Abriss der Brinke 16/17 hat begonnen

Nach mehrw√∂chiger Besetzung eines Geb√§udeteils wurde die Brinkstra√üe im November letzten Jahres ger√§umt; nach den dabei erfolgten Zerst√∂rungs- und Abrissma√ünahmen auf der R√ľckseite des Objekts verblieb nur noch der Bioladen Sonnenmichel — der nun ebenfalls umgezogen ist — im Ensemble. Heute wurde das Vorderhaus in der Brinkstra√üe 16/17 dem Erdboden gleichgemacht.

Brinke 16/17 Abriss

Der Grundst√ľcksbesitzer und Bauunternehmer Roman Schmidt plant auf dem Areal den Bau eines Mehrfamilienhauses und will nun so schnell wie m√∂glich damit beginnen; die notwendigen Genehmigungen l√§gen bereits vor. „Abriss der Brinke 16/17 hat begonnen“ weiterlesen

Verwandte Beiträge

Rettet die Brinke! Mehr als 200 Greifswalder demonstrieren f√ľr den Erhalt des vom Abriss bedrohten Geb√§udeensembles

Bei bestem Fr√ľhlingswetter trafen sich am heutigen Vormittag mehr als 120 Greifswalder auf dem Fischmarkt, um gemeinsam f√ľr den Erhalt des vom Abriss bedrohten H√§userensembles in der Brinkstra√üe 16-17 zu demonstrieren.

Nach der Auftaktkundgebung zog der in jeder Hinsicht vielf√§ltige und schlie√ülich auf √ľber 200 Personen angewachsene Demonstrationszug durch die Innenstadt bis auf den Marktplatz, von wo es schlie√ülich weiter durch den Schuhagen und in die Fleischervorstadt ging. „Rettet die Brinke! Mehr als 200 Greifswalder demonstrieren f√ľr den Erhalt des vom Abriss bedrohten Geb√§udeensembles“ weiterlesen

Verwandte Beiträge

Auf einen Schlag Suppe ins Café Hollerbusch!

Seit einem knappen Jahr k√§mpft die Initiative Brinke16bis17 erhalten! um ein historisches H√§userensemble, das vom Abriss bedroht ist und einem Neubau mit Eigentumswohnungen weichen soll. Der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaute Geb√§udekomplex geh√∂rt zu den √§ltesten Bebauungen der Greifswalder Vorstadt. 2009 hat der Bioladen Sonnenmichel hier eine Heimat gefunden, doch dem Einzelh√§ndler wird kein weiterer Aufschub mehr gew√§hrt — er soll seine Ladenfl√§che bis zum 15. M√§rz r√§umen, damit der Abriss beginnen kann.

Die Initiative zur Rettung der „Brinke“ ist vor einem knappen Jahr angetreten, diesen Ort in eine „bunte Oase“ zu verwandeln, und betont dessen Bedeutung f√ľr die unmittelbare Nachbarschaft zwischen Fleischer- und M√ľhlenvorstadt. Wer sich unter diesen vagen Andeutungen wenig vorstellen kann, sollte umgehend das Caf√© Hollerbusch aufsuchen, das sich seit dem vergangenen Herbst ebenfalls in dem Geb√§udekomplex befindet und √ľber den Bioladen zu erreichen ist.

[envira-gallery id=“51723″]

Dort wird den G√§sten am warmen Kachelofen frische vegetarische Biosuppe, Kaffee, Tee und Kuchen serviert. Die Atmosph√§re ist √ľberdurchschnittlich gem√ľtlich, die Preise sind fair und nach dem Essen kann man nochmal im Bioladen zuschlagen. Als Alternative zu den √ľbrigen Greifswalder Mittagsangeboten sollte man das Hollerbusch, das von Mittwoch bis Freitag jeweils zwischen 12 Uhr und 18 Uhr ge√∂ffnet ist, also auf jeden Fall mal ausprobieren — zumindest, solange dieser wunderbare Ort noch existiert.

Denn obwohl inzwischen mehr als 1000 Menschen mit ihrer Unterschrift einen Aufruf zum Erhalt der Brinkstra√üe 16/17 unterst√ľtzen, stehen die Zeichen — allen Grundst√ľckstauschangeboten zum Trotz — momentan leider auf schnellen Auszug, baldigen Abriss und profitablen Zweckbau.

Wer also nochmal einen tiefen Zug Stadtteilkultur atmen möchte, sollte dort einkehren, bevor irgendwann ausgekehrt wird!

Verwandte Beiträge

Realistische Hoffnung f√ľr neuen Freiraum: Straze soll nun doch an Verein verkauft werden

Ein neues Licht am Ende des Tunnels? Wie die Ostsee-Zeitung heute meldete, sei der Verkauf der Straze an den Verein Kultur- und Initiativenhaus, der sich schon lange und ausdauernd um das seit sechs Jahren leerstehende, fr√ľhere Gesellschaftshaus Zum Greif¬†bem√ľht, „beschlossene Sache“. Es werde zwar noch an den rechtlichen Details gefeilt, doch sollen Grundst√ľck und Geb√§ude innerhalb der n√§chsten Wochen ihren Besitzer wechseln.

Foto vom Kultur- und Initiativhaus Greifswald "Zum Greif" in der Stralsunder Straße 10(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Mit dem Verkauf, so dieser in der angek√ľndigten Form vollzogen w√ľrde, k√∂nnte einer der bislang langwierigsten Immobilienstreits zwischen Stadtverwaltung, Investor und B√ľrgerinitiative endlich ein halbwegs g√ľtliches Ende finden. 2007 wurde das Geb√§ude, in dem einst viele Vereine ihren Sitz hatten, leergezogen und zum Verkauf ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt im Januar 2008 das Petruswerk aus Berlin. Die Angaben √ľber den Kaufpreis sind widerspr√ľchlich; er soll aberzwischen 160.000 Euro und 300.000 Euro gelegen haben. Nachdem der Investor — das Petruswerk — festgestellt hatte, dass Sanierung und Betrieb des denkmalgesch√ľtzten Geb√§udes zu teuer seien, pr√§sentierte es in Windeseile Neubaupl√§ne und setzte auf Abriss. „Realistische Hoffnung f√ľr neuen Freiraum: Straze soll nun doch an Verein verkauft werden“ weiterlesen

Verwandte Beiträge

Alter Speicher in Rekordtempo abgerissen — √∂ffentliche Sicherheit wiederhergestellt

„Gefahr beseitigt“, meldete gestern die Greifswalder Stadtverwaltung und informierte √ľber den schnell durchgef√ľhrten Abriss des einsturzgef√§hrdeten Speichergeb√§udes in der Hafenstra√üe 33.

Die Entscheidung gegen den weiteren Erhalt des Speichers fiel in der vergangenen Woche, nachdem Experten ihn begutachtet und dem Geb√§ude danach zum Teil massiven Pilzbefall und M√§ngel an der  Tragkonstruktion attestiert hatten. Winfried Gipp, Leiter der Unteren Bauaufsichtsbeh√∂rde, h√§lt diese Entscheidung auch nach dem Abriss f√ľr richtig und sieht sein Urteil und das der anderen beteiligten Experten best√§tigt: „Der Zustand der Holzbauteile war teilweise noch schlechter, als ich gedacht hatte.“

Museumshafen Abriss Greifswald

(Foto: Fleischervorstadt-Blog)

Der 1902 errichtete Speicher stand mehr als zwanzig Jahren leer und wechselte in dieser Zeit mehrmals den Eigent√ľmer. Pl√§ne, das Speichergeb√§ude in Wohnraum umzuwandeln, wurden nicht umgesetzt. Nachdem in der vergangenen Woche eine Dachgaube eingest√ľrzt war, forderte die Stadtverwaltung den Besitzer auf, das Geb√§ude unverz√ľglich zu beseitigen, um die √∂ffentliche Sicherheit zu gew√§hrleisten. Jetzt ist es am Museumshafen endlich wieder sicher!

Verwandte Beiträge

Einsturzgefährdeter Speicher im Museumshafen wird abgerissen

Die Tage des historischen Speichergebäudes in der Hafenstraße 33 sind nach dem Einsturz einer Dachgaube in der vergangenen Woche gezählt.

Am Dienstag begutachtete die Untere Bauordnungsbeh√∂rde das 1902 gebaute Geb√§ude und bewertete den Bau als einsturzgef√§hrdet. Zur Gew√§hrleistung der √∂ffentlichen Sicherheit m√ľsse das Geb√§ude nun „unverz√ľglich beseitigt“ werden. Die Besichtigung des seit der Wende leerstehenden Kornspeichers offenbarte seinen maroden Zustand: gro√üe Bereiche des Daches und der Decken sollen bereits eingest√ľrzt sein, die noch sichtbaren tragenden Deckenbalken seien zum gro√üen Teil von starkem Pilzbefall betroffen. „Einsturzgef√§hrdeter Speicher im Museumshafen wird abgerissen“ weiterlesen

Verwandte Beiträge