Festgehalten: Der Sturm

Mir ist, als würd‘ der Wind mich rufen / Als sollt‘ ich ihn heraufbeschwören / Und mit Geschick mein Glück versuchen / Von fern kann ich sein Heulen hören / Pfeifend zieht er durch den Hafen / Peitscht die Wellen übers Meer / Wirbelt Staub auf in den Straßen / Und kommt mit Licht und Lärm zu mir / Wie er durch die Straßen fegt / Und tobt und brüllt und wütet / Was er in Schutt und Asche legt / Hat der Mensch vor ihm verwüstet / Sturm, weh wild und frei / Sing mir Dein Lied / Zeig mir den Dreh / Sturm, auf hoher See / Mach, dass es geschieht / Brich die Deiche entzwei.*

hafen greifswald herbst(Foto: Felix Norenz)

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*Blumfeld: Der Sturm (2003)

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3 Gedanken zu „Festgehalten: Der Sturm

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