Festgehalten: “Pflegen statt sägen!”

Etwa 100 Leute demonstrierten gestern Nachmittag in Greifswald für den Erhalt des Baumbestands der Wallanlagen. Auf Schildern und Transparenten äußerten sich Unverständnis und Ablehnung gegenüber der geplanten Umgestaltung des denkmalgeschützten Parks: “Kann es sich Greifswald leisten, seine grüne Lunge zu zerschneiden?”, “Bäume schützen — Erholungsraum nützen!”, “Pflegen statt sägen!”, “100 Jahre alt , 2 Kriege  überlebt und jetzt?”.

Initiiert wurde die Demonstration vom Naturschutzbund (NABU), der gleichsam eine Online-Petition ins Leben gerufen hat, um den Baumfällungen Einhalt zu gebieten. Im Zuge der Umgestaltung des Walls sollen 51 Bäume Gehölze gefällt und entfernt werden. Die Umsetzung dieser Maßnahme begann in der vergangenen Woche. Mehr dazu im gestern veröffentlichten Artikel Wallsanierung weckt Unmut.

Der NABU rief im August 2013 zu einer Demonstration gegen die geplanten Rodungen am Wall auf

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2 Gedanken zu „Festgehalten: “Pflegen statt sägen!”

  1. Warum bringt sich ein organisiert Verband wie der Nabu nicht im Voraus in den entsprechenden Fachgremien ein? Eine Kulturanlage wie der Wall ist zudem kein Naturschutzgebiet, aber natürlich müssen seitens der Stadt die gesetzlichen Vorgaben zur Fällung beachtet werden.

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