Neue Druckerei am Ryck

Die Ostsee Zeitung gab sich heute ungewohnt politisch und veröffentlichte einen Artikel über Thor Steinar. Genauergesagt wurde das System Thor Steinar gar nicht richtig erläutert, geschweige denn darüber aufgeklärt, wie diese vermeintliche Mode aussieht.Tatsächlich wurde über einen Laden (der MCS Fashion Store in der Dompassage) berichtet, in dem Artikel von Thor Steinar veräussert werden.

Naziklamotten in Greifswald

Positive Erwähnung fanden Aufkleber von AntifaschistInnen, die zu Aktionen gegen die Marke und deren Vertriebsnetze aufrufen. An dieser Stelle findet sich auch der Hinweis auf eine neue Druckerei am Ryck. Köstlich.

Halleluja Ding DONG Happy

lars kampfLars Kampf sei momentan eine der größten Stützen des GSV. In der heutigen Ausgabe der Ostsee Zeitung findet sich ein Bild von ihm, auf dem er das neue Trikot mit dem Logo des neuen Hauptsponsors trägt.Eine ganz perfide Image-PR-Kampagnen-Idee, wie ich finde.

Wieso kann ein Konzern, der hier ein Kohlekraftwerk baut, so verschleiernd an seinem Image feilen? Mit Verlaub, wir schreiben das Jahr 2007 und es werden Kraftwerke gebaut, die fossile Energieträger verfeuern. Und jener Konzern gönnt dem lokalen Fußballverein neue Hemdchen?

Fußball = Leibesübung = Gesundheit!
Dong = Dreckschleuder = Feinstaub = Atemwegserkrankung!

Vielleicht wäre es aufrichtiger, wenn Dong den lokalen Entsorgungsdiensten neue Signalkleidung spendieren würde, oder neue Autos, so zum Beispiel.

Momento Mori

Unterwegs in Neubrandenburg durfte ich in Begleitung eines ausgewiesenen Lateinexpertens einen wundervoll-schrecklichen Fauxpas bewundern. Im Schaufenster eines Tatoo-Studios wurden Fotos der besten Werke ausgestellt.

Orthographische Mißgeschicke sind ärgerlich, peinlich wirds allerdings, wenn die nicht mehr einfach so zu ändern sind. Memento mori bedeutet soviel wie Bedenke, daß du sterben mußt. Peinlicherweise ist hier dem glorreichen Ideenstifter ein Fehler unterlaufen, der auch beim Tätowieren offensichtlich unentdeckt blieb und jetzt als Foto in der Neubrandenburger Innenstadt ausgestellt ist.

Ich, des Lateinischen nicht mächtig, würde die dargestellte Variante als eine Art Momentchen Gevatter, ich brauch noch fünf Jahre deuten.

Hart aber herzlich — der Treffer in Greifswald

Was ist Greifswald? Was macht es aus? Der Markt, die Kirchen, die Stadtmauer, der Wall und der Hafen? Das scheint dann doch zu kurz gegriffen. Gerade die geliebte Fleischervorstadt war ja früher schon in Verruf geraten. Die Böhmke- und Baustraße, von sozial Schwachen bewohnt, muß längere Zeit als Epizentrum sozialen Abstiegs und Asozialität gegolten haben. Dieses Flair wurde erfolgreich wegsaniert, und ärmere Menschen wurden aus dem Viertel verdrängt.

Ihr früherer Wohn- und Lebensraum wird mittlerweile von neureichen Haussanierern und Legoländern dominiert.

Treffpunkt in Greifswald am Tresen

(Foto: privat)

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