In Pflanzengesellschaft: durchwachsene Kunstinstallationen im Grünen

Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts modifizieren für die Ausstellung “In Pflanzengesellschaft” den Botanischen Garten.

Zweiundzwanzig Objekte und Installationen sind auf dem Lageplan verzeichnet, der für die Ausstellung “In Pflanzengesellschaft” als Orientierungshilfe ausgelegt wurde. Er weist den Weg zu den Exponaten und künstlerischen Landschaftseingriffen, die Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts dort seit gestern im Rahmen einer Kooperation mit dem Botanischen Garten in der Münterstraße präsentieren. Viele Werke, wie die unübersehbare Sehnsucht, ein blütenweißer Pavillon aus Holz und Tüll von Laura Borchardt, sind problemlos aufzufinden. Andere Eingriffe — erwähnt seien in diesem Zusammenhang Jacob Paul Sperrles unauffällige Eisendrahtblume Taraxacum sowie die sanfte Zapfenmodifikation Gold von Agnes Plotkowski und Ulrich Fischer — zehren von ihrer Subtilität und bleiben den Besuchern beim hastigen Durchschreiten der Ausstellung ohne Lageplan und konkreten Hinweis zunächst verborgen.

in pflanzengesellschaft greifswald

Ulrich Fischer “Teppich” (Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Ulrich Fischer hat noch an zwei weiteren Plätzen auf dem Gelände Spuren hinterlassen. Hervorzuheben ist unbedingt der von ihm aus Maiswurzeln, Draht und Acrylfarbe geschaffene Teppich, mit dem der Student das Werk zum Konzept der Pflanzengesellschaft schlechthin kreierte. Leider bewegen sich nicht alle ausgestellten Arbeiten auf diesem Niveau, dessen Durchwachsenheit manchmal an das Anything goes der zwischenzeitlich unkuratierten Gemeinschaftsexposition Insomnale erinnert und sich in kontextfernen Objekten aus lackiertem Silikon oder Styropor manifestiert.

in pflanzengesellschaft greifswald flyerDem der Ausstellung zugrunde liegenden Konzept tut das allerdings keinen Abbruch. Die Zusammenführung von Kunststudierenden und dem Botanischen Garten zur pflanzlichen Gesellschaft ist auch jenseits der Blattränder eine gute Idee, deren insgesamt gelungene Umsetzung bis zum 11. September im Freilandbereich und der Gewächshausanlage des Botanischen Gartens in der Münterstraße besichtigt werden kann.

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag 9 Uhr bis 15 Uhr
  • Samstag/Sonntag 13 Uhr bis 18 Uhr

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Greifswalder Studierende gründen Schwarzmarkt

Mit einer schwimmenden Ausstellung im Museumshafen machte am Wochenende ein Schwarzmarkt für Kunst von sich reden.

Ganz streng genommen war ein Teil der Exponate, die am Wochenende in der “kleinsten schwimmenden Galerie” ausgestellt wurden, fast dem Unterground zuzuordnen. Ein großzügig bemessener Kubikmeter Rauminhalt im Bauch eines Segelbootes reichte den jungen Künstlern und Studierenden des hiesigen Caspar-David-Friedrich-Instituts (CDFI), um auf die unmittelbar zuvor gegründete Internet-Galerie Schwarzmarkt.Online aufmerksam zu machen.

schwarzmarkt online greifswald

Schwarzmarkt in der Lücke des Curriculums

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Abschlusspräsentationen des CDFI #12

In dieser Woche präsentieren die Absolventinnen des Caspar-David-Friedrich-Instituts ihre Abschlussausstellungen, mit denen sie ihr Kunststudium in Greifswald abschließen. 

Insgesamt neun Abschlusspräsentationen werden in diesem Semester von den Absolventinnen des Caspar-David-Friedrich-Instituts an der Universität Greifswald gezeigt. Die Ausstellungen, bei denen die Studentinnen Arbeiten aus fünf verschiedenen künstlerischen Bereichen — beispielsweise Zeichnung, Malerei oder Videoinstallation — zeigen müssen, markieren die Zielgerade ihres Kunststudiums.

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Aller Ausstellungstermine im Überblick

Dienstag, 05.04. Weiterlesen

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Abschlusspräsentationen des CDFI #11

Die Absolventinnen des Caspar-David-Friedrich-Instituts in Greifswald präsentieren ab heute ihre ingesamt sechszehn Examenssaustellungen. Ein Tipp für Kunstinteressierte!

Wie in jedem Jahr fällt der Beginn des Wintersemesters mit den Examensausstellungen des Caspar-David-Friedrich-Instituts an der Universität Greifswald zusammen. Sechzehn Absolventinnen laden in den kommenden zwei Wochen zu ihren Abschlusspräsentationen ein, bei denen sie jeweils Arbeiten aus fünf verschiedenen künstlerischen Bereichen, also beispielsweise Zeichnung, Malerei oder Videoinstallation zeigen müssen.

sarah leinkauf subsurface

(Sarah Leinkauf)

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Kunstpause: “Zwei Männer – ein Meer” im Pommerschen Landesmuseum

Gastbeitrag von Maria-Friederike Schulze

Zwei Männer - ein MeerMan kommt fast nicht drum herum: Die passend zu den ausgestellten Werken meerblaue farbintensive Werbekampagne zur Ausstellung Zwei Männer – ein Meer überschwemmt Greifswald in ähnlicher Weise, wie es 2007 die Feininger-Sonderausstellung mit ihren gestalteten Bierdeckeln und Stadtbussen tat. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die aktuelle Sonderausstellung, in der bis zum 28. Juni ausgewählte Werke der deutschen Expressionisten Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff in Greifswald präsentiert werden.

Das Drumherum

Ergänzt wird die Ausstellung zu den beiden Brücke-Künstlern durch ein umfangreiches Begleitprogramm, für das verschiedene (lokale) Akteure und Institutionen ins Boot geholt wurden. Neben unzähligen thematischen Führungen und Vorträgen, unter anderem von zwei Pechstein-Enkeln, werden auch von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts produzierte Audio-Guides angeboten.

Sonderausstellung: Zwei Männer ein Meer

In Kooperation mit dem Institut für Deutsche Philologie finden Lesungen statt und sowohl das Kino auf Segeln als auch der Filmclub Casablanca konnten als Partner gewonnen werden. Ein bisheriger Höhepunkt war sicherlich die Lesung mit dem Deutschen Buchpreisträger Lutz Seiler, über die in der vergangenen Woche wortreich auf dem Fleischervorstadt-Blog berichtet wurde. Weiterlesen

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Abschlusspräsentationen des CDFI #10

Wie in jedem Jahr präsentieren die Absolventinnen des Caspar-David-Friedrich-Instituts zum Beginn des Wintersemesters ihre Examensausstellungen. Bis Freitag gibt es insgesamt zehn Abschlusspräsentationen, in denen die Absolventen Cindy Leubeling, Ramona Schacht, Nele Zynda, Nicole Hanisch, Jessica Kegel, Regina Talut, Sarah Schulz, Kristin Hieke, Niko Gnauck, Lin Wang Arbeiten aus fünf verschiedenen künstlerischen Bereichen zeigen müssen.

Abschlussausstellungen cdfi 2014

Die meisten Ausstellungen werden mit einer Vernissage eröffnet. Erfahrungsgemäß sind das häufig sehr gesellige Angelegenheiten, die aufgrund ihrer saisonalen Häufung zu abendlichen Ausstellungsspaziergängen einladen.

All Termine sind nach diesen Eröffnungstagen sortiert und im folgenden Abschnitt aufgelistet. Weiterlesen

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Abschlusspräsentationen des CDFI #9

Pünktlich zum Beginn des Sommersemesters präsentieren die Absolventinnen des Caspar-David-Friedrich-Instituts in ihre Examensausstellungen. In dieser Woche finden insgesamt zehn dieser — von den Studierenden selbstständig — in die Wege geleiteten Abschlusspräsentationen statt. Die Absolventen müssen in ihren Ausstellungen Arbeiten aus fünf verschiedenen künstlerischen Bereichen zeigen — von Malerei bis Videoinstallation ist also alles drin!

Flyer der Examensausstellung am Kunstinstitut in Greifswald(Flyer)

Die meisten Ausstellungen werden mit einer Vernissage eröffnet. Die Termine sind nach diesen Eröffnungstagen sortiert und im folgenden Abschnitt aufgelistet. Weiterlesen

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Kunststudierende wehren sich mit Protestwerkschau gegen Kürzungen

Die Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts versuchen sich dieser Tage mit vielfältigen Aktionen der geplanten Stellenkürzungen am Kunstinstitut zu erwehren. Aus diesem Grund laden sie heute zu der Protestwerkschau ARTenschutz ein, die um 18 Uhr in der großen Polly-Faber-Halle stattfinden wird.

Polly Faber Artenschutz Ausstellung gegen Kürzung an der Universität GreifswaldARTenschutz bezeichnet den Schutz und die Pflege bestimmter, aufgrund ästhetischer oder kultureller Prinzipien als schützenswert erachteter kreativer Künstler in ihrer historisch gewachsenen Vielfalt. Die Kunststudentinnen und Kunststudenten des CDFI präsentieren in der Protestschau ARTenschutz Werke ihrer bisherigen Studienarbeit als Ausdruck dieser Vielfalt. Sie braucht zum Überleben die persönliche Betreuung durch Professoren, Dozenten und Werkstattleiter gepaart mit der Individualität und frei ausgelebten Kreativität der Studierenden.”

Fakten: 29.01. | 18 Uhr | Polly Faber

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