Neueröffnung des dm-Markts in der Greifswalder Innenstadt

Am Freitag wird in der Langen Straße 90 die von vielen Greifswaldern lang herbeigesehnte dm-Filiale eröffnet. Die Drogeriekette kündigte schon im Februar 2013 die Nutzung des Standorts zwischen Markt und Fischmarkt an, der bis Ende 2012 viele Jahre von Komma10 bespielt wurde, doch bis die klaffende Angebotslücke in Greifswalds zentraler Einkaufsstraße gestopft werden konnte, sollten fast zwanzig Monate vergehen.

dm Filiale in Greifswald(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

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Stellenausschreibung: Naturkostladen Keimblatt sucht Mitarbeiter

jobs arbeitDer Naturkostladen Keimblatt am Fischmarkt sucht ab sofort eine koordinierende Mitarbeiterin, die unbefristet eingestellt werden soll.

Die Aufgaben bei der Naturkost Vorpommern GmbH, die das Freizeitkonto mit bis zu 40 Arbeitsstunden pro Woche belasten können, reichen von warenwirtschaftlichen Tätigkeiten bis zur Kundenberatung. Eine familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung ist dabei möglich; gezahlt wird ein firmeninterner Einheitslohn, auch während der Einarbeitung.

naturkostladen keimblatt(Foto: Fleischervorstadt-Blog, 2010)

Von den Interessenten wird neben guten Sprachkenntnissen, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfreude auch die  Bereitschaft zur Teilnahme an Schulungen und Weiterbildungen erwartet. Bei der Bewerbung sind grundlegende IT-Kenntnisse (Access, Excel, Word), Erfahrung in Personalführung sowie Vorkenntnisse aus den Bereichen Umweltschutz, Lebensmittel, Drogerie oder Handel von Vorteil.

Interessenten können sich bis spätestens 31. Januar per E-Mail beim Naturkostladen bewerben (naturkost-vorpommern(-at-)t-online.de).

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Absahnen #13: Preise für visionäre Klimablickwinkel

Das Greifswalder Klimabündnis ruft einen Fotowettbewerb aus und prämiert die Einsendung “visionärer Blickwinkel” mit insgesamt 30 Geld- und Sachpreisen. Unabhängig vom Wohnsitz der Teilnehmenden können Fotos, Collagen oder Montagen, die einen regionalen Bezug zum Thema Klimaschutz mitbringen, eingereicht werden.

klimaschutz wettbewerbsposterÜber den Erfolg der Wettbewerbsbeiträge wird eine Jury, bestehend aus Bündnismitgliedern und Sponsoren der Aktion, befinden. Das Siegermotiv wird hierbei mit einem Geldpreis in Höhe von 300 Euro prämiert, die weiteren sieben Plätze erhalten Einkaufsgutscheine von REAL oder dem Naturkostladen Keimblatt. Daneben werden Sachpreise oder freie Eintritte vom Trekkinghaus, dem Pommerschen Landesmuseum, dem Cinesstar, dem Fotoatelier Peters und der Universitäts- und Ratsbuchhandlung ausgelobt.

Die drei von der Jury am besten bewerteten Einreichungen sollen zudem Grundlage für eine Postkartenserie werden, um papierne “Klimagrüße aus Greifswald“ verschickbar zu machen. Der Wettbewerb läuft bis zum 30. September. Bis dahin kann jede Teilnehmende maximal drei Bilder an folgende Adresse schicken:

Herr Michael Haufe
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Stadtbauamt, Abteilung Umwelt
Mendelejewweg 17
17491 Greifswald
E-mail: umwelt [at] greifswald.de

Bioläden und Gemüseabo in Greifswald *update*

Das Credo einer ökologisch bewussten Ernährung und die Grundlage eines nachhaltigen Konsumverhaltens lautet zweifelsohne regional – saisonal, doch diese einfache Formel lässt sich nicht jederzeit und überall umsetzen. Um aufzuzeigen, wie man sich in Greifswald das frischeste Gemüse wöchentlich vor die Haustür liefern lassen kann und wo vielleicht der Bioladen des Vertrauens oder die Nestwärme einer Nahrungsbeschaffungskooperative schlummert, soll an dieser Stelle ein kleiner Überblick angeboten werden.

LEBENSMITTELGENOSSENSCHAFTEN ZUM MITMACHEN

Verbrauchergemeinschaften können auf eine lange Tradition zurückblicken und mit Food-Coop und Namiko existieren mittlerweile derer zwei in Greifswald. Das Konzept ist schnell erklärt: Konsumenten und Verbraucherinnen schließen sich zusammen und können so direkt bei den Erzeugern einkaufen, da sie gemeinsam höhere Warenmengen ordern.

biobrotDadurch wird der Einzelhandel und dessen Gewinnmarge übersprungen, die Lebensmittel sind also etwas günstiger. Allerdings geht diese Organisationsform des Konsums mit einigen Einschränkungen einher. So werden die Öffnungszeiten von den Mitgliedern der Kooperativen realisiert und sind daher etwas eingeschränkter als im regulären Handel. Außerdem ist es notwendig, selbst dann und wann diese Ladendienste zu übernehmen. Die beiden Greifswalder Verbrauchsgemeinschaften sind allerdings beide sehr groß, so dass diesbezüglich sicher keine Überarbeitung droht.

Food-Coop: IKUWO | Di & Mi 17-19, Do 11-13, Fr 15-17 Uhr

Namiko: Grimmer Str 2 | Di & Fr 15-17, Mi 18-20 Uhr

KULTURKOSTLADEN AUF DER ECKE

In der Brinkstraße befindet sich ein relativ neuer Bioladen, der den großmännischen Sanierungsbemühungen und den charakterlosen Neubauten seiner unmittelbaren Umgebung trotzt. Hier wurde in den Sommermonaten selbstgemachtes Eis angeboten, aber inzwischen macht sich der Herbst im Angebot bemerkbar.


Neben Bio-Lebensmitteln gibt es auch ein wenig Kunsthandwerk und Naturkosemtika. Der Laden ist nicht gerade billig, aber erinnert dafür noch an die vergangenen Zeiten Tante Emmas.

Fakten: Brinkstr. 17 | Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr

KLASSISCHER EINKAUF AUF DEM MARKT

Auf dem Greifswalder Marktplatz wird mehrmals pro Woche die typische Produktpalette ausgebreitet. Dort verkaufen zwar nicht alle Händler Bio-Waren, aber einige Gärtner und insbesondere der Stand von Queerbeet sind gute Anlaufstationen.

Jeden Freitag werden – wenn der Fisch- zum Ökomarkt wird – zusätzlich nebenan  ökologisch produzierte Dinge verkauft. Die Markttage sind Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonnabend, dann aber nur eingeschränkt bis mittags.

GEMÜSEABO VON QUERBEET

bioland peenewerkstätten logoDie schon erwähnten Querbeetlerinnen gehören zu den Peenewerkstätten – einem Projekt zur Integration Behinderter. Unweit von Greifswald, nämlich in Griebenow, wird sich emsig dem Anbau von Gemüse nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus gewidmet.Querbeet offeriert eine Art Gemüse-Abonnement.
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Woche für Woche kann man sich eine Kiste mit Gemüse nach Hause liefern und spart so nicht nur Weg, sondern ernährt sich von Lebensmitteln, die kaum 10km weit entfernt sind. Mehr Unmittelbarkeit geht eigentlich kaum. Die Kisten kosten je nach georderter Größe 10, 12 und 15 Euro. Für 12 beziehungsweise 15 Euro gibt es auch eine Auswahl für Feinschmecker.

Nähere Informationen zum Bestellvorgang und dem Betrieb hält das Bestellformular bereit, das als pdf-Dokument auch online zur Verfügung steht. Queerbeet beliefert auch das Bio to go am Rosengarten. Dort kann die Kiste offline bestellt und auch abgeholt werden.

BIO TO GO – DAS POMMERNGRÜN

Am Rosengarten, unweit der Unibibliothek, befindet sich der Naturkostladen Pommerngrün. Hier wird der Verkauf von Bio-Produkten mit den im Bistrobetrieb angebotenen Salaten, Wraps und Suppe des Tages verbunden. Das Pommerngrün wird ebenfalls von Queerbeet beliefert und ist entsprechend empfänglich für Nachfragen bezüglich der abonnierten Gemüsekiste.

pommerngrün bio to go greifswald

Das Rezept für den Pommerngrünsalat mit gratinierten Hähnchenbruststreifen gibt es auf der aufgeräumten Homepage des Bioladenbistros gleich dazu.

Fakten: Rudolf-Petershagen-Allee 18a | Mo-Fr 10-18 Uhr

UPPER CLASS: NATURKOSTLADEN KEIMBLATT

Wer ausgefallenere Produkte sucht und deswegen auf ein breiteres Sortiment angewiesen ist, wird am wohl zentralsten Greifswalder Naturkostladen  nicht vorbei kommen. Das Keimblatt ist zwar ausgesprochen teuer, aber hier gibt es wirkliche sehr viele verschiedene Waren aus dem regionalen und überregionalen Raum. Das Personal kennt sich aus und die Lage in der Innenstadt ist ein sehr guter Standortfaktor.

Fakten: Am Fischmarkt | Mo-Fr 9-19 Uhr,  Sa 9-14 Uhr


Auch vor Greifswald macht die Expansion des Bio-Marktes nicht halt und die Landschaft der Händlerinnen und kooperativen Strukturen ist in den letzten Jahren gewachsen. Insbesondere das Angebot des Gemüse-Abos weiß mich zu begeistern, denn die Lebensmittel aus der Kiste sind nicht nur in höchstem Maße ökologisch regional, das saisonale Moment ist auch ein sehr guter Anlass, sich mit Rezepten und der Zubereitung heimischer Feldfrüchte zu beschäftigen.

*update* 30.09.

Kollege daburna hat sich in die Spur gemacht und die aufgezählten Lebensmittelbezugsmöglichkeiten auf einer digitalen Karte versammelt. Daumen hoch!

Die schon erwähnten Querbeetlerinnen gehören zu den Peenewerkstätten – einem Projekt zur Integration Behinderter. Unweit von Greifswald, nämlich in Griebenow, wird sich emsig dem Anbau von Gemüse nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus gewidmet.