Gützkower Straße“ weiterlesen

Kurze Wege, lange Nächte – das Greifswalder Wochenende im Überblick #42

Im IKUWO macht die Rapperin Sookee („Pro Homo“) auf ihrer Purple Velvet – International Female HipHop Tour Station, Jürgen Landt liest aus Der letzte Stock im Feuer, während am Theater gleich mehrere interessante Vorstellungen stattfinden — unter anderem das Finale der TanZZeiT 2014 — und mehrere Parties zu Zerstreuung und nächtlichem Antrieb einladen. Eine Übersicht.

Kurze Wege lange Nächte EF (Sweden)

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Fleischervorstadt-Flohmarkt 2013

Der Stadtteilflohmarkt ist mit Abstand die öffentlichkeitswirksamste Aktion, die das Quartiersbüro Fleischervorstadt jährlich in ihrem Bezugsviertel organisiert. Mit jedem Jahr wächst die Zahl der teilnehmenden Häuser und es besteht kein Zweifel daran, dass diese Veranstaltung inzwischen fest etabliert ist und Hunderte Menschen anzieht.

Diesen Sonntag ist es wieder so weit. Die verantwortliche Quartiersmanagerin Anette Riesinger teilte mit, dass mehr als 80 Einzelanmeldungen vorlägen – das entspricht einer Steigerung um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nachzügler inbegriffen, wird es in diesem Jahr mehr als 100 Flohmarktstände geben, die das Quartiersbüro auf einem Faltplan verortet, der dieser Tage seinen Weg in die Briefkästen des Quartiers fand.

Gewachsen ist aber nicht nur die Zahl der teilnehmenden Häuser, sondern es beteiligen sich auch mehr und mehr Gruppen und Initiativen an dem Flohmarkt, die ihrerseits entweder für den guten (Selbst)Zweck verkaufen – wie zum Beispiel der Bücherflohmarkt im Koeppenhaus oder Viva con Agua – oder die den zu erwartenden Besucherinnenstrom nutzen wollen, um auf ihr Projekt aufmerksam zu machen.

So setzt sich beispielsweise die Initiative Brinke16-17 für den Erhalt eines Hausensembles ein und bietet Interessierten die Gelegenheit, das 157-jährige Haus im Rahmen einer Führung um 16.30 Uhr zu besichtigen. Dort kann man sich außerdem über den Stand der Dinge informieren und Antworten auf jene Fragen erhalten, die auf dem Blog der Initiative noch unbeantwortet bleiben. Offene Türen gibt es außerdem in der Alten Bäckerei, im IKUWO und bei Polly Faber.

Am Sonntag darf mit einigermaßen gutem Wetter gerechnet werden, jedoch sollte man sich angesichts der kontinuierlich wachsenden Zahl der Teilnehmenden rechtzeitig auf den Weg machen, sofern man beabsichtigt, in den Straßen der Fleischervorstadt das eine oder andere Schnäpperchen zu machen. Hilfreich ist dabei natürlich der Übersichtsplan.

Wer diesen nicht in seinem Briefkasten gefunden hat, kann ihn hier in größerer Auflösung herunterladen (jpg-Dokument, 927 KB) und wird damit keinen der angemeldeten Stände verfehlen!

Fakten: 05.05. | 13-18 Uhr | Fleischervorstadt

*Update*

Hier findet ihr Fotos vom Stadtteilflohmarkt.

Kurze Wege, lange Nächte – das Greifswalder Wochenende im Überblick #33

Nur vier Monate sind hier seit der letzten Kulturschau aufs Greifswalder Wochenende vergangen, nichtsdestotrotz soll diese Serie wieder reaktiviert werden, um ausgehfreudigen Kleinstadtstromern einen Überblick potenzieller Ziele an die Hand zu reichen und Veranstaltungen zu empfehlen, für deren die Besuch die einen zu alt und die anderen noch zu jung sind.

Kurze Wege lange Nächte #33

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Alles kann, nichts muss — die „Nacht der Möglichkeiten“ im IKUWO

Nachdem vor gut einer Woche der vom AStA organisierte Markt der Möglichkeiten stattgefunden hat, auf dem sich die unterschiedlichsten studentischen Initiativen vorstellten, läuft heute Abend im IKUWO dazu ein Pendant, auf dem sich linke, soziale, grüne, emanzipatorische und andere alternative Gruppen präsentieren werden.

nacht der mgölichkeiten

Die Nacht der Möglichkeiten war schon im letzten Semester ein voller Erfolg — viele Neuankömmlinge konnten dort schnell und direkt Anschluss finden und Kontakte knüpfen. Damit es dabei nicht nur bierernst zugeht, wird diese Art der Ehrenamtsbörse von einem rauschenden Fest flankiert, was schlussendlich auch für jene Gäste interessant sein wird, die schon länger in Greifswald leben. Musikalisch geht die wilde Hatz dabei von Afrobeat und Funk über Balkan Beats, Rock und Nu Metal weiter zu Elektro und Breakbeats, Reggae, Funk, Disco und Schlager.

Vor Ort werden unter anderem folgende Gruppen sein: Arbeitskreis Kritischer Juristinnen (AKJ), Antira Greifswald, Attac, Gewerkschaftliche Hochschulgruppe Greifswald, Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationale, Greifswald International Students Festival (GrIStuF), Nordsorbischer Kulturverein, Unicef, Viva con Agua und Greenpeace.

„Kommt zahlreich, lernt euch kennen, nehmt euch in den Arm, danced den Dancefloor kaputt und werdet aktiv!“

Fakten: 19.10. | 22 Uhr | IKUWO | 3 EUR (Erstis frei)

Kritisches Kino: „Der große Ausverkauf“

Die Greifswalder Viva con Agua-Gruppe lädt am Dienstagabend zum Kritischen Kino in die Brasserie Hermann, wo der Dokumentarfilm Der große Ausverkauf (2006, D, 94min) gezeigt wird.

der große ausverkaufDer Film ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema Privatisierung und beinhaltet vier Beispiele aus verschiedenen Teilen der Welt: das britische Eisenbahnsystem, das Stromnetz in einem südafrikanischen Township, das Gesundheitssystem in den Philippinen und die Wasserversorgung in einer bolivianischen Stadt.

Der Filmvorführung schließt sich ein Vortrag über Wasserprivatisierung von Dr. Lena Partzsch (GETIDOS) und Marcel (Viva con Agua Berlin) an, in dem es um vergleichbare Tendenzen in Deutschland geht.

Video (01:43)
[youtube 00KYPsQSG10]

Fakten: 29.05. | 20 Uhr | Brasserie Hermann
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