HedonistInnen sind faul, von wegen! Die Hedonistische Internationale Sektion Greifswald erobert zunehmend den öffentlichen Raum und entdeckt die neuen Medien als Plattform.
Gestern wies ich auf eine vergangene konsumkritische Demonstration hin, heute will ich auf ein weiteres taufrisches Video der HI hinweisen, das Aufnahmen der Jubeldemo gegen das geplante Steinkohlekraftwerk zeigt. Dagegen sieht der NDR-Beitrag recht lustlos aus. Es bleibt zu hoffen, dass der HI zukünftig die Energie für lustvolle Proteste nicht ausgehen wird und die Aktionen weiterhin so liebevoll dokumentiert werden.
2005 wurde im Rahmen eines LOS-Projektes vom Auch-Greifswalder Diemo Schramm ein Film über die Fleischervorstadt (Soziale Stadt Fleischervorstadt) produziert, der den sozialen Aspekten dieses Stadtteils nachzusteigen versucht.
DIE FLEISCHERVORSTADT UND DER STADTIMPULS
Im ersten Teil gibt es Aufnahmen von der mongolischen Jurte zu sehen, die im Rahmen des Stadtimpulses auf dem Schulhof der Arndt-Schule aufgebaut und mit Leben gefüllt wurde. Für die Umsetzung dieser Idee konnte damals Kai Ehlers gewonnen werden. „Der Fleischervorstadt Film“ weiterlesen →
Die lokale Band Morning Rain ist sicher nicht gänzlich unbekannt. Dann und wann treten die vier Greifswalder in ihrer Heimatstadt auf, zuletzt im Dom bei der Aktion Kunst gegen Kohle. Die Band verhält sich recht unscheinbar und gewinnt heimlich, still und leise in steter Regelmässigkeit Wettbewerbe, Auszeichnungen und einen Videodreh. Am 27. März wird der Kinofilm Meer is nich Premiere feiern, zu dessen Soundtrack Morning Rain ebenfalls ein Lied beisteuern.
Am Mühlentor ist gerade einiges los und niemand weiß so recht, was genau da vor sich geht. Im Uni-Forum gibt es eine Erklärung und einen Link auf die offizielle Internetpräsenz der Hansestadt, von der die folgenden Bilder und Wörter stammen.
Ein großes Aufgebot an Polizei, Feuerwehrkräften und Mitarbeitern des Katastrophenschutzes sowie der Wasserbehörde ist derzeit im Einsatz am Mühlentor. Kinder hatten beim Spiel am Dienstag auf dem Greifswalder Wall einen Luftschutzbunker aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Darin verborgen fanden die Einsatzkräfte bei einer ersten Sichtung gegen 20 Uhr 50 angerottete Fässer mit einer noch unbekannten Flüssigkeit.
Vorbereitet wird derzeit der Zutritt zur der Bunkeranlage, um die Fässer bergen zu können. Zuvor jedoch wird ein Greifswalder Umweltlabor Proben nehmen und festlegen, wie das Material zu bergen ist. Oberbürgermeister Dr. Arthur König war vor Ort, um sich über selbst ein ein Bild zu machen. Das Gelände ist weiträumig abgesperrt. Das Betreten der Wallanlagen im Bereich ab Aufgang Museum bis zum Mühlentor ist zu unterlassen.
Mir kam gerade zu Ohren, dass es sich bei der Flüssigkeit in den Fässern um Alkohol handeln soll, den die Russen nach dem zweiten Weltkrieg dort eingelagert hätten. Inzwischen sind mehr Informationen zum Thema verfügbar. Der Blog daburna.de, der aus einer anderen Perspektive den Blick auf die Stadt richtet, hat ein Stück BILD-Zeitung veröffentlicht, herrlich.
In 59 Tagen wird es zum wiederholten Mal so weit sein: die grosse GrIStuF-Glocke wird über der Stadt hängen und es wird für zehn Tage schwierig, einen Stellplatz fürs Fahrrad zu finden, eine aussichtsreiche Position an den attraktiven Tresen der Stadt oder sich einfach nur flink durch die Fussgängerzone zu bewegen.
Tatsächlich sieht es so aus, dass viel zu wenig Leute viel zu viel Arbeit in dieses wichtige Studentenfestival investieren, das mehr als nur eine kulturelle Bereicherung für die Stadt ist. Vom 13. bis zum 22. Juni wird es also eine Menge Arbeit geben, für deren Bewältigung GrIStuF auf die Unterstützung der GreifswalderInnen angewiesen ist, sei es durch Hilfe bei Veranstaltungen oder durch das Engagement als host, indem für Gäste die Couch freigeräumt wird.
Moritz TV hat einen Trailer produziert, den ich an dieser Stelle aber unkommentiert lassen möchte.
Vergangene Woche fand im Hauptgebäude der Universität eine Podiumsdiskussion der OB-KandidatInnen statt. Dort begann Arthur König (CDU) irgendwann damit zu nerven, in jedem seiner Beiträge auf dem hauptwohnsitzlichen Ummelden der hiesigen Studierendenschaft zu insistieren.
Gebetsmühlenartig wies er immer und immer wieder auf die Differenz zwischen gemeldeten und immatrikulierten Studierenden hin. Die ZuhörerInnen reagierten darauf empfindlich und bei der ad hoc durchgeführten Befragung schien es so, als seien beinahe ausschließlich in Greifswald gemeldete Studierende vor Ort.
Königs monetären Argumenten für das Ummelden kann ich mich nur anschließen. Die versprochenen 150€ gibt es nach wie vor und inzwischen muss dem Einwohnermeldeamt auch kein Mietvertrag mehr vorgelegt werden. Moritz TV hat dazu vor einiger Zeit sogar einen kleinen Beitrag produziert.
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