Erster Greifswalder Instagram Photowalk

Man kennt das vielleicht schon aus anderen St√§dten: Mit Smartphones bewaffnete Menschentrauben, die auf der Suche nach dem einzigartigen Bild oder dem ganz besonderen Motiv gemeinsam durch die Stadt str√∂pern und dabei das, was ihnen vor die Linsen kommt, fotografisch festhalten. Fr√ľher nannte man sowas vielleicht Fotosafari, heute steht f√ľr dieses Spektakel die Applikation im Vordergrund, √ľber die alles l√§uft: Instagram.

Mit Instagram werden die Fotos gleich auf dem Smartphone bearbeitet, ehe sie anschlie√üend hochgeladen und in die virtuelle Gemeinschaft eingespeist werden, wo schlie√ülich andere Nutzende ihre Begeisterung ob der ver√∂ffentlichten Schnappsch√ľsse mitteilen k√∂nnen. Artikuliert man bei Facebook eine positive Reaktion √ľber den ber√ľhmten ausgefahrenen Daumen, so wird die Zustimmung bei Instagram in Herzen aufgewogen und gehandelt.

instagram greifswald

In Greifswald gibt es mittlerweile zahlreiche Instagram-Nutzer, die ihre quadratischen Fotos thematisch verschlagworten und so zusammen ein gemeinsames Fotoalbum erschaffen — ein visuelles Ged√§chtnis der Stadt, wenn auch mit erheblichen Erinnerungsl√ľcken.

Den Instagram-Photowalk veranstalten die drei Nutzerinnen @frollein_von_kunterbunt, @supertramp_action und @franz589, damit sich die Gemeinschaft besser kennenlernen, Ideen und Techniken austauschen und das hoffentlich gute Wetter genießen kann. Bereits jetzt sind einige Bildbeiträge unter dem Hashtag #greifswald_walk verschlagwortet; deren Zahl wird sich am Sonnabend aber wohl in Echtzeit erhöhen, denn im Gegensatz zur Fotosafari von einst benötigt man bei Instagram nur Sekunden, um seine Ergebnisse mit anderen zu teilen.

Fakten: 09.05. | 15 Uhr | Museumshafen (an der Linie 1)

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Bis zum 7. Februar lie√ü das Theaterportal nachtkritik.de seine Leserinnenschaft √ľber die besten Inszenierungen des zur√ľckliegenden Jahres abstimmen. Zur Wahl stand dabei 48 St√ľcke, unter anderem Ute Koschels Umsetzung des d√§nischen Dogma-Klassikers Das Fest. Die Inszenierung am Theater Vorpommern geh√∂rte bei der Abstimmung, an der √ľber 4000 W√§hlende teilnahmen, zu den zehn besten St√ľcken.

nachtkritik logoIn einem Artikel zur Auswertung der Wahl konstatiert Nachtkritiker Wolfgang Behrens einen √úberraschungserfolg zahlreicher vermeintlicher Au√üenseiter —  zum Beispiel des St. Pauli Theaters, des Staatstheaters N√ľrnberg, des Theater Vorpommerns und des Theaters Biel-Solothurn — gegen√ľber den etablierten Schwergewichten der Branche. Die Gr√ľnde hierf√ľr vermutet er in der engen Bindung zwischen dem Publikum und den √ľberregional weniger beachteten lokalen Theatern. Im Fall der Greifswalder Inszenierung kommt laut Behrens diesen Bindungen aufgrund der Nichtverl√§ngerungen vieler Ensemble-Mitglieder eine noch gewichtigere Rolle zu.

Die zehn Gewinner der Abstimmung, die damit symbolisch am virtuellen nachtkritik-Theatertreffen 2013 teilnehmen, sind:

  • Das Fest von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov (Theater Vorpommern Greifswald)
  • Der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller (Oldenburgisches Staatstheater)
  • Der Revisor von Nikolai Gogol (Residenztheater M√ľnchen)
  • Glaube Liebe Hoffnung von √Ėd√∂n von Horv√°th (Wiener Festwochen, Volksb√ľhne Berlin)
  • Immer noch Sturm von Peter Handke (Staatstheater N√ľrnberg)
  • Krieg und Frieden nach Leo Tolstoi (Ruhrfestspiele Recklinghausen, Centraltheater Leipzig)
  • Mit wem soll ich jetzt schweigen nach Peter Bichsel (Theater Biel-Solothurn)
  • Murmel Murmel von Dieter Roth (Volksb√ľhne Berlin)
  • P project von Ivo Dimchev (ImPulsTanz Wien, HAU Berlin)
  • The King’s Speech von David Seidler (St. Pauli Theater Hamburg)

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