Stellenausschreibung: studentische Hilfskraft bei GrypsCast werden

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Das Rechenzentrum der Universit√§t Greifswald stellt mehrere studentische Hilfskr√§fte ein, die f√ľr das GrypsCast-Portal arbeiten sollen. Hinter dem Projekt verbirgt sich ein Aufzeichnungsdienst, der Lehrveranstaltungen und Vortr√§ge mit einer Videokamera aufnimmt, nachbearbeitet und sp√§ter online stellt.

Gesucht werden Studierende mit grundlegenden Computerkenntnissen, die „√ľber ein Standardwissen bez√ľglich Audio- und Videoaufnahmen“ verf√ľgen. Die Bewerberinnen sollen an der Arbeit mit multimedialen Inhalten interessiert sein. Zu den Aufgaben geh√∂rt, campusweit unterschiedliche Vorlesungen mit dem teleTASK-System aufzuzeichnen.

rz uni greifswald archiv (Foto: Universität Greifswald, Archiv, 1969)

Der Stundenlohn einer studentischen Hilfskraft beträgt in Greifswald 8,56 Euro.

Hinweise zur Bewerbung und mehr Informationen √ľber das Aufgabenfeld sind auf der Seite des Rechenzentrums vermerkt.

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Seit Januar 2011 existiert an der Universit√§t Greifswald mit der Arbeitsgruppe Umweltmanagement ein B√ľndnis von Professorinnen, Hochschullehrern, Verwaltungsangestellten und Studierenden, die sich gemeinsam um Umweltschutz an der Alma Mater bem√ľhen und von Deutschlands erster CO2-neutraler Universit√§t visionieren.

DIENSTFAHRR√ĄDER F√úR DIE ANGESTELLTEN

Dieser ambitionierte Plan wird auf den monatlich stattfindenden Treffen vorangetrieben und auf mehreren Ebenen realisiert, zum Beispiel durch das Sparen von Energie und die Vermeidung unn√∂tiger CO2-Emissionen. Vor etwa zwei Wochen wurden aus diesem Grund 20 Fahrr√§der beschafft, die den Mitarbeiterinnen der Universit√§t zur Verf√ľgung stehen sollen, um kurze Strecken schnell und vor allem sauber bew√§ltigen zu k√∂nnen.

fahrradparkplatz (Foto: Erich Westendarp/pixelio.de)

Der Verleih der Dienstr√§der erfolgt hierbei √ľber ein elektronisches Schlie√üsystem, das √ľber Chipkarten abgewickelt wird, die in der Allgemeinen Verwaltung bei Frau Woidig erh√§ltlich sind. Nun stehen am Hauptgeb√§ude der Uni (Domstra√üe) und am Beitz-Platz jeweils zehn Dienstr√§der in eigens daf√ľr angefertigten Unterstellm√∂glichkeiten, die ganz nachhaltig kraft eines Solarmoduls beleuchtet werden.

Ob 20 Fahrr√§der f√ľr mehrere tausend Besch√§ftigte ausreichen, ist nat√ľrlich fraglich. Ein Anfang ist damit allerdings gemacht und auch die Stadtverwaltung plant die Einrichtung einer Fahrradstation am Bahnhof, wo bei Zustandekommen des Projekts nicht nur 200 Abstellpl√§tze entstehen sollen, sondern auch ein Verleih mit 50 Fahr√§dern. Sollte Greifswald tats√§chlich noch Fahrradhauptstadt werden wollen?

WINDKRAFT, SERVERW√ĄRME UND FORSTWIRTSCHAFT: GR√úNE UNI 2015?

Die Ideen der AG Umweltmanagement klingen verhei√üungsvoll und sind keineswegs unrealistisch: Mit einer eigenen 3-Megawatt-Windenergieanlage, die sich innerhalb von 7-14 Jahren amortisieren und ab Mitte 2013 auf einer Freifl√§che der Uni j√§hrlich mehr als 7000 Kilowattstunden Strom erzeugen soll, ist geplant, zuk√ľnftig den Strombedarf der Hochschule selbst zu produzieren und einzuspeisen. Im Rechenzentrum soll nach dessen Neubau die Abw√§rme der Server zum Heizen genutzt werden.

Aus dem Universit√§tsforst – keine andere deutsche Hochschule besitzt soviel Land – soll der AG zufolge weniger Holz entnommen werden, um mithilfe dieser W√§lder auch zuk√ľnftig den eigenen CO2-Aussto√ü zu kompensieren. Dieser liege aktuell bei etwa 8.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, wovon √ľber die H√§lfte durch den Stromverbrauch verursacht seien, ein F√ľnftel durch Transporte und ein Viertel durch Heizbedarf.

31 TONNEN PAPIER VERBRAUCHTE DIE UNI ALLEIN 2010

umwelt klima logoDer durch die Universit√§t erzeugte Papierverbrauch lag im Vorjahr bei 6.170.000 Bl√§ttern beziehungsweise 31 Tonnen und hierbei wurde die medizinische Fakult√§t noch nicht mit einbezogen. Deswegen konzentriert sich die AG Umweltmanagement nicht allein auf Nachhaltigkeitsaspekte bei Neubauten, den Bau der beschriebenen Windkraftanlage oder den W√§rmetausch im Rechenzentrum, sondern wirbt auch f√ľr klimaschonendes Verhalten im universit√§ren Alltagsgesch√§ft.

So wurden zum Beispiel allen Uni-Angestellten mit dem Rundschreiben Nr. 1: Energie sparen durch cleveres Powermanagement am Arbeitsplatz daran erinnert, in ihren B√ľros den Energie- und Papierverbrauch zu reduzieren (Dem Dokument ist noch manuell der Dateityp pdf hinzuzuf√ľgen). F√ľr den November ist eine Umweltwoche geplant.

Die AG Umweltmanagement trifft sich monatlich und lädt alle Interessierten dazu ein. Die jeweiligen Termine werden genauso wie die Sitzungsprotokolle online bereitgestellt. Das nächste Treffen findet am 22. August im Anbau der alten Augenklinik (Seminarraum 3) um 11 Uhr statt.

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